Guten Rutsch und ein glücklich(er)es 2021

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und ein glücklicheres Jahr 2021, ohne Pandemiepanik, im Kreise der Familien und Freunde. Die Härten des Jahres 2020, massive Eingriffe der Politik (des Staates) in das persönliche Leben und der Beginn des Zusammenbruchs der Fassadendemokratie brachten mMn zu wenige Menschen zum Nachdenken, zu wenige zum Aufwachen.

Ich für meinen Teil möchte für euch folgenden Wunsch zum Ausdruck bringen: ICH WÜNSCHE EUCH

Für das neue Jahr soviel Glück wie Wassertropfen im Meer, soviel Liebe wie Sterne am Himmel und Gesundheit an jedem Tag! (irgendwo gelesen).

Damit ist alles gesagt und wir hoffen, dass 2021 diese Wünsche erfüllt …

Neil Young – Heart of Gold

Ich weiss, ich bin alt ud ich liebe Musik die weit entfernt ist von den heutigen Bedürfnissen. Ich teile meinen Spotify-Account mit ein paar Jungs.  Die können nix dafür, sie werden  vollgedröhnt mit der ganzen „I-Love-america-scheisse“ – wenn  ich nicht versuche, gegen zu halten, so z.B. mit der Musik von Neil Young. Alte Männer wie ich versuchen – altmodisch Werte vermittelnd – dem allgemeinen Verfall entgegen zu wirken. Meist wenig erfolgreich …

Für mich – hoffnungsloser Atheist und Querdenker,  – ist all das was mich umgibt, kaum zu glauben,  aber es gibt richtig gute, meist vor Jahrzehnten produzierte Musik, die Mut macht. Einen dieser Musiker sehe ich in Neil Young, der als Exot der us-amerikanischen Folkmusik (weil selbst aus Kanada stammend) auf mich persönlich größeren Einfluß hatte als z.B. der nunmehrige Literaturnobelpreisträger Bob Dylan (obwohl ich auch den mag).

Ich (also ich persönlich) liebe Neil Young :

Ich habe den Eindruck, dass viele Erinnerungen, Überzeugungen, Positionen verloren gegangen sind. Von überall her hört man Zustimmung, Unterstützung, Kampfgeist … Bis es konkret wird.Daran krankt es am Ende. „Klatschen vom Balkon“ ist höchster Ausdruck von Solidarität in dieser Gesellschaft, Protest hinter verschlossenen Türen, mehr nicht.

 

AC/DC – Power Up

Das neue (und wohl 16.) Studioalbum von AC/DC erschien bereits Ende November, aber da mir offeriert wurde, dass die Platte Bestandteil meiner umfangreichen Geschenke zu Weihnachten sein würde, übte ich mich zunächst in Geduld. Am heiligen Abend hielt ich das Werk nun in den Händen und war – neben der Freude – auch heftig überrascht: mein Geschenk kam tatsächlich als „Platte“, also als LP auf schnödem Vinyl. Diese Tatsache minderte die Freude nicht wirklich – ganz im Gegenteil. Nur hatte ich das Equipment zur Digitalisierung von Schallplatten (und Kassetten) erst wenige Tage zuvor vom Arbeitsplatz entfernt. WÜrde ich ja niemals nicht wieder brauchen.

Heute war nun Zeit und Gelegenheit das neueste Werk von den Jungs um Angus Young zu digitalisieren und es gelang auch ohne (selbstverschuldete) größere Schwierigkeiten. Und nunmehr war auch Zeit, sich mit Inhalt und eigenen Eindrücken auseinander zu setzen.

War ich beim letzten Album noch etwas mürrisch, ob des Ersatzes für Malcolm Young (der 2014 an Demenz erkrankte und 2017 starb) durch Neffen Stevie (im übrigen im gleichen Alter wie sein Onkel Malcolm), so erlebte ich dieses Mal eine echte Überraschung: das Album lediglich der Vollständigkeit wegen haben wollend und die Ängstlichkeit von Stevie im Hinterkopf (natürlich die Taubheit von Sänger Brian Johnson nicht vergessend), erwartete ich wenig bix NIX vom neuen Album der heissesten Band aus DownUnder : AC/DC! Und meine Erwartungen wurden (GottseiDank!) enttäuscht:

Die Jungs rocken los wie in unseren besten Zeiten, Stevie hat die Angst vorm (fast) gleichaltrigen toten Onkel verloren, Brian Johnson hat offensichtlich gute (Implantate) Hörgeräte bekommen und Engel Malcolm hat nicht nur spirituell mitgewirkt, denn alle Titel sind „Written bei Malcolm and Angus Young“ , sondern hat mächtig bei den Ideen mitgemischt. Und das kommt an: „Power Up“, erschienen im November ballert in den Albumcharts des Jahre 2020 nach ganz vorn! Vor“ Back in Black“ hielt ich sowas für unvorstellbar. Als früher Fan der australischen Rockband AC/DC hielt ich eine Neuproduktion ohne Bon Scott für unmöglich, fand am Anfang die Stimme von Brian Johnson völlig deplaziert. Der Besuch beim Live-Konzert 2010 (oh mein Gott: schon 10 Jahre her  – belehrte mich eines Besseren … 

Ich persönlich würde mich auf ein weiteres Album mit einem emanzipierten Stevie Young freuen, fürchte aber, dass wir das nunmehr letzte Album von den Jungs aus Downunder gehört haben. Wir werden schließlich nicht jünger  (auch nicht Angus der mit 65 Jahren seiner Schüleruniform noch nicht entwachsen scheint) …