Katyn

Wenn man sich mit Stalin, dem Stalinismus auseinandersetzt stösst man früher oder später auf Katyn. Ähnlich wie der „Holodomor“ ist Katyn ein zentrales Element, um die Brutalität des Stalinismus zu beweisen. 

In der Wikipedia findet man die geläufige „Erklärung“ für die Vorfälle:

Beim Massaker von Katyn(auch Massenmord oder Massenerschießungen von Katyn, oft kurz Katyn) erschossen Angehörige des sowjetischen Volkskommissariats für Innere Angelegenheiten (NKWD) vom 3. April bis 11. Mai 1940 etwa 4400 gefangene Polen, größtenteils Offiziere, in einem Wald bei Katyn, einem Dorf 20 Kilometer westlich von Smolensk. Diese Tat gehörte zu einer Reihe von Massenmorden an 22.000 bis 25.000 Berufs- oder Reserveoffizieren, Polizisten und anderen Staatsbürgern Polens, darunter vielen Intellektuellen. Die Entscheidung zu diesen Massenmorden fällte der sowjetische Diktator Josef Stalin, die daraufhin vom Politbüro der Kommunistischen Partei befohlen und an mindestens fünf verschiedenen Orten in den Unionsrepubliken RusslandUkraine und Weißrussland ausgeführt wurden. Der Ortsname „Katyn“ repräsentiert in Polen diese Mordreihe und wurde zum nationalen Symbol für das Leiden von Polen unter sowjetischer Herrschaft im Zweiten Weltkrieg.

Das die „Fakten“, die verwendeten „Untersuchungsergebnisse“ direkt aus dem faschistischen Propagandaministerium des Herrn Goebbels stammen bzw. durch das faschistische Außenamt publiziert wurden, wird – nicht nur – in der Wikipedia schamhaft verschwiegen. Die Lügen um Katyn wurden von den „großen Demokratien“ erst ab 1952 im Zuge des Kalten Krieges publiziert. Ohne den Ort des Geschehens jemals betreten zu haben, unter Kenntnis der Massenmorde der faschistischen Armeen in der Sowjetunion und anderen Ländern Osteuropas (z.B. Polens!) publizierte eine us-amerikanische „Senatskommission“ die „russischen Verbrechen“ an polnischen Offizieren und Intellektuellen.

Malcolm.Z schreibt im 5. Band seiner Reihe „Der Stählerne“ dazu:

Wenn ich weiß, daß die derzeit „freiheitlich“-verbindliche Katyn-Version von Joseph Goebbels stammt, muß ich in keinem Archiv nach der Wahrheit suchen. Dann weiß ich, daß diese Version abgrundtief verlogen ist. Das gilt auch für alle anderen anti-stalinistischen Greuelgeschichten.

Nach der Befreiung der betreffenden Gebiete wurden durch die Sowjetunion umfangreiche Untersuchungen in „Katyn“ durchgeführt. Die nach ihrem Chef benannte „Burdenko-Kommission“ kam in ihrem Bericht zu folgenden Schlußfolgerungen:

Aus dem gesamten Material, über das die Sonderkommission verfügt, und zwar den Aussagen von mehr als 100 von ihr
vernommenen Zeugen, den Angaben der gerichtsmedizinischen Sachverständigenkommission, den Dokumenten und Beweisstücken, die aus den Gräbern im Wald von Katyn entnommen wurden, ergeben sich mit unwiderleglicher Klarheit folgende Schlußfolgerungen:

1. die polnischen Kriegsgefangenen, die sich in drei Lagern westlich von Smolensk befanden und bis zu Kriegsbeginn bei Straßenbauarbeiten beschäftigt waren, sind auch nach dem Eindringen der deutschen Okkupanten in Smolensk bis einschließlich September 1941 dort verblieben;

2. im Wald von Katyn wurden im Herbst 1941 von den deutschen Okkupationsbehörden Massenerschießungen polnischer Kriegsgefangener aus den obenerwähnten Lagern vorgenommen;

3. die Massenerschießungen polnischer Kriegsgefangener im Wald von Katyn erfolgten durch eine deutsche Militärbehörde, die sich hinter dem fiktiven Namen „Stab des 537. Baubataillons“ verbarg, an deren Spitze Oberstleutnant Arnes und seine Mitarbeiter, Oberleunant R e x t und Leutnant Hott, standen;

4. im Zusammenhang mit der Verschlechterung der allgemeinen militärischen und politischen Lage Deutschlands Anfang 1943 trafen die deutschen Besatzungsbehörden zu provokatorischen Zwecken eine Reihe von Maßnahmen, um ihre eigenen Missetaten den Organen der Sowjetmacht in die Schuhe zu schieben, in der Hoffnung, zwischen Russen und Polen Zwietracht zu säen;

