Urlaub Teil II – Eifel

Ich habe mich ja nicht mehr zum Urlaub in Österreich geäußert nach meinem ersten Artikel zum Thema. Das hatte einen guten Grund: am Tag 3 stieg die Speedy aus. Es war nur eine Kleinigkeit (Hauptschalter defekt), aber die mit der Reparatur verbundenen Querelen versauten mir den Rest des Urlaubs. Am Ende habe ich die Speed Triple während des gesamten Resturlaubs in der Garage stehen lassen (ok war auch übermäßig heiß im August) …

Inzwischen wurde auch der zweite Teil des Urlaubs absolviert – die obligatorische Motorradtour mit dem Verein. Der war wie immer zweigeteilt. Zuerst der „Sommercamp“ genannte Wochenendausflug und anschließend – mit weniger Teilnehmern – eine Woche Jahrestour. Diesmal verbrachten wir das Sommercamp in Lügde (Weser Bergland) und verbrachten im Anschluß 6 Tag in Kempenich (Eifel). Lügde war auch die Unterkunft betreffend ein voller Erfolg. Im Hotel „Sonnenhof“ fanden wir alles was das Herz begehrt und alle waren zufrieden. In Kempenich hingegen gab es einige Probleme. Der Standort des Hotels war eher suboptimal, von 3 Straßen umgeben war von der erhofften Ruhe besonders am Morgen wenig zu finden. Die Zimmer waren zum Teil ausgesprochen klein und nicht gerade komfortabel. Das führte schließlich dazu, dass einige am nächsten Morgen abreisten. Nach heftigen Diskussionen blieb jedoch der größere Teil vor Ort und wurde am Ende belohnt. Wir verbrachten einige schöne Tage in der Eifel, mit meist gutem Wetter, sehr guter Verpflegung und wunderschöner Landschaft.

Die Bildergalerie soll einen kleinen Einblick vermitteln, zum Vergrößern bitte Bild anklicken …

 

Urlaub Teil II – Alpentour

(fast) die ganze Gruppe vor dem „Ostello Alpino“ in Bormio

Wie bereits im letzten Jahr teilte sich mein Urlaub auch in diesem Sommer. Nach dem Familenurlaub nun also eine Tour mit dem Klub, natürlich in eine bergige Gegend. Während wir im letzten Jahr die Dolomiten unsicher machten, führte die diesjährige Tour nach Bormio in der Lombardei. Die Besonderheit: Bormio liegt direkt am Fuße des Stilfser Jochs, einer Legende unter den Alpenpässen. Wir sind gut untergekommen in einem Hostel, erst seit 2017 bestehend. Wirt und Team waren ausgesprochen gastfreundlich und aufgeschlossen.

Das „Ostello Alpino“ folgt einem für mich neuem Konzept, dass uns sehr gut gefallen hat. Sehr familiär aufgenommen (und verabschiedet), fühlten wir uns ausgesprochen wohl. Webseite und Reaktionen des Teams deuteten allerdings darauf hin, dass wir eine neue Erfahrung vermittelten. Eine relativ große Gruppe Motorradfahrer war wohl noch nicht allzu oft Gast im Hostel …

Die Gegend bot einige Highlights um unserem Hobby zu frönen: neben (natürlich) dem Stilfser Joch, liegen Pässe wie der Bernina, Fluela, Albula, Umbrail, Julier, Ofen, Forcola, Foscana und Tonale in Reichweite. Nicht alle (wie z.B. der Gavia) motorradfreundlich ausgebaut, aber alle ein Erlebnis. Nach meinem Eindruck ist in den letzten Jahren viel gebaut worden, die Straßen waren überwiegend in einem hervorragendem Zustand.

Auf dem Stilfser Joch, die Ostrampe im Hintergrund

Einen kleinen Wermutstropfen gibt es allerdings zu erwähnen: verkehrstechnisch bedingt zogen sich An- und Abreise ein wenig hin. Der kürzeste Weg nach Bormio über Umbrailpass und der Westrampe des Stilfser Jochs machten die ersten (bzw. letzten) Kilometer recht anspruchsvoll. Allein für diese 30 km benötigt man ca. 1 Stunde und sollte über einige Erfahrungen auf dem Motorrad im Hochgebirge verfügen ….

Dem eigentlichen Urlaub ging ein super Wochenende in Hammelburg voraus. Beim alljährlichen „Sommercamp“ waren einige Leute mehr dabei und im sehr gutem Hotel „Zum Stern“ lernten wir bayerische Gastlichkeit vom Feinsten kennen. Gepaart mit der schönen geographischen Lage zwischen Taunus und Rhön war auch dieses Wochenende ein voller Erfolg.

Kleine Pause im hessischen Schotten

Eine Galerie wird folgen, neben eigenen Fotos angereichert durch Bilder der Profis von Fotostelvio.com, die uns auch in diesem Jahr am Stilfser Joch ablichteten ….

Alles in Allem ein wunderschöner Urlaub, mit schönen Erlebnissen, vielen Highlights und negative Erlebnisse blieben zum Glück aus …

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Die Speedy bereit zum Abflug

Ja es ist eine Weile her, dass ich hier aktiv war. Urlaub und eine rege „Bautätigkeit“ auf dem Landsitz waren die Ursache, natürlich auch die recht hohen Temperaturen der vergangenen Woche. Sei es drum, die Phase ist nunmehr vorbei und nach drei Wochen Urlaub geht es morgen wieder zur Arbeit …

Nicht nur der Blog blieb auf der Strecke, auch mein kleiner Server zu Hause stellte den Betrieb ein. Eigentlich nicht der Server, sondern sein Betriebssystem. Debian begann – für mich immer noch nicht nachvollziehbar – die Systemplatte voll zu schreiben und irgendwann reichte der Platz nicht mehr aus, um das System vernünftig zu starten. Halbherzige Versuche meinerseits konnten den GAU nicht mehr abwenden und seit nunmehr einer Woche läuft der Kleine nicht mehr. Zeit, Motivation und Arbeitspensum verhinderten bisher den Umzug auf eine neue HDD und inzwischen denke ich ernsthaft darüber nach, eine komplette Neuinstallation des Systems vorzunehmen. Diverse Installationen (z.B. Docker oder auch Collabra Online) wurden recht schnell wegen „Sinnlosigkeit“ aufgegeben, hinterließen nichtsdestotrotz tiefe Spuren im System.

Daten – nicht nur die von Nextcloud – befinden sich ohnehin auf einer separaten Platte und so wird es möglich sein, den Umzug relativ problemlos zu realisieren.