Nextcloud 14 erschienen

Nach der üblichen Testzeit über Alpha-, Beta- und RC-Versionen erschien heute Nextcloud 14. Die Verbesserungen/Veränderungen werden bei Nextcloud.com etwas ausführlicher dargestellt. Da keine tiefgreifenden Änderungen für mein „Rumpfsystem“ – also ohne Talk u.a. „Kollaborationssoftware“ – zu erwarten waren und mein System auch die Installation des letzten Minor-Release 13.06 ohne Murren überstanden hatte, entschloss ich mich zu einem schnellen Update.

Das Update startete ich wie gewohnt über den Web-Updater und der gesamte Prozess lief auch ohne Schwierigkeiten durch.

Allerdings war die Liste der zu verändernden Apps sehr lang, neben den Grundprogrammen und den Dantenbankupdates. Es dauerte einige wenige Minuten und mein System war up-to-date. Allerdings meldete die „Sicherheits- und Einrichtungswarnungen“ 2 Probleme.

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  1. fehlende Indizes in einigen Tabellen der Datenbank. Keine Ahnung warum und wieso, vielleicht waren diese Tabellen erst durch das Update erzeugt worden. Ich folgte der Empfehlung und erstellte die Indizes manuell per occ.
    sudo - u www-data ./occ db:add-missing-indizes

  2. Die Referrer-Einstellung des Headers ist kein spezifisches Nextcloud-Problem. Das Team weißt hier an sich nur auf die empfohlenen Einstellungen der W3C hin. Das Hinzufügen der Zeile
Header set Referrer-Policy "no-referrer"

zur .htaccess im Nextcloudverzeichnis, lässt auch diese Fehlermeldung verschwinden …

Urlaub in Südtirol – Passo di Giau

Blick vom Passo die Giau Richtung Norden

Auch der Dienstag bescherte uns herrlichen Sonnenschein. Hervorragende Fernsicht war zu erwarten, deshalb wählten wir den Giaupass als Ziel. Von dort hat man einen herrlichen Blick auf die Dolomiten.

Die Wikipedia schreibt zum Passo die Giau:

Der Passo di Giau (buchensteinisch-ladinischJou de Giau, ampezzanisch-ladinisch El Jou) ist ein 2236 m s.l.m. hoher Gebirgspass in der italienischen Provinz Belluno. Von Cortina d’Ampezzo im Valle del Boiteführt er südöstlich des niedrigeren Falzarego in das Tal von Buchenstein (it. Livinallongo, lad. Fodom) und nach Selva di Cadore. Der südliche Anstieg von Selva di Cadore aus (Distanz zur Passhöhe 9,5 km bei 849 Höhenmetern) ist landschaftlich reizvoller als der Anstieg von Norden von Pocòl aus (Distanz zur Passhöhe 10,7 km bei 780 Höhenmetern), da dieser stärker bewaldet ist. Die durchschnittliche Steigung beträgt ca. 9,4 % (max. 14 %) auf der Südseite. Bei entsprechenden Wetterverhältnissen ist die Passstraße auch im Winter geöffnet.

Von der Passhöhe gibt es nach beiden Seiten schöne Panoramablicke, allerdings keine allzu lohnenden Wanderwege.

Die gewählte Strecke hatte den Nachteil, dass wir ein gutes Stück Weg 2x passieren mussten. Angesichts des zu erwartenden Verkehrschaos auf der SS49 allerdings verschmerzbar. Die Strasse Richtung Süden von Bruneck über St. Lorenzen nach Stern war deutlich weniger befahren.

Eine recht kurze, aber ausgesprochen schöne Tour. Insgesamt legten wir 160km zurück, auf der Passhöhe erreichten wir 2.233m den höchsten Punkt der Tour. Neben der landschaftlichen Schönheit hat der Pass mit seinen insgesamt 55 Kehren auch fahrerisch einiges zu bieten. Ein Highlight, dass man sich bei einer Dolomitentour nicht entgehen lassen sollte …

 

Element of Crime – Konzert in Magdeburg

von der Webseite der Festung Mark

Ist ja schon eine Weile her, dass ich hier im Blog Element of Crime vorgestellt habe. Nach dem Auftritt bei „Ina’s Nacht“ vor über 2 Jahren kaufte ich einige Alben von den Herren und höre sie mit stetigem Vergnügen – nicht jeden Tag, aber doch immer wieder. Die Stimmung muss passen, wie es wohl immer bei Musik ist.

Durch Zufall bekamen wir mit, dass am Samstag ein Konzert von Element of Crime in der Magdeburger Festung Mark stattfindet. Karten konnte ich direkt hier in Salzwedel erwerben und so werden wir uns am Wochenende wieder einmal in der Landeshaupstadt aufhalten …

Zur Einstimmung ein Titel aus 2009

 

 

Immer, wenn ich Pillen nahm und hinterher beim Fahrrad fahren
Am Steintor in die Rillen kam, gezogen für die Straßenbahn
Oder in der Luft die Arme wie
Zur Massenhysteriebekämpfung schwenke und aufs Pflaster fiel
Dachte ich, ich wär‘ am Ziel

Immer da wo du bist bin ich nie
Immer da wo du bist bin ich nie

Immer wenn ich Rauch einsog und mich die gute Laune trog
Und ich im ersten Stock vom Küchenfenster in die Bäume flog
Und dort nach grünen Zweigen greifend
Geistig in die Ferne schweifend zwischen Müllcontainer fiel
Dachte ich, ich wär‘ am Ziel

Immer da wo du bist bin ich nie
Immer da wo du bist bin ich nie

Immer, wenn ich Lieder sang und dazu auf- und niederschwang
An Bändern, die elastisch waren, in Ländern, die fantastisch waren
Zum Lobe einer bess’ren Welt und ohne Geld und ohne
Großen Ehrgeiz, dass der Groschen fiel
Dachte ich, ich wär‘ am Ziel

Immer da wo du bist bin ich nie
Immer da wo du bist bin ich nie
Immer da wo du bist bin ich nie