Motorrad 2019 – Jahresrückblick

Im Moment sieht es nicht so aus, als würde ich in diesem Jahr noch einmal Motorrad fahren können. Mein Ganzjahreskennzeichen ermöglicht es mir aber auch kurzfristig die Speedy zu reaktivieren. Im Moment allerdings wäre das Fahren etwas schwierig, denn die Sitzbank ist abgebaut. Ich habe vor dieselbe neu beziehen zu lassen, als Eye-Catcher sozusagen. Nebenher erhoffe ich mir etwas weniger Langstreckenbeschwerden beim Fahren, denn Ergonomie der Speedy RS und mein fortgeschrittenes Alter fordern ihren Tribut.

Im Jahr 2019 haben wir wieder einige schöne Touren mit dem Motorrad absolviert. An erster Stelle ist da natürlich die Alpentour zu nennen, hinzu kommen der Bayerische Wald, Thüringen und einige Tagestouren. Nicht alles wurde per Bild festgehalten und so kann ich hier nur eine kleine Auswahl präsentieren. Beim Zusammenstellen der Bilder schwelgte ich allerdings schon in Erinnerungen. Nicht alle Bilder sind 100%ig auf das Motorrad bezogen, aber die meisten schon …

Zum Vergrößern – wie immer – anklicken (das Bild, nicht die Beschriftung)!

Mit dem Motorrad unterwegs

Die Zeit ist knapp und neben dem Job und dem Landsitz kostet auch mein Hobby No. 1 – Motorrad fahren – eine Menge Zeit. Pfingsten fand die traditionelle Überraschungsfahrt statt – vor Antritt der Reise kennt niemand außer dem Organisator das Ziel. Es fanden sich auch in diesem Jahr wieder eine größere Anzahl von Teilnehmern. Traditionell natürlich nicht alle Mitglieder, aber es gibt im Verein keine Pflicht zur Teilnahme an Veranstaltungen und (nicht nur) das unterscheidet den „Motorradfahrer Klub 1924 Salzwedel e.V.“ wohltuend von hierarchisch aufgebauten und meist das Rocker- und Outlaw-Image pflegenden MCs unseres Landes.

Alle teilnehmenden Mitglieder und (fast) alle anwesenden Motorräder am Pfingstsonntag

Die Tour führte uns dieses Jahr in die Nähe von Jena, genauer auf die Rabeninsel bei Neuengönna. Der „Camping & Ferienpark Bei Jena“ pflegt ein eher rustikales Verständnis von Camping und nennt es ökologische Bewirtschaftung. Nun denn, uns war und ist es wichtig einen guten Ausgangspunkt für unsere Touren auf dem Motorrad, ein Dach über dem Kopf und ein wenig Raum für die obligatorischen abendlichen „Sitzungen“ zu finden. Das wurde auf der Rabeninsel geboten.

Wetter und die scheinbar unerschöpflichen Tourvarianten in und um Thüringen herum bescherten uns ein schönes, erlebnisreiches Wochenende und ein paar Stunden auf unseren Motorrädern.

Um die Vielfalt der von uns verwendeten Motorradtypen zu dokumentieren ein kleines Video: vom Copper bis zum Supersportler, von der Harley bis zur Suzuki und BMW – alles ist dabei und jeglicher Marken- oder Typenstreit unterbleibt. Wir wollen einfach nur gemeinsam Motorrad fahren und unseren Spaß haben …

Start bei herrlichstem Wetter …

Urlaub in Südtirol – Passo di Giau

Blick vom Passo die Giau Richtung Norden

Auch der Dienstag bescherte uns herrlichen Sonnenschein. Hervorragende Fernsicht war zu erwarten, deshalb wählten wir den Giaupass als Ziel. Von dort hat man einen herrlichen Blick auf die Dolomiten.

Die Wikipedia schreibt zum Passo die Giau:

Der Passo di Giau (buchensteinisch-ladinischJou de Giau, ampezzanisch-ladinisch El Jou) ist ein 2236 m s.l.m. hoher Gebirgspass in der italienischen Provinz Belluno. Von Cortina d’Ampezzo im Valle del Boiteführt er südöstlich des niedrigeren Falzarego in das Tal von Buchenstein (it. Livinallongo, lad. Fodom) und nach Selva di Cadore. Der südliche Anstieg von Selva di Cadore aus (Distanz zur Passhöhe 9,5 km bei 849 Höhenmetern) ist landschaftlich reizvoller als der Anstieg von Norden von Pocòl aus (Distanz zur Passhöhe 10,7 km bei 780 Höhenmetern), da dieser stärker bewaldet ist. Die durchschnittliche Steigung beträgt ca. 9,4 % (max. 14 %) auf der Südseite. Bei entsprechenden Wetterverhältnissen ist die Passstraße auch im Winter geöffnet.

Von der Passhöhe gibt es nach beiden Seiten schöne Panoramablicke, allerdings keine allzu lohnenden Wanderwege.

Die gewählte Strecke hatte den Nachteil, dass wir ein gutes Stück Weg 2x passieren mussten. Angesichts des zu erwartenden Verkehrschaos auf der SS49 allerdings verschmerzbar. Die Strasse Richtung Süden von Bruneck über St. Lorenzen nach Stern war deutlich weniger befahren.

Eine recht kurze, aber ausgesprochen schöne Tour. Insgesamt legten wir 160km zurück, auf der Passhöhe erreichten wir 2.233m den höchsten Punkt der Tour. Neben der landschaftlichen Schönheit hat der Pass mit seinen insgesamt 55 Kehren auch fahrerisch einiges zu bieten. Ein Highlight, dass man sich bei einer Dolomitentour nicht entgehen lassen sollte …