Trouble mit Webmin

Natürlich lag das Problem wieder einmal bei mir. Als Webmin mir gestern ein Designupdate meldete, „übersah“ ich großzügig die Warnung die auf ein Kompatibilitätsproblem meiner zum Zeitpunkt verwendeten Version 1.89 mit eben diesem Design (Authentic theme Version 1.9.21) hinwies. Das Desaster war nach Installation perfekt: statt meines altbekannten Dashboards sah ich nach der Anmeldung  lediglich eine „weißen Seite“. Da ich wegen der Funktionalität des kleinen aber feinen Tools nicht darauf verzichten wollte, blieb also nur Troubeshooting der alten Schule übrig.

Das Projekt bietet inzwischen bereits Version 1.900 an, nur das Debian meines Homeservers hält die neue Version von Webmin noch nicht in den Repositories bereit. Eine Installation von sourceforge.net stellt allerdings kein Problem dar (siehe auch den Artikel über die Installation auf dem Raspberry Pi) :

  • die im ersten Schritt genannten Perlmodule usw. brauchte ich nicht zu installieren, da bereits vorhanden aus der funktionierenden Installation von Webmin 1.8900
  • per wget die neuest Version herunterladen
# wget http://prdownloads.sourceforge.net/webadmin/webmin_1.900_all.deb

und per dpkg installieren

# dpkg --install webmin_1.900_all.deb

Nach der Anmeldung zeigte sich Webmin wieder in alter Schönheit.

Sollte das verwendete Betriebssystem mal die neueste Version des hervorragenden Web-Administrations-Programms verweigern, ist mit Hilfe der oben angeführten Befehle immer diese Version installierbar, lediglich die Versionsnummer des aktuellen Paketes muß angepasst werden.

Das große Spektakel – Hannes Wittmer

Durch den Emil aufmerksam geworden hatte ich ja bereits über Hannes Wittmer und sein ungewöhnliches Marketingkonzept berichtet. Nun ist es bereits über eine Woche her, das Hannes sein Album „Das große Spektakel“ veröffentlicht hat, besser den Download zur Verfügung stellt und ich habe trotz gelegentlichem Schnüffeln auf seiner Webseite nichts davon mitbekommen …

Besser spät als nie! Das Reinhören brachte mich dazu, das Album tatsächlich herunter zu laden, das aufmerksame Hören des Albums weckte Begeisterung.

Ihr findet das Album auf der Webseite von Hannes Wittmer, hier auch weitere Informationen zum Konzept und die Tour. Auf Youtube hat Hannes bereits am 01.11. den Titel „Satelliten“ vorgestellt (hier auch die namensgebende Textzeile zu finden).

 

 

 

Zum Schluss will ich Wittmer selbst zu Wort kommen lassen:

Wie schon angekündigt gibt es die Platte weder auf Spotify, iTunes und co, noch auf CD oder sonst irgendwo im Handel. Weil ich Vinyl als Medium zum Musik hören super finde, erscheint im Februar über meine Freunde vom mairisch Verlag eine limitierte Auflage des Albums auf Schallplatte. Diese kann ab jetzt über ihre Homepage vorbestellt werden. Sollte es Gewinne geben, werden sie diese an Ärzte ohne Grenzen spenden. Außerdem werde ich die Platte bei meinen Konzerten dabei haben.

Auch der Eintritt für alle Konzerte der Tour samt Band im Februar (siehe unten) läuft ausschließlich auf Pay-What-You-Want-Basis.

Ursprünglich hatte ich vor zum Release einen ausgeklügelten Text mit wahnsinnig durchdachten Ausführungen zu meiner Entscheidung, meine Musik zu verschenken, parat zu haben. So etwas wie ein „Manifest“ gegen Marktlogik, Turbokapitalismus, Konsumgesellschaft und die Ökonomisierung aller Lebensbereiche, sowie die damit verbundene Entfremdung, Individualisierung und den gesellschaftlichen und sozialen Konsequenzen, die am Ende sicher auch ihren Teil zum immer lauter werdenden rechten Rand beitragen. In den letzten Monaten hab ich aber feststellen müssen, dass ich das, was ich da tue, selbst gar nicht so genau definieren kann. Bisher ist das alles eher ein Prozess, als ein zu Ende gedachtes Konzept und irgendwo zwischen Experiment, Kunst-Projekt, Verzweiflungstat, Suche nach Alternativen, und hoffnungsvollem Aktionismus anzusiedeln.

Kategorie: besonders empfehlenswert!

Nextcloud Client 2.5

Heute wurde die neue Version des Clients für Nextcloud veröffentlicht. Eine Menge neuer Funktionen wurden integriert, nach eigenen Aussagen die Synchronisation verbessert und dem Client ein Facelifting verpasst. Die entscheidende Neuerung ist für mich die Integration einer End-to-End-Verschlüsselung (E2EE). Dieses neue Feature hat zwar in meiner eigenen Umgebung nicht eine „tragende“ Rolle, aber der Weg der hier beschritten wird ist notwendig angesichts der zahlreichen Installationen von Nextcloud bei Webhostern.

E2EE am Client

Der neue Client steht für alle Umgebungen zur Verfügung: Linux, Mac, Windows, Android und iOS. Der Linuxclient wird wieder als AppImage zur Verfügung gestellt, so dass umfangreiche Installationsarbeiten nicht notwendig sind.

In einem umfangreichen Blogbeitrag werden die Änderungen und Neuheiten des Nextcloud-Clients vorgestellt und erläutert.