Triumph Speed Triple 1200 RS

Quelle: Webseite Triumph

 

 

Es brodelte schon lange in der Gerüchteküche und die Stimmen unter den Fahrern wurden immer lauter: wann endlich bekommt die Ikone Speed Triple aus dem Hause Triumph einen neuen, vor allem größeren, Motor. Mit der 2018er Modellreihe scheint der traditionelle 1050er endgültig ausgereizt. Und nun ist sie da, die neue Speed Triple 1200. Die Daten sind beeindruckend:

  • 1.160 cm³ Hubraum
  • 180 PS bei 10.750 U/min
  • 125 Nm bei 9.000 U/min
  • 198 kg fahrfertig

Im Vergleich zu meiner 2018er Speedy sind das mal eben 30 PS mehr und 10 kg weniger! Erreicht wurde das laut Triumph durch einen völlig neuen Motor, der allein – trotz des größeren Hubraums – 7 kg leichter ist als der 1.050er. Das Design ist dann leider nicht ganz so meins: 3-in-1 Auspuffanlage – schade! Vielleicht gewöhnt man sich ja an den Anblick …

Ab März soll die neue Speedy bei den Händlern stehen, für 17.750 € ohne Nebenkosten. Ist natürlich schon mal eine Hausnummer. Bei mir ist der Haben-wollen-Druck noch nicht allzu groß, habe ich doch meine aktuelle Speedy erst 2 Jahre und die macht immer noch mächtig Spaß. Trotzdem wird natürlich eine Probefahrt angestrebt und dann wird sich zeigen, ob die Neue für mich in Frage kommt.

Meine Euphorie war 2018 größer …

Alle Informationen findet ihr auf der Webseite von Triumph und auch das Vorstellungsvideo:

 

Urlaub Teil II – Eifel

Ich habe mich ja nicht mehr zum Urlaub in Österreich geäußert nach meinem ersten Artikel zum Thema. Das hatte einen guten Grund: am Tag 3 stieg die Speedy aus. Es war nur eine Kleinigkeit (Hauptschalter defekt), aber die mit der Reparatur verbundenen Querelen versauten mir den Rest des Urlaubs. Am Ende habe ich die Speed Triple während des gesamten Resturlaubs in der Garage stehen lassen (ok war auch übermäßig heiß im August) …

Inzwischen wurde auch der zweite Teil des Urlaubs absolviert – die obligatorische Motorradtour mit dem Verein. Der war wie immer zweigeteilt. Zuerst der „Sommercamp“ genannte Wochenendausflug und anschließend – mit weniger Teilnehmern – eine Woche Jahrestour. Diesmal verbrachten wir das Sommercamp in Lügde (Weser Bergland) und verbrachten im Anschluß 6 Tag in Kempenich (Eifel). Lügde war auch die Unterkunft betreffend ein voller Erfolg. Im Hotel „Sonnenhof“ fanden wir alles was das Herz begehrt und alle waren zufrieden. In Kempenich hingegen gab es einige Probleme. Der Standort des Hotels war eher suboptimal, von 3 Straßen umgeben war von der erhofften Ruhe besonders am Morgen wenig zu finden. Die Zimmer waren zum Teil ausgesprochen klein und nicht gerade komfortabel. Das führte schließlich dazu, dass einige am nächsten Morgen abreisten. Nach heftigen Diskussionen blieb jedoch der größere Teil vor Ort und wurde am Ende belohnt. Wir verbrachten einige schöne Tage in der Eifel, mit meist gutem Wetter, sehr guter Verpflegung und wunderschöner Landschaft.

Die Bildergalerie soll einen kleinen Einblick vermitteln, zum Vergrößern bitte Bild anklicken …

 

Urlaub – Tirol Teil I

Der lang ersehnte Urlaub ist da. In diesem Jahr führt uns Teil I – der „Familienurlaub“ nach Kirchberg in Tirol. Den Ort hat H. gewählt, schon seit Jahren fährt sie mit den Jungs hierher zum Wintersport. Ich habe letztmalig 2017 den Versuch unternommen meine bescheidenen Fähigkeiten als Abfahrtsläufer zu vervollkommnen, gab aber schließlich aus Angst um die kleinen Skihasen auf der „Idiotenwiese“ auf.

Dieser Urlaub läuft ebenfalls getrennt. Während H. und die Jungs die vielfältigen Möglichkeiten des Sommerurlaubs von „Canyoning“, Wandern bis Klettern und Rafting nutzen, bleibe ich bei dem was mir wirklich Spaß macht und fahre Motorrad.

Am Sonntag reisten wir also getrennt an, die 3 mit dem Auto, ich mit der Speedy. Das Wetter war anfangs bescheiden. Kräftige Schauer sorgten dafür, dass ich bereits bis Plötztal völlig durchnässt war und in den Stiefeln Wasser stand. Allerdings sorgten Temperaturen zwischen 18 und 20° dafür, dass ich nicht fror und so war das alles nicht so wild. Das Wetter besserte sich zunehmend in Richtung Süden, allerdings nahm die Verkehrsdichte zu. Ab Ingolstadt bis zum Abzweig Kufstein kam es so zu mehreren kleinen Staus die mich dennoch Zeit und Nerven kosteten. Am Ende legte ich die 743 km von Stappenbeck nach Kirchberg in 9,5 Stunden zurück.

Der Montag begann dann mit herrlichem Sonnenschein und so begann ich nach dem sehr guten Frühstück mit meiner ersten Tour. Es sollte der Klassiker in der Gegend sein: über Kitzbühel nach Lienz zum Groß Glockner und über die Groß-Glockner-Alpenstraße zurück nach Kirchberg. Das Wetter blieb den ganzen Tag wunderschön, allerdings vermieste der dichte Verkehr ein wenig die Freunde. Hinzu kamen die wieder gestiegenen Mautgebühren: während am Felbertauerntunnel 10€ berappt werden mussten, waren am Glockner gleich 27€ fällig für eine Tageskarte.

Um sich die Karte komfortabel anzusehen, bitte das Symbol in der oberen rechten Ecke anklicken.

Leider ist es mir nicht möglich die Karte hier einzubetten, stattdessen könnt Ihr die Tour hier bei Google Maps ansehen. Es ist erschreckend wie mit den zahlreichen Änderungen bei WordPress bzw. Google bzw. innerhalb der Browser einfache Funktionen nicht mehr verwendbar sind …

Zum Tracken (und dieses Mal habe ich sogar daran gedacht) verwende ich in diesem Jahr Calimoto. Funktioniert soweit ganz gut und kann auch zur Tourenplanung verwendet werden.