Intermezzo – zum Blog

 

Es ist ruhig geworden auf meinem Blog. Das ist nicht ungewöhnlich wie die Handvoll treuer Leser weiss, ungewöhnlich sind dieses Mal vielleicht die Umstände, die zur Blockade führten. Hauptgrund ist tatsächlich Corona! Nicht die krampfhaften Versuche die Pandemiesimulation aufrecht zu erhalten, nicht einmal die persönliche Frustration wegen der Maßnahmen und Einschränkungen …

Ich bin seit nunmehr fast 27 Jahren als Systemadministrator tätig, eine Arbeit, die zum Beruf gemachtes Hobby für mich ist. Mich verbindet eine tatsächliche Leidenschaft mit dieser Tätigkeit. Das geht soweit, dass täglich der Rechner auch nach Feierabend in Betrieb ist, ich mich auch in meiner Freizeit mit der bunten Welt der IT beschäftige. Es ist oftmals eine Symbiose zwischen Freizeit und Broterwerb – beide Seiten profitieren von der jeweils anderen. Corona (oder vielmehr die Maßnahmen der Bundesregierung und das Echo in meinem konkreten Arbeitsumfeld) hat dies geändert. Die Anforderungen zur Realisierung des allerneuesten Trends „Homeoffice“ hat pandemische Ausmaße erreicht. Bewegte sich die Zahl meiner Telefonate vor Dezember 2020 bereits in einem hohen Bereich (so um die 20 täglich, immer verbunden mit aktiven Handlungen per Remotezugriff auf die entsprechenden Computer), bin ich jetzt an meiner persönlichen Grenze angekommen. Jeden Tag um die 30 Anrufe zu realisieren, verbunden mit diversen Hilfestellungen und Problemlösungen, bringt mich an den Rand meiner Leistungsfähigkeit. So ist es ein früher für mich unvorstellbarer Fakt in dieser Woche eingetreten: nicht ein einziges Mal habe ich in dieser Woche einen Rechner gestartet, um meine Freizeit zu gestalten!

Hinzu kamen Enttäuschungen in der engsten Familie, kleine Verrätereien, Feigheiten und Enttäuschungen – Sachen die mich im Normalfall nicht allzu lange beschäftigt hätten. Die Kombination aus beidem und das wohl seit Monaten relativ hohe Stresslevel im Job hinterliessen dann doch Spuren. Ich danke meinem Schöpfer (und meinen Ausbildern an der Offiziersschule 😉 ) für die natürliche und antrainierte Resistenz gegen Überlastung!.

Ja es wird hier weiter gehen, ich werde mich wieder interessierenden Themen zuwenden, meine Meinung formulieren und Downloads zur Verfügung stellen. Apropos: im vergangenen Jahr wurden durch euch ca. 4.000 Dokumente von dieser Seite herunter geladen (genauer in etwa 9 Monaten, zwischen dem 20.03. und dem 25.12.1010).

 

2021 – Corona ist nicht alles

Mir fällt es schwer mit der derzeitigen Situation umzugehen. Mir fiel es immer schwer mit verordneten Situationen umzugehen. In den 80ern war es der Slogan „Nimm ein Ei mehr““ der dämlich war, heute sind es die kumulativen Infektionszahlen die mir täglich um die Ohren fliegen. Corona beginnt mein persönliches Leben einzuschränken: nach den neuesten Erkenntnissen der Corona-Fraktion darf ich nicht einmal mehr meine Enkeltöchter vom Kindergarten abholen. Ich darf zwar (weil alleinstehend),  meine Tochter mit Familie besuchen – bin ja offiziell alleinstehend – aber nicht meine Enkelkinder betreuen, weil …

Ich finde es absolut sinnfrei hier eine Begründung zu finden …

Wo bitte sind die Diskutanten, die noch vor ein paar Tagen fragten, wo meine Grundrechte beschränkt würden? Ich darf meine Enkelkinder nicht sehen, nicht beschränkt durch eine diktatorische Heimleitung, nicht im Krankenhaus liegend, niemand aus dem Umfeld hat irgendeine Corona-affine Erkrankung UND ICH DARF MEINE ENKELKINDER NICHT SEHEN?

Kommt her und erklärt es mir. Ich freue mich auf auf diese Gespräche …

Corona 9 – Rationalgalerie kommentiert

Tatsächlich habe ich mich letztmalig vor 2 Monaten zum Thema geäußert. Wie bei vielen Anderen ermüdet mich der Kampf gegen Windmühlen, sprich gegen die immer neuen „Begründungen“ der „furchtbaren Pandemie“ namens Corona, die Deutschland und die Welt fest im Griff hat. Die jahrelang geradezu heilig gesprochene „schwarze Null“ der öffentlichen Haushalte ist hinweggefegt von immer neuen „Hilfsprogrammen“ für die darbende Großindustrie, wellenartig schlägt der Erreger zu und hinterlässt eine Schneise der Verwüstung. Will man uns glauben machen …

Im Jammertal der einseitigen Berichterstattung durch die einschlägigen Medien gibt es kein Entrinnen vor dem Virus, ganze Landstriche, Länder und Kontinente sind voller „Infizierter“ und wohl bald entvölkert. Es entstehen unablässig neue Theorien zur Verbreitung und Wirkung des kurz Corona genannten Viruses. Keine der zahlreichen Vorhersagen ist bisher eingetreten, aber bevor das dem Michel auffällt wird die nächste Schreckensmeldung verbreitet.

In seiner Kolumne Rationalgalerie greift nun auch Ulrich Gellermann zur Satire, anders kann man dem Dauerbeschuss auch kaum widerstehen:

Noch soll es Menschen geben, besser sollte man sie Unmenschen nennen, die sich zu Hause ohne Masken aufhalten. Und wenn die Nachbarin mal eine Tasse Mehl haben wollte? Die Tür geht auf, die Nachbarin wird angeatmet, die wiederum atmet ein, und schon ist der Friedhof nicht mehr fern. Mord und Selbstmord zur selben Zeit! Kann die Mordkommission ohne Masken arbeiten? Nimmer! Zwar wissen wir vom Robert-Koch-Institut, dass Obduktionen ungesund sind, aber wenn der Gerichtsmediziner eine Maske trägt? Und wenn er den Leichen – Mörder und Selbstmörderin – jeweils auch eine Maske umbindet? Dann kann der Pathologe nach der Obduktion dem Institut melden: Corona! Wenn er die falsche, handelsübliche, die mit den normalen Poren, auf Mund und Nase trug, leider nur mit vergehender Stimme.

Vielen Dank Herr Gellermann für diesen lesenswerten Beitrag!