Nextcloud und cron-Job

Durch Zufall stiess ich gestern Abend auf eine kleine „Unterlassungssünde“ meinserseits: ein Besuch im administrativen Bereich von nextcloud zeigte mir an, dass der cron-Job der lokal alle 15 Minuten ablaufen und diverse Aktualisierungen durchführen soll, vor nunmehr 14 Tagen letztmalig durchgeführt werden konnte. Der Job selbst ruft in den definierten Abständen die Datei cron.php im Hauptverzeichnis der Cloud auf.

Eine kurze Prüfung führte dann schnell zur Lösung: bei meiner Migration zu nextcloud hatte ich ja auch (aus „kosmetischen Gründen“) das Verzeichnis umbenannt und dann leider vergessen, den entsprechenden Job auf meinem Debianserver anzupassen. Die Datei cron.php befindet sich ja nunmehr unter /var/www/nextcloud. Eine kurze Anpassung des Cronjobs mit Webmin, ein Start des Jobs und alles war wieder in Butter …

 

Zur Auffrischung noch einmal der Artikel zu Sinn und Zweck des hier mehrfach genannten Cron-Jobs

Die spinnen die Briten – Brexit

Wenn man in den vergangenen 3 Jahren etwas lernen konnte, dann das immer dann, wenn die Medien richtig vom Leder ziehen, irgendwas richtig läuft. Richtig für denjenigen, der in ebendiesen Medien gerade zur Sau gemacht wird … Scheinbar haben die Briten mit ihrem Brexit alles richtig gemacht. Natürlich arbeitet die offizielle Politik und in ihrem Schlepptau die Journaille bereits kräftig daran, die souveräne Entscheidung der britischen Wähler zu ignorieren bzw. unwirksam zu machen.

Was man von solchen demokratischen Entscheidungen hält, wurde uns ja bereits mehrfach eindrucksvoll vor Augen geführt:

  • nach ihrem „Nein“ zum sogenannten Lissabonner Vertrag, wurde Irland massiv unter Druck gesetzt um schließlich 1 Jahr später doch ein „Ja“ zu erzwingen
  • die Griechen nutzte ihr Volksentscheid zu einer maßvolleren „Sparpolitik“ nichts. Stattdessen setzte vor allem Deutschland ein wahres Harakiri durch.
  • der Volksentscheid in den Niederlanden zur EU-Assoziierung der Ukraine zeigte mehr als deutlich, was die selbst ernannten Demokraten von wirklicher Demokratie halten.

Der Brexit zeigte eindrucksvoll den Zusammenbruch eines ganzen Systems der Bevormundung durch die undemokratische EU. Ein System mit einem machtlosen Parlament, einer „Regierung“ die nicht gewählt sondern „eingesetzt“ wird, dennoch über weitgehende Vollmachten verfügt. Vollmachten die soweit gehen, dass ein solches Machwerk wie TTIP ohne Entscheidungsfindung in den nationalen Parlamenten durchgedrückt werden kann. U.a. dagegen wehrten sich die Briten mit ihrem Brexit.

Ron Paul schrieb dazu in einer Kolumne (via antikrieg.com):

Ist Brexit der erste Sieg in einer breiteren Freiheitsbewegung? Können wir aus einem System herauskommen, das Geld aus dünner Luft schafft, um die herrschende Klasse zu bevorzugen, während es die Mittelschicht arm macht? Können wir loskommen von einer Zentralbank, die Kriege finanziert, die uns weniger sicher machen? Können wir von Verordnungen der Exekutive loskommen? Können wir vom Überwachungsstaat loskommen? Vom PATRIOT Act? Können wir von NDAA (Verteidigungsermächtigungsgesetz) und von unbefristeter Internierung loskommen? Können wir loskommen vom weltweiten Drohnenprogramm der Vereinigten Staaten von Amerika, das Unschuldige im Ausland umbringt und uns immer verhasster macht?

Ich bin skeptisch, aber doch voller Hoffnung. Der Widerstand gegen den enthemmten sich selbst „Neoliberalismus“ nennenden Faschismus moderner Prägung wächst. In Großbritannien, in Frankreich, Spanien. Die Frage ist: wie lange dauert es, bis dem deutschen Michel der Kragen platzt?

Jimmy Cornett – Time of Dying

Jimmy Cornett hat bereits im März ein neues Album veröffentlicht und es ist wieder einmal an mir vorbei gegangen 🙁 . Nun gut, jetzt habe ich es entdeckt und kann wiederum nur eine dicke Empfehlung aussprechen – vorausgesetzt ihr steht auf handgemachte Gitarrenmusik. „Campfire“ heißt das Album und Cornett produzierte dieses Mal ein reines Akustik-Album, angefüllt mit wunderbaren Coverversionen bekannter und weniger bekannter Titel aus Blues, Country, Rock und was auch immer für Stilrichtungen. Sein absolut geniales Gitarrenspiel, die rauhe und doch warme Stimme machen das Album zu einem echten Hörgenuss.

Jimmy Cornett fehlt mir noch auf der Liste gewünschter Livekonzerte. Das wird demnächst nachgeholt!

Vielleicht auch so: Jimmy ich sammle Holz für’s Lagerfeuer, stelle Bier kalt und dann gibt es ne echte Session unter freiem Himmel. Die Speedy – da du ja Triumphfan bist (wenn wohl nicht unbedingt der Streetfighter-Klasse) – wirft lange Schatten am Feuer!

Kleiner Appetizer: Time of Dying