Planungen – Motorrad 2017

Miss Sophie am Bernina 2016

 

Immer noch wenige neue Artikel hier im Blog. Neben dem Job, der im Moment viel Beschäftigung bietet, nehmen die Planungen für die sommerliche  Tour mit dem Motorrad langsam Gestalt an. Kein Wunder denn am Freitag ist bereit Ultimo und Samstag oder Sonntag soll es schon losgehen.

Geplant haben wir nach dem großen Erfolg der Motorradtour 2016 eine zumindest anfänglich ähnliche Strecke. Ausgangspunkt wird wiederum das Südufer (also die französische Seite) des Genfer Sees sein. Ein paar Kilometer wollen wir der „Route de Grand Alpes“ folgen, dann aber – vorbei am Mont Blanc – durch das Aostatal nach Italien fahren. Über Pavia geht es dann an die ligurische Küste, anschließend Richtung Westen über die Apenninen an die Adria und über Venetien und Südtirol über Österreich schließlich wieder nach Deutschland. Alles in Allem wieder um die 4.500 Kilometer, natürlich auch in .diesem Jahr kein Hotel gebucht. Im letzten Jahr haben wir damit ja durchaus gute Erfahrungen gemacht

Die geplante Strecke brachte mich dazu nunmehr doch ein Motorrad-Navi anzuschaffen. Es wurde am Ende dann doch ein TomTom Rider. Garmin hatte mich vor Jahren nicht wirklich überzeugt und die Kritiken im Netz waren durchaus positiv. Allerdings traf mich wieder die Strafe des Linux-Users: das Planungsprogramm für den Rechner gibt es natürlich nur für Windows und Mac. Wird wohl der Reserverechner aus der Firma morgen Abend mal bei mir zu Hause im Einsatz sein …

Meine „Miss Sophie“ ist bestens auf die Reise vorbereitet, H.’s Speedy braucht noch einen neuen Hinterreifen. Die Halterung für’s Navi ist verbaut, Gepäck weitestgehendst vorbereitet, Werkzeug inklusive …

Es wird Zeit das es los geht, denn einerseits liegt der letzte Urlaub 5 Monate zurück und andererseits bin ich selbst seit Pfingsten nicht mehr auf 2 Rädern unterwegs gewesen. Wir haben zwischen 10 und 14 Tagen für die diesjährige Motorradtour veranschlagt.

Der Blog wird wohl auch in den kommenden Wochen nicht die allererste Geige in meinem Leben spielen. In diesem Jahr habe ich mir allerdings vorgenommen, zumindest die Reiseberichte zu veröffentlichen. Vielleicht gelingt es ja sogar, das Ultrabook mit auf die Reise zu nehmen. Hier bin ich aber noch skeptisch wegen des beschränkten Gepäcks …

Syrien und ein siebenjähriges Mädchen

Wochenlang wurden wir mit der herzzerreissenden Story eines siebenjährigen Mädchens aus Syrien bombardiert, die angeblich per Twitter ihre Geschichte des Krieges  erzählte.

Die offizielle Bana-Alabed-Story besagt unter anderem, dass ein siebenjähriges arabischsprachiges Mädchen aus Ostaleppo in gutem Englisch gegen die Angriffe der bösen Syrer und Russen twittert. In den Bombennächten lese Bana die englischsprachigen Harry-Potter-Romane, die J. K. Rowling ihr als E-Books über das Internet zukommen ließ. Ihr Papa arbeite bei der Stadtverwaltung und ihre Mama helfe ihr beim Twittern. Sie benutzt ausgefeilte Hashtags wie #HolocaustAleppo, um für ein Ende des Angriffs der syrischen und russischen Armee zu „werben“. Seit der Rückeroberung von Aleppo durch die syrische Regierung lebt Bana in der Türkei und im Oktober 2017 soll Manchester-United-Fan Bana ein selbstgeschriebenes Buch veröffentlichen.

Das Zitat stammt aus einem Artikel von Jens Bernert auf rubikon.news. Ich hatte ja bereits meine Zweifel über die Authentizität des Twitter-Accounts jenes Mädchens hier im Blog geäußert. Tatsächlich handelt es sich wohl um einen propagandistischen Coup aus den Giftküchen des britischen Geheimdienstes. Bernert führt in seinem Artikel zahlreiche Indizien für diese Vermutung auf, zeigt die Widersprüche in der „Berichterstattung“ der westlichen Medien zum Thema auf.

Vor allem wird (auch) an diesem Beispiel deutlich, dass „unsere“ Massenmedien ihren Auftrag zur propagandistischen Kriegsvorbereitung sehr ernst nehmen, so ernst, dass nicht einmal auf die Verbreitung solch offensichtlicher Propagandacoups verzichtet wird …

Geschichte des Kürassier-Regiments 7 Teil III

Standarte des Kürassier-Regiments Nr. 7

Es war merklich ruhig hier auf dem Blog. Einer der Gründe dafür war – wenn auch bei Weitem nicht der einzige – die Arbeit am Teil III der Geschichte des in Salzwedel stationierten Kürassier-Regiments 7. Sicher nicht der einzige Grund, aber die Arbeit gestaltete sich aufgrund der inzwischen reichlich vorhandenen Quellen als sehr schwierig. So sehe ich das vorliegende Traktat durchaus nicht als abgeschlossen, aber es drängte nun doch nach „Veröffentlichung“.

Das Ergebnis ist das bisher längste Dokument zum Thema, obwohl hier lediglich 2 Jahre „behandelt“ werden. So lang, dass ich auf eine Veröffentlichung als Blogbeitrag vorläufig verzichten möchte. Stattdessen steht ein PDF zum Download bereit und ich bitte davon reichlich Gebrauch zu machen. Mir ist bekannt, dass einige Interessierte vorhanden sind. Ich bitte auch um Kritik, Verbesserungen, Korrekturen soweit notwendig.

Eingebunden habe ich hier noch einmal die Abhandlung über den altmärkischen Generalleutnant Adolph Friedrich Graf von der Schulenburg. Ich bin der Meinung, dass dieser General im gewählten Kontext eingebunden werden muss um mehr über die Zeit und ihre Gepflogenheiten zu erfahren.