Struktur – ein weiterer Versuch mit Tellico

Wieder musste ich feststellen, dass ich selbst – vielmehr meine „Arbeitsweise“ – das größte Hemmnis bei der Verwirklichung meiner Projekte ist. Die Möglichkeiten der Informationsbeschaffung nutzend, von der Deutschen Digitalen Bibliothek bis hin zum Google- Books-Projekt finden sich nunmehr Unmengen an interessanten und interessierenden PDF-Dokumenten auf meinen Rechnern. Allein es fehlt Struktur, Übersicht, Zugriff. Nextcloud ermöglicht zwar auf allen Rechnern Zugriff auf die digitale Sammlung zu haben, aber die Übersicht fehlt eben. Um diese Übersicht zu erhalten soll wieder einmal Tellico, der „KDE-Collection-Manager“ dienen.

Zwischen Weihnachten und Silvester habe ich es immerhin erreicht, dass die Dateistruktur auf den verschiedenen Geräten einheitlich ist und damit die Voraussetzung geschaffen, dass nunmehr Verlinkungen auf allen relevanten Endgeräten gleich und damit abrufbar sind. Damit wird es möglich die Dateien in Tellico versehen mit Schlüsselwörtern, Kategorien, Inhaltsangaben usw. direkt zu verlinken, im besten Fall überhaupt zu finden. Natürlich gilt es diese neue Struktur jetzt auch mit Leben zu füllen. Der Anfang dafür ist jedenfalls getan.

Nebenher fiel mir auf, dass auch meine Bücher (also auch die „normalen“) lediglich fragmentarisch erfasst sind, nicht einmal die Neuerwerbungen finden Platz in der Datenbank. Auch hier gilt es wohl ein wenig disziplinierter vorzugehen. Also doch gute Vorsätze? Nee nicht wirklich 😉 – am Ende ist das alles nur Freizeitbeschäftigung, Hobby. Also Druck ist nicht erforderlich, überflüssig.

Trotzdem: eine vorgegebene Struktur des Handelns (so von „Klarmachen der Aufgabe“ bis „Organisation des Zusammenwirkens“) hatte durchaus Vorteile …

Trouble mit Webmin

Natürlich lag das Problem wieder einmal bei mir. Als Webmin mir gestern ein Designupdate meldete, „übersah“ ich großzügig die Warnung die auf ein Kompatibilitätsproblem meiner zum Zeitpunkt verwendeten Version 1.89 mit eben diesem Design (Authentic theme Version 1.9.21) hinwies. Das Desaster war nach Installation perfekt: statt meines altbekannten Dashboards sah ich nach der Anmeldung  lediglich eine „weißen Seite“. Da ich wegen der Funktionalität des kleinen aber feinen Tools nicht darauf verzichten wollte, blieb also nur Troubeshooting der alten Schule übrig.

Das Projekt bietet inzwischen bereits Version 1.900 an, nur das Debian meines Homeservers hält die neue Version von Webmin noch nicht in den Repositories bereit. Eine Installation von sourceforge.net stellt allerdings kein Problem dar (siehe auch den Artikel über die Installation auf dem Raspberry Pi) :

  • die im ersten Schritt genannten Perlmodule usw. brauchte ich nicht zu installieren, da bereits vorhanden aus der funktionierenden Installation von Webmin 1.8900
  • per wget die neuest Version herunterladen
# wget http://prdownloads.sourceforge.net/webadmin/webmin_1.900_all.deb

und per dpkg installieren

# dpkg --install webmin_1.900_all.deb

Nach der Anmeldung zeigte sich Webmin wieder in alter Schönheit.

Sollte das verwendete Betriebssystem mal die neueste Version des hervorragenden Web-Administrations-Programms verweigern, ist mit Hilfe der oben angeführten Befehle immer diese Version installierbar, lediglich die Versionsnummer des aktuellen Paketes muß angepasst werden.

Dokumentationswut – Netzwerdokumentation

Eine vollständige und umfassende Netzwerkdokumentation gehört im Job zu den absoluten Notwendigkeiten. Lange Jahre gab es hier meiner Meinung nach nichts sinnvoll Verwendbares, vor etwa 2 Jahren stieß ich schließlich auf Docusnap. Mithilfe dieser Software gelingt es nunmehr den Forderungen nachzukommen. Informationen zu Hardware, Nutzer, ADS, DHCP usw. usf. werden faktisch per „Knopfdruck“ erzeugt und liefern zuverlässige Informationen.

Für das kleine Netzwerk zu Hause hingegen ist Handarbeit angesagt – jedenfalls fast ausschließlich Handarbeit. Um die Hardware der im Umfeld vorhandenen Rechner zu erfassen habe ich mir ein kleines Script geschrieben, dass alle relevanten Informationen zu den Geräten in eine Log-Datei schreibt. Beim Ausführen des Skripts wird die vorhandene Log-Datei überschrieben, so dass immer die aktuelle Konfiguration erfasst wird (Siehe Downlads\Skripts).

Ein anderes, nicht minder wichtiges Problem stellt die Dokumentation des Netzwerkes inklusive aller verwendeten IP-Adressen dar. Hier bietet sich zu Hause im kleinen Netz eine grafische Darstellung an, um alle relevanten Informationen zu erfassen. Vor Monaten (Jahren?) wies ich schon einmal auf Gliffy hin, eine Chromium-App. Wer ähnliche Ziele wie ich hat – neben der Erstellung einer Netzwerkdokumentation versuche ich im Rahmen meines Projektes Kürassiere in Salzwedel einfache Strukturdiagramme zu erstellen – wird in Gliffy ein brauchbares Werkzeug finden.

Lange Rede kurzer Sinn – hier eine aktuelle Darstellung meines Heimnetzes:

Netzwerk@Home

Weitergehende Informationen wie Passwörter usw. hinterlege ich in MyNotex. Hier sind die einzelnen Informationen verschlüsselt ablegbar.