Stalin anders betrachtet

„Stalin anders betrachtet“ ist ein Buch (ISBN10-906445728X) des (inzwischen verstorbenen) belgischen Kommunisten Ludo Martens, erschienen 1998. Der Autor setzt sich mit der Person Stalins und seiner historischen Bedeutung auseinander. Soweit nichts Neues, aber dieses Buch bezieht völlig andere Positionen als die zu hunderten erschienenen „Stalin-Biographien“ der letzten 80 Jahre.

Aufmerksam geworden bin ich auf diese interessante – weil andere – Position zu Stalin durch Kurt Gossweiler, dessen Buch „Wider den Revisionismus“ ich hier im Blog vorgestellt habe. Ein Teil der Schriften Gossweilers, einige Reden bzw. Briefe von ihm können auch im Internet nachgelesen werden.

Beides – sowohl das Stalinbuch, als auch Gossweiler absolut lesenswert und informativ!

KDE 4.10, LibreOffice 4.0 und Spiceworks

Zurück aus dem Urlaub waren gleich wieder einige Neuerungen und Updates „abzuarbeiten“: KDE hat Version 4.10 veröffentlicht, das lang erwartete LibreOffice 4.0 ist erschienen und auch Spiceworks brachte eine neue Version. Alles in Allem wieder einiges an Neuigkeiten.

1. KDE 4.10

klogo-official-oxygen-128x128Für den KDE-Anwender ist mit dem neuen Release kaum eine Änderung zu bemerken. Vorrangig wurde „unter der Haube“ gearbeitet. Immer mehr wird QML statt C++ als Programmiersprache verwendet. Wichtige Änderungen sind bei Okular (dem PDF-Betrachter), Marble („Google-Earth“) und Kate (Texteditor) vorgenommen worden. Nepomuk (semantischer Desktop) und Kwin (Fenstermananger) erhielten ebenfalls eine Überarbeitung. Dolphin (Dateimanager) erhielt verbesserte Möglichkeiten per MTP auf externe Geräte zuzugreifen. Auf Heise.de findet ihr eine ausführliche Beschreibung der Änderungen.

Alles in Allem ein „ruhiges Update“. Trotzdem empfehlenswert. Für Kubuntu wird KDE 4.10 in der ab Oktober 2013 (also Version 13.10) zur Verfügung stehen. Wer nicht so lange warten möchte sollte die KDE-ppa in seine Quellen einbinden.

2. LibreOffice 4.0

LibO_Logo_Highres_ColorLibreOffice ist ja schon seit langem mein favorisiertes Officeprogramm. Neben den zahlreichen nützlichen Features wie z.B. PDF-Export mit Bordmitteln, gefallen mir besonders, die Zuverlässigkeit und die Möglichkeit mit Erweiterungen die Funktionalitäten „auzubohren. Ein weiteres Highlight ist es, dass es mir bisher (fast) immer gelungen ist defekte MS-Office-Dateien mit LibreOffice zu reparieren: MS-Datei mit LibreOffice öffnen und wieder im MS-Format speichern brachte in 99% der Fälle Erfolg und die Datei war repariert und nebenbei im allgemeinen auch deutlich verkleinert (der Rekord war letztens eine Excel-Datei die auf diese Weise von 4 MB auf 9 KB geschrumpft wurde).

Das am 06.02. veröffentlichte Release bringt zahlreiche Neuerungen mit sich. Alles im Einzelnen auszuführen würde zu weit führen. Wichtig erscheinen mir auf den ersten Blick die verbesserte Importfunktion von docx- und rtf-Dateien sowie die Möglichkeit Diagramme aus Calc im JPEG- bzw. PNG-Format zu exportieren. Mehr Informationen findet ihr auf der Seite von LibreOffice.

3. Spiceworks 6.2

spiceworksSpiceworks ist eine freie IT-Management-Software. Mit ihr können Inventory, Helpdesk, Dokumentationen usw. realisiert werden. Die Daten werden in einer Datenbank abgelegt, das gesamte Programm ist browserbasiert. Meine ersten Tests haben recht gute Ergebnisse erbracht, allerdings ist eine weitere Beschäftigung mit dem Thema erforderlich. Es existiert eine recht große englischsprachige Community, an die man sich bei Fragen und Problemen wenden kann.

Wieder zu Hause

Panorama vom Speiereck
Panorama vom Speiereck

Ja nach einer Woche Urlaub in Österreich sind wir gestern wieder gut zu Hause gelandet. Vom Verkehrschaos bei An- und Abreise abgesehen (wir brauchten 12,5 bzw. 14 Stunden für ca. 850 km), war es ein tatsächlich schöner Urlaub. Ich muss mich übrigens korrigieren – ich bin doch kein Skimuffel 😎 . Nach ein paar Tagen Training, einer Einweisung durch Heike und gezieltes Beobachten der kleinen Skihasen von der Skischule und mehrfachen Versuchen den Ausführungen des Lehrers zu folgen und die Tipps umzusetzen hat es dann tatsächlich geklappt und ich bin ohne Stürze den Berg herunter gekommen.

Ich kann sogar Bremsen :-)
Ich kann sogar Bremsen 🙂

Also Leute: auch mit mittlerweise fast einem halben Jahrhundert auf dem Buckel kann man – etwas Geduld und ein wenig Übung vorausgesetzt – es noch lernen, ganz leidlich Ski zu fahren. Und Spass hat es auch noch gemacht.