Terror und Amok

Wer eine Krankheit bekämpfen will, muss deren Ursache und nicht die Symptome bekämpfen. Bei den Amokläufen sind das Waffenrecht und Computerspiele bestenfalls Symptome und ein Einsatz der Bundeswehr im Inneren ist noch nicht einmal dies. Mobbing und Leistungsdruck können Ursachen sein. Nicht anders sieht es bei den Terroranschlägen aus. Nur, dass hier die Kriege, die „wir“ in aller Welt führen, als Ursachen gelten müssen. Warum diskutieren wir nicht endlich mal über die Ursachen.

Jens Berger auf den Nachdenkseiten 

Terror! brüllt es aus den Medien

Nun ist der Terror in Deutschland angekommen. So jedenfalls wird es uns vermittelt durch all die unabhängigen Journalisten. Würzburg, München und irgendwann wohl Berlin oder Hamburg. Islamistische Einzeltäter oder verwirrte Jugendliche verletzen oder töten scheinbar wahllos Menschen. Und die Nachricht kommt an. Im Umfeld mehren sich die ausländerfeindlichen Äußerungen, die Stimmung wird bedrohlich.

Vieles ist mir in diesem Zusammenhang unklar, vieles passt nicht zusammen.

Erster Fakt: die Täter oder vermeintlichen Täter werden ausnahmslos getötet. Im Fall Würzburg steht zufälligerweise am Ort der Auslösung der Notbremse ein SEK in Bereitschaft und die bestens ausgebildeten Beamten sehen bei einem Täter der mit Axt und Messer bewaffnet ist, lediglich die Chance des „finalen Rettungsschusses“, wie es so schön im Beamtendeutsch heißt.

Zweiter Fakt: Während in der ursprünglichen Meldung aus München vom Freitagabend von „Schiessereien“ die Rede ist, reduzieren sich die Meldungen bald auf den Amoklauf eines psychisch gestörten Jugendlichen, der wild um sich schießend wahllos vor allem Jugendliche tötet.

Ist das Terror wie er vom IS oder al-Qaeda praktiziert wird? Auf anderen Blogs finden sich weitere Fragen, die mich an der offiziellen Version der Medien erhebliche zweifeln lässt …

Auf der Webseite des Freidenkerverbands stellt Elias Davidsson einige Fragen, analitik zeigt weitere Ungereimheiten der Berichterstattung auf.

Beide sind ausgesprochen lesenswert …

Urlaub die 2. – Alpentour beendet

Ist zwar schon über eine Woche her, dass wir die Motorräder nach der großen Tour in diesem Jahr abstellten, aber ich fand – trotz oder gerade wegen des Urlaubs – noch keine Zeit einen abschließenden Bericht abzuliefern. Zu viel zu tun, zu viel zu erledigen. Nicht nur Rentner haben niemals Zeit, Urlaubern geht’s genauso 😉 .

Die diesjährige Tour folgte weitestgehend der Tour de Grande Alpes die vom Genfer See bis zur Cote d’Azur führt. Neben einigen spektakulären Pässen wie dem Col de la Bonette (der nicht mal offiziell zur Tour gehört) oder dem Col de l’Iseran bietet die Tour landschaftlich schöne Strecken, atemberaubende Panoramen bis an die Mittelmeerküste. Auch die französische Cote d’Azur und die italienische Riviera bieten schöne Strecken. Unmittelbar an die Küste Italiens zwischen San Remo und Genua schließen sich die ligurischen Berge an. Nicht besonders hoch, aber ursprünglich und naturnah – bis hin zum Zustand der Straßen – stellen sie hohe Forderungen an Mensch und Maschine.

Die Ebenen Savoyens und der Lombardei haben genauso ihren Reiz wie die Alpen im uns bestens bekannten Dreiländereck zwischen der Schweiz, Italien und Österreich. Nach 3.670 km auf dem Motorrad waren wir vollgepackt mit Eindrücken und Erinnerungen zurück in der weitestgehend flachen Altmark. Der Urlaub war intensiv und schön. In allen bereisten Ländern fanden wir freundliche Menschen, bei einer kleinen Panne lernten wir die Motorradfahrer aus dem Schwabenland kennen, die uns schnell und wie selbstverständlich unterstützten.

Demnächst werden einige Bilder und eine genauere Tourbeschreibung folgen! Wieder hatten wir das Glück, dass ein professioneller Fotograf Bilder von uns an 2 Pässen schoss. Ein kleiner Vorgeschmack …

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