Urlaub in Südtirol – Groß Glockner und Staller Sattel

Am Fuße des Glockners

Tag 3 unseres Urlaubs in Bruneck. Das Wetter legte noch eine Schippe drauf und bereits morgens war eitel Sonnenschein. Die Wetteraussichten in Südtirol sahen allerdings weniger gut aus, aber dazu später …

Am 29.08. hatten wir uns eine längere Tour ausgesucht. Von Bruneck aus ging es dieses Mal über Lienz zum Groß Glockner, dann hinunter über die Groß-Glockner-Straße (natürlich ein kurzer Abstecher zur Edelweißspitze!) und dann wieder zurück durch den Felbertauerntunnel und den Staller Sattel nach Italien.

Eine schöne Tour mit gleich 3 Highlights versehen, mit 322 km deutlich länger als Tour 1 und 2 und mit knapp 2.600 m auch deutlich höher.  Insgesamt waren wir knapp 9,5 Stunden unterwegs, davon ca. 6,5 Stunden mit den Motorrädern in Bewegung.

Auch hier machte sich sehr positiv bemerkbar, dass eine große Harmonie in der Gruppe herrschte – sowohl den persönlichen Umgang als auch das fahrerische Können betreffend. Es machte einfach Spaß mit den Mädels und Jungs und es gab wenig bis nichts an Reibungspunkten!

Auch hier natürlich der Mitschnitt per MyTracks (die große Lücke war der Felbertauerntunnel):

Leider waren die Motorradtouren für diesen Urlaub am Donnerstag vorbei. Ein Wetterumschwung (so kennen wir Südtirol!) beendete alle weiteren Ambitionen diesbezüglich. Die Temperaturen sanken rapide (Mittwoch in Bruneck 27°, Donnerstag lediglich 12°) und es regnete quasi ununterbrochen. Wir nahmen’s mit Humor und machten die Innenstadt unsicher, studierten die ausgeprägte und angenehme Kneipenkultur.

Leider besserte sich das Wetter bis Samstag – dem Abreisetag – nicht und wir 2 „harten“ Biker, die sich auf 2 Rädern auf dem Weg machten (alle anderen verluden die Moppeds auf Trailer und fuhren Auto), hatten zwischen Südtirol und München Temperaturen zwischen 8° und 10° und Dauerregen zu ertragen. Danach wurde es schnell wärmer (bereits in Nürnberg kuschlige 18°) und vor allem trocken. In der heimischen Altmark waren es dann bereits 24° …

Trotz dieser Kapriolen am Ende des Urlaubs hat es viel Spaß gemacht mit dieser Gruppe Motorrad zu erfahren. Und Südtirol hat wieder einmal bewiesen, dass es tatsächlich das europäische Motorradparadies ist …

Musiktipp – Keimzeit

Keimzeit 2014 (copyright Dirk Tscherner)

Am 09.11. – tatsächlich an diesem in der deutschen Geschichte so bemerkenwertem Datum – ist Keimzeit mal wieder im Salzwedeler Hanseat. Auf ihrer 2018er Tour widmen sich die Jungs um die Leisegang-Brüder ihrem Album „Irrenhaus“. Mit „Mama, sag mir warum“, „Irrenhaus“, Flugzeuge ohne Räder“ und „Hofnarr“ wurde Keimzeit 1988 bekannt in der DDR. Das Album ein Spiegelbild der Zeit Ende der 80er Jahre.

Die Band tritt regelmäßig im Hanseat auf, kann hier auf eine treue Fangemeinde zählen. Werbung brauch der Auftritt sicher nicht …

An dieser Stelle nun „Singapur“ von der 2010er CD „Land in Sicht“:

 

 

Wir legen ab und fahr’n nach Singapur –
Mit ’nem Schiff aus schäbigem Holz.
Auch wenn der Wind uns das Segel zerreißt –
Wir müssen weiter, immer weiter, was soll’s.

Der Heizer aus China will nach Hause.
Bläst der Wind nicht, kriegt er viel zu tun.
Unsere Weisheiten jagt er durch die Dampfmaschine,
Ist gegen Pocken und Pest immun.
Der Schiffskoch, geboren in Sizilien,
Hat längst die Weltrezeptur erkannt.
Segelnd über die Meere
Trägt er die Botschaft in ein fernes Land.

Der Steuermann nennt sich Napoleon.
Gespalten brüllt er in die Nacht.
Kommt er müde aus der Schlacht wieder zu sich,
Wird das Steuer mit ’nem Strick festgemacht.

Und das Kommando führt ein deutscher Captain.
Sein linkes Bein hat er im Krieg verlor’n.
Lange schon keine Heimat mehr –
Er will in Singapur ein Leben von vorn.

Von der Segelspitze bis zum Kiel –
Auf diesem Schiff haben alle dasselbe Ziel.
All unsere Träume und fernen Gedanken
Fallen in der Nacht mit dem Regen
Auf hölzerne Planken.

Wir legen ab …

Nextcloud 14 erschienen

Nach der üblichen Testzeit über Alpha-, Beta- und RC-Versionen erschien heute Nextcloud 14. Die Verbesserungen/Veränderungen werden bei Nextcloud.com etwas ausführlicher dargestellt. Da keine tiefgreifenden Änderungen für mein „Rumpfsystem“ – also ohne Talk u.a. „Kollaborationssoftware“ – zu erwarten waren und mein System auch die Installation des letzten Minor-Release 13.06 ohne Murren überstanden hatte, entschloss ich mich zu einem schnellen Update.

Das Update startete ich wie gewohnt über den Web-Updater und der gesamte Prozess lief auch ohne Schwierigkeiten durch.

Allerdings war die Liste der zu verändernden Apps sehr lang, neben den Grundprogrammen und den Dantenbankupdates. Es dauerte einige wenige Minuten und mein System war up-to-date. Allerdings meldete die „Sicherheits- und Einrichtungswarnungen“ 2 Probleme.

Anklicken zum Vergrößern
  1. fehlende Indizes in einigen Tabellen der Datenbank. Keine Ahnung warum und wieso, vielleicht waren diese Tabellen erst durch das Update erzeugt worden. Ich folgte der Empfehlung und erstellte die Indizes manuell per occ.
    sudo - u www-data ./occ db:add-missing-indizes

  2. Die Referrer-Einstellung des Headers ist kein spezifisches Nextcloud-Problem. Das Team weißt hier an sich nur auf die empfohlenen Einstellungen der W3C hin. Das Hinzufügen der Zeile
Header set Referrer-Policy "no-referrer"

zur .htaccess im Nextcloudverzeichnis, lässt auch diese Fehlermeldung verschwinden …