Anmerkungen zum Blog

Ja ich bin immer noch da und der Blog lebt. Besorgte bis freundliche Anfragen möchte ich hiermit beruhigen. Ich bin noch da und werde mich hier weiter zu Wort melden. Allerdings fehlt es mir immer wieder – mal mehr, mal weniger – an Zeit mich diesem (unter so vielen Interessen doch eher unwichtigem) Hobby zu widmen. Wie wohl die Meisten meiner treuen und auch der eher zufälligen Leser meiner Notizen hier, bin ich nicht in der Lage, den dokumentierten Wortmeldungen meine gesamte Zeit zu widmen. Der leidige Broterwerb fordert Tribut, vor allem (wieder einmal) im Moment.

Ich bitte sowohl die Computerfreaks als auch die geschichtsinteressierten Leser meines Blogs um Geduld. Themen liegen in der Schublade, werden bearbeitet aber beide Themenbereiche erfordern immer wieder Recherche und genaues Arbeiten. Alles Dinge die manches Mal im Alltag auf der Strecke bleiben.

Trotzdem nimmt die Schlagfrequenz, also die Besucherzahl, kaum ab und ich bin so manches Mal erstaunt wie rege die Downloadmöglichkeiten hier im Blog von euch genutzt werden. Danke dafür! Vor allem das meine „selbstkreierten“ Artikel so „begehrt sind“ überrascht mich immer wieder. Zahlen spielen längst keine konkrete Rolle mehr, denn Neustarts und Umstrukturierungen der Seite und der betreffenden Artikel führten immer wieder zum Neustart der entsprechenden statistischen Erfassungen.

Nun gut: viel Gerede und wenig Konkretes im Moment von mir, ich gebe es zu. Aber einerseits überraschte mich wieder einmal das Interesse an diesem Blog und noch viel mehr das Interesse an meiner Person (obwohl mich gerade um die Reduktion allzu Persönlichem bemühe), deshalb heute dieses kurze (gerührte) Statement …

Gerade fällt mir auf: meine Spielerei mit Gimp oben (das „Logo“) bedarf einer dringenden Überarbeitung.

Informationsquellen

Im Moment fällt es mir schwer zu all den aktuellen Themen Stellung zu nehmen – zu undurchsichtig und vernebelt erscheinen die Informationen, zu klar das Ziel der öffentlichen Informationsquellen. So hat sich ein regelrechter Stau an Themen angesammelt, den abzuarbeiten ich mich außerstande sehe. Natürlich interessieren mich diese Themen, natürlich setze ich mich mit Vielem auseinander, aber Wertung und dann noch öffentlich – im Moment von meiner Seite nicht möglich. Zu gering sind die historischen Kenntnisse, zu nebulös die öffentlich zur Verfügung gestellten Informationen. Nur eines ist klar – die Interessen der hinter den Massenmedien stehenden Gruppierungen.

Interessant dagegen finde ich, welche Möglichkeiten dennoch bestehen, sich zu informieren. Ja natürlich meine ich damit die sogenannten neuen Medien, vor allem das Internet. „Glaube wenig, hinterfrage alles, denke selbst“ heißt ein gerade erschienenes Buch von Albrecht Müller (einer der Macher der Nachdenkseiten) und diesem Credo fühle ich mich durchaus verpflichtet.

Um einen kleinen Anstoß zum Hinterfragen und Denken zu geben, möchte ich hier eine kleine Auswahl von mir genutzter Informationsquellen bereit stellen, die Wiederbelebung einer Blogroll hier auf der Seite erwäge ich noch.

  1. Anti-Spiegel. Autor Thomas Röper bietet auf seiner Seite (neben der namensgebenden Auseinandersetzung mit dem „Spiegel“) vor allem interessante Übersetzungen offizieller und medialer Stellungnahmen zum Tagesgeschehen aus Russland.
  2. Antikrieg. Klaus Madersbacher bietet deutsche Übersetzungen der Seite antiwar.com, um auch im deutschsprachigen Raum „seriöse Informationen“ zu verbreiten.
  3. Analitik. Hier im Blog schon mehrfach erwähnt
  4. Nachdenkseiten. Sie dürfen hier nicht fehlen. Neben dem internationalen Geschehen auch breite Information über die deutsche Politik.
  5. Opablog. Dr. Klaus-Peter Kurch betreibt einen privaten Blog. Vielseitig interessiert bieten seine Wortmeldungen immer wieder interessante Denkansätze und Links zu weiterführenden Inhalten.
  6. RT. Blick auf das Weltgeschehen aus russischer Sicht. Bietet auch deutschen Autoren Raum zur Diskussion.
  7. Infosperber
  8. Southfront

Springsteen zum 70.

Bild von Intvglobal.com

Bruce Springsteen – „The Boss“ – wird heute 70 Jahre alt. Trotz seiner großen Erfolge gehört er nicht zum Mainstream, geht seinen eigenen Weg, macht seine eigene Musik. Wer ihn einmal im Konzert erlebt hat, wird meine Begeisterung teilen. Springsteen zelebriert seinen Stil, seine Musik und schont weder sich noch seine Musiker. Das Publikum schon gar nicht … Und die Flamme springt über zum Publikum.

So erging es mir jedenfalls. Das Konzert 2013 in Leipzig war eine Offenbarung für mich. Natürlich kannte ich vorher Bruce Springsteen, mochte seine Musik und hörte sie. Ab und an … Aber ein derartiges Konzert hatte ich vorher noch nicht erlebt. Authentisch, ehrlich, energiegeladen.

Seine akuelle Platte – „Western Stars“ – aus diesem Jahr ist das 19. Studioalbum Springsteens. Und wieder einmal bietet der Boss eine neue Facette an. Mir selbst gefallen die rockigeren, härteren Alben besser.

Ich wünsche dem Boss noch viele Jahre und hoffe noch einmal ein Springsteen-Konzert erleben zu dürfen. Nur nicht unbedingt im Berliner Olympiastadion …

Im Feuilleton der heutigen „Jungen Welt“ findet ihr einen ausführlichen Artikel zum 70. Geburtstag Springsteens …