Urlaub – Tirol Teil I

Der lang ersehnte Urlaub ist da. In diesem Jahr führt uns Teil I – der „Familienurlaub“ nach Kirchberg in Tirol. Den Ort hat H. gewählt, schon seit Jahren fährt sie mit den Jungs hierher zum Wintersport. Ich habe letztmalig 2017 den Versuch unternommen meine bescheidenen Fähigkeiten als Abfahrtsläufer zu vervollkommnen, gab aber schließlich aus Angst um die kleinen Skihasen auf der „Idiotenwiese“ auf.

Dieser Urlaub läuft ebenfalls getrennt. Während H. und die Jungs die vielfältigen Möglichkeiten des Sommerurlaubs von „Canyoning“, Wandern bis Klettern und Rafting nutzen, bleibe ich bei dem was mir wirklich Spaß macht und fahre Motorrad.

Am Sonntag reisten wir also getrennt an, die 3 mit dem Auto, ich mit der Speedy. Das Wetter war anfangs bescheiden. Kräftige Schauer sorgten dafür, dass ich bereits bis Plötztal völlig durchnässt war und in den Stiefeln Wasser stand. Allerdings sorgten Temperaturen zwischen 18 und 20° dafür, dass ich nicht fror und so war das alles nicht so wild. Das Wetter besserte sich zunehmend in Richtung Süden, allerdings nahm die Verkehrsdichte zu. Ab Ingolstadt bis zum Abzweig Kufstein kam es so zu mehreren kleinen Staus die mich dennoch Zeit und Nerven kosteten. Am Ende legte ich die 743 km von Stappenbeck nach Kirchberg in 9,5 Stunden zurück.

Der Montag begann dann mit herrlichem Sonnenschein und so begann ich nach dem sehr guten Frühstück mit meiner ersten Tour. Es sollte der Klassiker in der Gegend sein: über Kitzbühel nach Lienz zum Groß Glockner und über die Groß-Glockner-Alpenstraße zurück nach Kirchberg. Das Wetter blieb den ganzen Tag wunderschön, allerdings vermieste der dichte Verkehr ein wenig die Freunde. Hinzu kamen die wieder gestiegenen Mautgebühren: während am Felbertauerntunnel 10€ berappt werden mussten, waren am Glockner gleich 27€ fällig für eine Tageskarte.

Um sich die Karte komfortabel anzusehen, bitte das Symbol in der oberen rechten Ecke anklicken.

Leider ist es mir nicht möglich die Karte hier einzubetten, stattdessen könnt Ihr die Tour hier bei Google Maps ansehen. Es ist erschreckend wie mit den zahlreichen Änderungen bei WordPress bzw. Google bzw. innerhalb der Browser einfache Funktionen nicht mehr verwendbar sind …

Zum Tracken (und dieses Mal habe ich sogar daran gedacht) verwende ich in diesem Jahr Calimoto. Funktioniert soweit ganz gut und kann auch zur Tourenplanung verwendet werden.

Motorrad 2019 – Jahresrückblick

Im Moment sieht es nicht so aus, als würde ich in diesem Jahr noch einmal Motorrad fahren können. Mein Ganzjahreskennzeichen ermöglicht es mir aber auch kurzfristig die Speedy zu reaktivieren. Im Moment allerdings wäre das Fahren etwas schwierig, denn die Sitzbank ist abgebaut. Ich habe vor dieselbe neu beziehen zu lassen, als Eye-Catcher sozusagen. Nebenher erhoffe ich mir etwas weniger Langstreckenbeschwerden beim Fahren, denn Ergonomie der Speedy RS und mein fortgeschrittenes Alter fordern ihren Tribut.

Im Jahr 2019 haben wir wieder einige schöne Touren mit dem Motorrad absolviert. An erster Stelle ist da natürlich die Alpentour zu nennen, hinzu kommen der Bayerische Wald, Thüringen und einige Tagestouren. Nicht alles wurde per Bild festgehalten und so kann ich hier nur eine kleine Auswahl präsentieren. Beim Zusammenstellen der Bilder schwelgte ich allerdings schon in Erinnerungen. Nicht alle Bilder sind 100%ig auf das Motorrad bezogen, aber die meisten schon …

Zum Vergrößern – wie immer – anklicken (das Bild, nicht die Beschriftung)!

Fossile Befreiung – Zitat des Tages

In einem lesenswerten Kommentar zur „fossilen Befreiung“ meldete sich Dagmar Henn bei Kenfm zu Wort. Ihre Ausführungen machen deutlich wie wenig durchdacht Forderungen nach eben dieser – möglichst sofortigen – fossilen Befreiung und einer „Dekarbonisierung der Wirtschaft“ sind. Absolut lsenswert!

Weil die Frage, wer was für wen produziert, nicht gestellt werden darf und jede Erwartung einer positiven Zukunft unvermeidlich an die Schwelle der heutigen Eigentumsordnung führt, weil getan werden muss, als wären Konzerninteressen unantastbar, wird jeder Ausblick ins Morgen düster gestrichen und eine bittere Moral des Verzichts gefördert, die den berühmten Fastenpredigten der Augustiner in Nichts nachsteht.

Die industrielle Revolution selbst wird zum Sündenfall erklärt, und statt einer Verbesserung der Gesellschaft ist es das Streben nach einer unbefleckten Seele, vegan und bußfertig, das zum menschlichen Ideal erklärt wird.
Dabei wäre es mehr als überfällig, wieder eine Zukunft einzufordern; ein gutes Leben für all jene zu verlangen, die mit Armutsrenten und Niedriglöhnen abgespeist werden; ein funktionierendes Bildungssystem, eine moderne Infrastruktur, eine öffentliche Verwaltung, die ihren Aufgaben nachkommen kann; die Liste ist lang und wird täglich länger. Verzichten müsste die Menschheit vor allem auf eines – auf die Klasse der Oligarchen, die sich an ihr mästen und sie mit Kriegen überziehen.

Aus dem Text, Hervorhebung von mir

gefunden via Opablog