Corona 7 – Genauigkeit der PCR-Tests

Eigentlich nicht mein Thema, aber Corona beschäftigt natürlich trotzdem. Hinter dem Pandemie-Wahnsinn werden so viele politische Schweinereien versteckt bzw. damit begründet, dass man am Thema einfach nicht vorbei kommt. Der Widerspruch wächst, aber die Panikmache geht ungebremst weiter. Dieses mal ist es nicht einmal in erster Linie die Presse die Verantwortung trägt – nein dieses Mal ist es die Regierung die Panik und Angst unter den Menschen verbreitet.

Zuerst einmal die aktuellen Zahlen vom RKI von heute: 187.184 positiv Getestete, 8.830 an Covid-19 Verstorbene und 173.600 „Genesene“, das heißt im Moment sind 4.754 Menschen in Deutschland positiv auf den Virus getestet bzw. infiziert. Bei 81,5 Millionen Einwohnern ist das ein Prozentsatz von 0,0058%. Ich mag ahnungslos und natürlich bar jeden medizinischen Fachwissens, allerdings scheint mir diese „Durchseuchung“ nicht wirklich hoch zu sein.

Vor ein 1-2 Tagen stieß ich auf die Information, das Gesundheitsminister Spahn in einem Interview folgendes äußerte:

Wir müssen jetzt aufpassen, dass wir nicht nachher durch zu umfangreiches Testen – klingt jetzt total … da muss man erstmal um zwei Ecken denken – durch zu umfangreiches Testen zu viele falsch Positive haben. Weil die Tests ja nicht 100 Prozent genau sind, sondern auch eine kleine, aber eben auch eine Fehlerquote haben. Und wenn sozusagen insgesamt das Infektionsgeschehen immer weiter runtergeht, und Sie gleichzeitig das Testen auf Millionen ausweiten, dann haben Sie auf einmal viel mehr falsch Positive. Das sind so die Dinge, mit denen man sozusagen erst konfrontiert wird in der weiteren Folge, und die Erkenntnisse. Und deswegen macht es schon auch noch Sinn: Wir machen das Angebot, mehr zu testen, das geht jetzt auch. Aber nicht einfach nur wild jeden Tag zu testen, sondern wenn, dann schon auch mit einem gewissen Ziel.

Da ich weder in den Druckmedien noch in der ARD-Mediathek einen Link zum Thema fand, hier der Mittschnitt auf Youtube.

Diese Aussage überraschte mich und ich setzte mich intensiver mit dem Thema auseinander. Insbesondere die Begriffe „Spezifität“ und „Sensitivität“ in Bezug auf die Tests scheinen ja eine enorm wichtige Rolle zu spielen. Die Informationen im folgenden Video erklären sehr genau die Auswirkungen bzw. die Wechselwirkungen zwischen Anzahl der Tests, Durchseuchung, Spezifität und Sensitivität.

Einfach kaum zu glauben

Samuel Eckert sagt es in seinem Video sehr deutlich: das ist keine Raketenwissenschaft! Das wissen auch Drosten, Wieler, Merkel und (wie das oben verlinkte Video beweist) Spahn.

Tag der Befreiung

Gedenken an den Großen Vaterländischen Krieg in Coronazeiten: Anlässlich der landesweiten Kampagne »Fenster des Sieges« dekoriert ein Moskauer Kind die Wohnung (4. Mai 2020) Bild Junge Welt

Auch in diesem Jahr möchte ich dieses Tages gedenken, auch (nicht nur) weil wir in diesem Jahr den 75. Jahrestag des Tages der Befreiung begehen. Ich fand heute in der Jungen Welt einen sehr guten Artikel zum Thema, deshalb verzichte ich in diesem Jahr auf eine persönliche Stellungnahme.

Heute vor 75 Jahren endete der Zweite Weltkrieg in Europa mit der bedingungslosen Kapitulation der faschistischen Führung in Berlin. Das Morden hatte am 1. September 1939 mit dem Angriff der Naziwehrmacht auf den Nachbarstaat Polen begonnen, es wuchs sich binnen weniger Tage zu einem europäischen Krieg und 1941 zu einem Weltbrand aus. Allein in der UdSSR kostete der deutsche Überfall 27 Millionen Sowjetbürger das Leben. Sechs
Millionen Juden wurden in den Konzentrationslagern der Nazis ermordet, Tausende Städte und Ortschaften verwüstet.
Das unermessliche Leid, mit dem das Hitlerregime den Erdball überzog, droht heute der Vergessenheit anheimzufallen oder von Geschichtsfälschern relativiert zu werden. Seit Jahren fordern dagegen Initiativen und Einzelpersonen, den Tag der Befreiung bundesweit als gesetzlichen Feiertag einzuführen. Bei der offiziellen Politik stoßen sie damit auf taube Ohren.
Wenig erstaunlich: Auch AfD-Fraktionschef Alexander Gauland weist das Begehren mit der Begründung zurück, der 8. Mai sei für Deutschland ein »Tag der absoluten Niederlage«.
Klar ist: Wer diesen Tag nicht feiert, hat verloren. In Russland, das im Zweiten Weltkrieg den größten Blutzoll zu entrichten hatte, wird wie in jedem Jahr der 9. Mai als »Tag des Sieges« gefeiert. Bittere Ironie: Nur dem Coronavirus ist es zu verdanken, dass an diesem Datum nicht wieder deutsches Militär – diesmal im Rahmen des NATO-Manövers »Defender 2020« – an der russischen Grenze operiert. Die Geschichte von 1933 bis 1945 lehrt: Die Pest imperialistischer
Kriege wütet mitunter schlimmer als jede Pandemie.