Corona 9 – Rationalgalerie kommentiert

Tatsächlich habe ich mich letztmalig vor 2 Monaten zum Thema geäußert. Wie bei vielen Anderen ermüdet mich der Kampf gegen Windmühlen, sprich gegen die immer neuen „Begründungen“ der „furchtbaren Pandemie“ namens Corona, die Deutschland und die Welt fest im Griff hat. Die jahrelang geradezu heilig gesprochene „schwarze Null“ der öffentlichen Haushalte ist hinweggefegt von immer neuen „Hilfsprogrammen“ für die darbende Großindustrie, wellenartig schlägt der Erreger zu und hinterlässt eine Schneise der Verwüstung. Will man uns glauben machen …

Im Jammertal der einseitigen Berichterstattung durch die einschlägigen Medien gibt es kein Entrinnen vor dem Virus, ganze Landstriche, Länder und Kontinente sind voller „Infizierter“ und wohl bald entvölkert. Es entstehen unablässig neue Theorien zur Verbreitung und Wirkung des kurz Corona genannten Viruses. Keine der zahlreichen Vorhersagen ist bisher eingetreten, aber bevor das dem Michel auffällt wird die nächste Schreckensmeldung verbreitet.

In seiner Kolumne Rationalgalerie greift nun auch Ulrich Gellermann zur Satire, anders kann man dem Dauerbeschuss auch kaum widerstehen:

Noch soll es Menschen geben, besser sollte man sie Unmenschen nennen, die sich zu Hause ohne Masken aufhalten. Und wenn die Nachbarin mal eine Tasse Mehl haben wollte? Die Tür geht auf, die Nachbarin wird angeatmet, die wiederum atmet ein, und schon ist der Friedhof nicht mehr fern. Mord und Selbstmord zur selben Zeit! Kann die Mordkommission ohne Masken arbeiten? Nimmer! Zwar wissen wir vom Robert-Koch-Institut, dass Obduktionen ungesund sind, aber wenn der Gerichtsmediziner eine Maske trägt? Und wenn er den Leichen – Mörder und Selbstmörderin – jeweils auch eine Maske umbindet? Dann kann der Pathologe nach der Obduktion dem Institut melden: Corona! Wenn er die falsche, handelsübliche, die mit den normalen Poren, auf Mund und Nase trug, leider nur mit vergehender Stimme.

Vielen Dank Herr Gellermann für diesen lesenswerten Beitrag!

Aus dem Leben eines Grenzers

Ich war Grenzer, also „Angehöriger der Grenztruppen der DDR“ wie die offizielle Bezeichnung lautete. Zwischen 1982 und 1990 trug ich die Uniform. Es ist wohl nich unüblich, das Söhne dem Vorbild ihres Vaters folgen und dessen Beruf ergreifen. So war es auch bei mir. Unter eher untypischen Umständen wurde mein Vater 1955 – immerhin schon 2-facher Vater – zur Grenzpolizei „delegiert“ (auf die überlieferten Umstände möchte ich im Moment nicht näher eingehen). Aus der „freiwilligen Verpflichtung“ zu einer 3-jährigen Dienstzeit, wurden am Ende 26 Jahre. Er begann als Soldat und wurde 1981 als Major in die Reserve entlassen.

Beim Wühlen in alten Bildern und Dokumenten stieß ich heute auf eine kleine Sammlung von Fotos, die diesen Weg bruchstückhaft dokumentieren (nicht immer im richtigen zeitlichen Kontext)  – also Bilder aus dem Leben eines Grenzers:

 

 

Urlaub Teil II – Eifel

Ich habe mich ja nicht mehr zum Urlaub in Österreich geäußert nach meinem ersten Artikel zum Thema. Das hatte einen guten Grund: am Tag 3 stieg die Speedy aus. Es war nur eine Kleinigkeit (Hauptschalter defekt), aber die mit der Reparatur verbundenen Querelen versauten mir den Rest des Urlaubs. Am Ende habe ich die Speed Triple während des gesamten Resturlaubs in der Garage stehen lassen (ok war auch übermäßig heiß im August) …

Inzwischen wurde auch der zweite Teil des Urlaubs absolviert – die obligatorische Motorradtour mit dem Verein. Der war wie immer zweigeteilt. Zuerst der „Sommercamp“ genannte Wochenendausflug und anschließend – mit weniger Teilnehmern – eine Woche Jahrestour. Diesmal verbrachten wir das Sommercamp in Lügde (Weser Bergland) und verbrachten im Anschluß 6 Tag in Kempenich (Eifel). Lügde war auch die Unterkunft betreffend ein voller Erfolg. Im Hotel „Sonnenhof“ fanden wir alles was das Herz begehrt und alle waren zufrieden. In Kempenich hingegen gab es einige Probleme. Der Standort des Hotels war eher suboptimal, von 3 Straßen umgeben war von der erhofften Ruhe besonders am Morgen wenig zu finden. Die Zimmer waren zum Teil ausgesprochen klein und nicht gerade komfortabel. Das führte schließlich dazu, dass einige am nächsten Morgen abreisten. Nach heftigen Diskussionen blieb jedoch der größere Teil vor Ort und wurde am Ende belohnt. Wir verbrachten einige schöne Tage in der Eifel, mit meist gutem Wetter, sehr guter Verpflegung und wunderschöner Landschaft.

Die Bildergalerie soll einen kleinen Einblick vermitteln, zum Vergrößern bitte Bild anklicken …