Nextcloud 12.0.4 erschienen

 

 

 

Nach einer kurzen Testphase – seit etwa 2 Wochen erhielt ich Informationen über die entsprechenden Beta- und RC-Versionen – wurde heute Nextcloud 12.04 veröffentlicht. Wie bei einem Wartungsrelease üblich, handelt es sich in erster Linie um Fehlerbehebungen und nicht um Fuktionserweiterungen. Wer solche haben möchte (Funktionserweiterungen) wird im Newsartikel bei Nextcloud auf die Beta der Version 13 verwiesen, die sich in der Testphase befindet.

Wenn Sie nach mehr Aufregung suchen, empfehlen wir Ihnen, uns Nextcloud 13 Beta zu testen! Nextcloud 13 bietet einige beeindruckende Leistungsverbesserungen neben einer Vielzahl neuer Funktionen.
(aus dem Artikel)

Nun, mir ist im Moment nicht nach Aufregung, jedenfalls nicht bei meiner heimischen Wolke. Changelog und Artikel zum Update enthalten dann tatsächlich wenig Aufregendes. Das Update selbst verlief ebenfalls völlig unspektakulär. Schnell und ohne Probleme wie man es von einem solchen Update erwartet.

Eine kleine, aufregende Änderung gibt es dann doch mit Nextcloud 12.04: für Nutzer von ownCloud 10 und älter wurde die Migration zur neuesten Nextcloudversion ermöglicht. Dazu gibt es auch ein kleines Video, in dem die Vorgehensweise erleutert wird.


 

Excel – Dateien verkleinern mit LibreOffice


Es ist ein Phänomen, das seit Jahren auftritt: Dateien  – mit Excel – erstellt blähen sich unverhältnismäßig auf und erreichen Größen von mehreren Megabyte obwohl sie nicht viel mehr als 2 Tabellen enthalten. Im Internet finden sich diverse Möglichkeiten, wie man die Dateien auf ein vernünftiges Maß „schrumpfen“ kann. Das Problem bei diesen Tipps ist der damit verbundene Aufwand: die Formatierungen leerer Zellen zu löschen ( wie hier beschrieben), oder gar umfangreiche „Umspeicheraktionen“ sind ausgesprochen zeitaufwändig, deshalb für den gestressten ITler nicht die allererste Wahl. Den Gipfel an Ignoranz bietet im übrigen wieder einmal die „Knowledgebase“ von Microsoft: hier bietet man zum Verkleinern von Excel-Dateien lediglich einen Workaround zur Komprimierung eventuell eingebundener Bilder

Durch Zufall kam ich vor Jahren bereits auf eine einfache und bisher immer funktionierende Lösung: statt mit Excel die entsprechende Datei einfach mit LibreOffice öffnen und anschließend wieder schließen. Mehr ist nicht nötig! Erst gestern habe ich mit dieser „Methode“eine Datei von 15 MB auf eine Größe von 100 KB „geschrumpft“! Obwohl noch nie etwas schief gegangen ist, empfehle ich auch hier natürlich vor der „Bearbeitung“ eine Sicherungskopie der betreffenden Excel-Datei anzulegen. Nicht das am Ende die hochwichtige Kalkulation nicht mehr verwendbar ist!

LibreOffice zu installieren – meinetwegen neben Excel – dürfte kein Problem sein, schließlich handelt es sich um OpenSource-Software. Vielleicht findet der eine oder andere ja sogar Geschmack an dieser Programm-Suite!

Rolle rückwärts bei Ubuntu


Es ist fast genau 4 Jahre her, dass ich mich von Ubuntu – genauer von Kubuntu – zurückgezogen habe. Gründe dafür habe ich in einem Artikel beschrieben. Im wesentlichen ging es mir gegen den Strich, dass man einerseits im Bereich der Desktopmanager mit der Eigenentwicklung Unity eigene Wege ging und in diesem Zusammenhang auch eine eigene Display-Architektur entwickelte. Mit Maui-Linux und auch mit meinem aktuellen Betriebssystem KDE Neon landete ich zwar durch die Hintertür wieder bei Ubuntu, hatte allerdings deswegen ein ausgesprochen ungutes Gefühl.

Sicher nicht unbedingt wichtig für die große weite Welt, für mich allerdings mehr als eine Kleinigkeit. Schon war ich auf der Suche nach einer Alternative – wieder einmal. Insofern sind es gute Nachrichten, die ich am Wochenende las: Canonical, die Firma hinter Ubuntu, zieht die Reißleine und stellt die Entwicklung von Unity ein, kehrt wohl im kommenden Jahr zu Gnome als Standard-Desktop zurück und stampft auch die eigene Display Architektur „Mir“ ein. Die Rückkehr zu Wayland beendet einen Teil der Linux-Diaspora und führt die große Gruppe der Ubuntu-Nutzer zurück in das Lager der „normalen“ Linux-Distributionen.

Für mich der Moment wieder mit ruhigem Gewissen vor meinem Desktop zu sitzen und mich meiner Linux-Distribution zu erfreuen. Ein Blick zu Kubuntu wird dadurch ebenfalls wieder möglich ….