Neues von der Speedy

Mitten im Winter ein Artikel über die Speedy? Nun ja, zum Einen haben wir ja bisher keinen wirklichen Winter, zum Anderen gibt einen Grund etwas über mein Motorrad zu schreiben:

Ich gönnte der Speedy eine neue Sitzbank. Nun die Sitzbank ist nicht wirklich neu, aber neu bezogen. Bereits Anfang Dezember nahm ich ein Angebot der Firma Motea in Anspruch und schickte meine Sitzbank ein. Das Versprechen: neuer Bezug, schicke Nähte, Applikationen und ein (leider nur aus 7 Zeichen bestehender) Schriftzug nach Wahl. Außerdem wurde eine Gel-Einlage eingearbeitet. Ich bin mir allerdings nicht wirklich schlüssig, ob dass am „Popometer“ messbar ist.
Gestern kam das Paket nun endlich bei mir an und heute wurde die Sitzbank verbaut. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Wenn ich auch nicht mehr ganz so „umbauwütig“ bin wie bei der 2012er Speed Triple (siehe hier oder hier!), denke ich schon, dass die neu bezogene Sitzbank das Bild inzwischen abrundet. Ansonsten gibt es da wenig aufzuhübschen, die Speed Triple RS hat ja schon einiges zu bieten an optischen Gimmicks. Der Vorbesitzer hat im Übrigen durch den Erwerb eines entsprechenden Zubehörpaketes selbst für die Erfüllung von bei mir gar nicht vorhandenen Wünschen gesorgt 😉 .

Motorrad 2019 – Jahresrückblick

Im Moment sieht es nicht so aus, als würde ich in diesem Jahr noch einmal Motorrad fahren können. Mein Ganzjahreskennzeichen ermöglicht es mir aber auch kurzfristig die Speedy zu reaktivieren. Im Moment allerdings wäre das Fahren etwas schwierig, denn die Sitzbank ist abgebaut. Ich habe vor dieselbe neu beziehen zu lassen, als Eye-Catcher sozusagen. Nebenher erhoffe ich mir etwas weniger Langstreckenbeschwerden beim Fahren, denn Ergonomie der Speedy RS und mein fortgeschrittenes Alter fordern ihren Tribut.

Im Jahr 2019 haben wir wieder einige schöne Touren mit dem Motorrad absolviert. An erster Stelle ist da natürlich die Alpentour zu nennen, hinzu kommen der Bayerische Wald, Thüringen und einige Tagestouren. Nicht alles wurde per Bild festgehalten und so kann ich hier nur eine kleine Auswahl präsentieren. Beim Zusammenstellen der Bilder schwelgte ich allerdings schon in Erinnerungen. Nicht alle Bilder sind 100%ig auf das Motorrad bezogen, aber die meisten schon …

Zum Vergrößern – wie immer – anklicken (das Bild, nicht die Beschriftung)!

Urlaub Teil II – Alpentour

(fast) die ganze Gruppe vor dem „Ostello Alpino“ in Bormio

Wie bereits im letzten Jahr teilte sich mein Urlaub auch in diesem Sommer. Nach dem Familenurlaub nun also eine Tour mit dem Klub, natürlich in eine bergige Gegend. Während wir im letzten Jahr die Dolomiten unsicher machten, führte die diesjährige Tour nach Bormio in der Lombardei. Die Besonderheit: Bormio liegt direkt am Fuße des Stilfser Jochs, einer Legende unter den Alpenpässen. Wir sind gut untergekommen in einem Hostel, erst seit 2017 bestehend. Wirt und Team waren ausgesprochen gastfreundlich und aufgeschlossen.

Das „Ostello Alpino“ folgt einem für mich neuem Konzept, dass uns sehr gut gefallen hat. Sehr familiär aufgenommen (und verabschiedet), fühlten wir uns ausgesprochen wohl. Webseite und Reaktionen des Teams deuteten allerdings darauf hin, dass wir eine neue Erfahrung vermittelten. Eine relativ große Gruppe Motorradfahrer war wohl noch nicht allzu oft Gast im Hostel …

Die Gegend bot einige Highlights um unserem Hobby zu frönen: neben (natürlich) dem Stilfser Joch, liegen Pässe wie der Bernina, Fluela, Albula, Umbrail, Julier, Ofen, Forcola, Foscana und Tonale in Reichweite. Nicht alle (wie z.B. der Gavia) motorradfreundlich ausgebaut, aber alle ein Erlebnis. Nach meinem Eindruck ist in den letzten Jahren viel gebaut worden, die Straßen waren überwiegend in einem hervorragendem Zustand.

Auf dem Stilfser Joch, die Ostrampe im Hintergrund

Einen kleinen Wermutstropfen gibt es allerdings zu erwähnen: verkehrstechnisch bedingt zogen sich An- und Abreise ein wenig hin. Der kürzeste Weg nach Bormio über Umbrailpass und der Westrampe des Stilfser Jochs machten die ersten (bzw. letzten) Kilometer recht anspruchsvoll. Allein für diese 30 km benötigt man ca. 1 Stunde und sollte über einige Erfahrungen auf dem Motorrad im Hochgebirge verfügen ….

Dem eigentlichen Urlaub ging ein super Wochenende in Hammelburg voraus. Beim alljährlichen „Sommercamp“ waren einige Leute mehr dabei und im sehr gutem Hotel „Zum Stern“ lernten wir bayerische Gastlichkeit vom Feinsten kennen. Gepaart mit der schönen geographischen Lage zwischen Taunus und Rhön war auch dieses Wochenende ein voller Erfolg.

Kleine Pause im hessischen Schotten

Eine Galerie wird folgen, neben eigenen Fotos angereichert durch Bilder der Profis von Fotostelvio.com, die uns auch in diesem Jahr am Stilfser Joch ablichteten ….

Alles in Allem ein wunderschöner Urlaub, mit schönen Erlebnissen, vielen Highlights und negative Erlebnisse blieben zum Glück aus …