5. zu diesen Zwecken
a) bemühten sich die faschistischen deutschen Okkupanten, durch Zureden, Bestechungsversuche, Drohungen und barbarische Mißhandlungen unter den Sowjetbürgern „Zeugen“ zu finden, von denen sie falsche Aussagen darüber zu erlangen suchten, daß die polnischen Kriegsgefangenen angeblich im Frühjahr 1940 von Organen der Sowjetmacht erschossen wurden;
b) holten die deutschen Besatzungsbehörden im Frühjahr 1943 von anderen Orten Leichen der von ihnen erschossenen polnischen Kriegsgefangenen zusammen und legten sie in die geöffneten Gräber im Wald von Katyn, wobei sie darauf rechneten, daß es ihnen gelingen werde, die Spuren ihrer eigenen Missetaten zu verwischen und die Zahl der „Opfer der bolschewistischen Greuel“ im Wald von Katyn zu erhöhen;
c) bei den Vorbereitungen zu ihrer Provokation benutzten die deutschen Besatzungsbehörden für die Arbeiten zur Öffnung der Gräber im Wald von Katyn, zur Entfernung der Dokumente und Beweisstücke, die sie überführen könnten, etwa 500 russische Kriegsgefangene, die nach Ausführung dieser Arbeit von den Deutschen erschossen wurden.

6. Durch die Ergebnisse der gerichtsmedizinischen Untersuchung wurde einwandfrei festgestellt:
a) der Zeitpunkt der Erschießung: Herbst 1941,
b) daß die deutschen Henker bei der Erschießung der polnischen Kriegsgefangenen die gleichen Pistolenschüsse ins Genick anwandten, wie bei dem Massenmord an Sowjetbürgern in anderen Städten, insbesondere in Orel, Woronesh, Krassnodar und Smolensk selbst.

7. Die Schlußfolgerungen, die sich aus den Zeugenaussagen und dem gerichtsmedizinischen Sachverständigengutachten über die Erschießung kriegsgefangener Polen im Herbst 1941 ergeben, werden durch die Beweisstücke und Dokumente, die aus den Katyner Gräbern ausgegraben wurden, restlos bestätigt.

8. Mit der Erschießung der polnischen Kriegsgefangenen im Wald von Katyn verwirklichten die faschistischen deutschen Okkupanten konsequent ihre Politik der physischen Ausrottung der slawischen Völker.

Vorsitzender der Sonderkommission, Mitglied der Außerordentlichen Staatlichen Kommission,
Mitglied der Akademie N. N. BURDENKO;

Das gesamte Dokument (gefunden bei red-channel.de) findet ihr unter Downloads/Weltsanschauung/Kommunismus.

Unantastbar – Im Gleichschritt in den Abgrund

Auch auf dem neuen Album „Leben Lieben Leiden“ bringen die Jungs von Unantastbar ihre politischen Ansichten zum Ausdruck. „Im Gleichschritt in den Abgrund“ ist der wohl politischste Song, den ich von den Jungs gehört habe. Ganz besonders interessant, dass sich Unantastbar wohl in erster Linie als Deutsche verstehen und erst danach als Südtiroler und Italiener …

 

Das Urteil ist längst gefallen
Die Messer für den Angriff gewetzt
Aus Schall und Rauch werden greifbare Zweifel
Gegenargumente in der Luft zerfetzt
Es riecht nach Neid, nach Missgunst im Land
Von extremen Politchaoten
Selbsternannte geistige Elite
Sind nicht mehr als ein Haufen Idioten

Lasst sie im Gleichschritt marschieren
Alle Zweifel ignorieren

Eigene Meinungen verlieren
Oh Land der Dichter und der Denker
Stereotypen als Lenker
Deine Richter Deine Henker

Mit dem Strom auf dem Schiff der Erleuchtung
Wie eine Herde blinder Schafe getrieben
Mit einem Lachen warten sie auf der Schlachtbank
Soviel Dummheit kann man nicht besiegen
Doch der Tag der Wahrheit wird kommen
Euer Haus aus Lügen brennen
Wir helfen euch mit Öl beim Löschen
Dann hilft kein Flehen
Dann hilft nur Rennen Rennen Rennen
Wir helfen euch beim Löschen
Dann hilft nur Rennen Rennen Rennen Rennen

 

Gute Opfer, schlechte Opfer – RT deutsch zu Syrien

Ein interessanter Beitrag auf RT deutsch, indem auf die doppelten Standards in der Berichterstattung über Syrien hingewiesen wird. Tatsächlich ist es auffällig, wie emotional und einseitig über die Situation in Ost-Goutha berichtet wird.

Die Rolle der UNO und des UNO-Sicherheitsrates sollte jeder selbst werten.

Kein weiterer Kommentar meinerseits …