Corona die 2.

Weit davon entfernt Fachmann zu sein, ohne medizinische oder virologische Vorkenntnisse zu haben, fühle ich mich nun doch gezwungen, mich zum Thema zu äußern. Hauptgrund dafür ist, dass die Webseite des Lungenarztes, ehemaligen Leiter eines Gesundheitsamtes und ehemaligen Bundestagsabgeordneten Dr. Wodarg wiederum gesperrt bzw. nicht erreichbar ist. Nun kann man zu den Einschätzungen des Herrn stehen wie man will, aber: warum wird eine Webseite wie die von Herrn Wodarg innerhalb weniger Stunden (nicht einmal 48 Stunden lagen zwischen Sperrung 1 und 2) derartig massiv behindert?

Die Zahlen die uns vom staatlichen Robert-Koch-Institut geliefert werden, scheinen nicht zu stimmen, also deutlich übertrieben zu sein. Hamburg überweist seine mit „Corona“-Verdacht registrierten Toten an die Gerichtsmedizin und stellt fest, dass sich die Todesrate fast halbiert, Der neue Glaubenskrieg dreht sich um die Frage starben die Menschen mit oder an Corona?

Mein medizinisches Fachwissen geht nicht hinaus über die 1. Hilfeausbildung der geschmähten Grenztruppen der DDR bzw. dem erforderlichen Wissen des DRK-Scheines für die Fahrerlaubnis, aber mir gibt es zu Denken, dass die Stimmen aus Fachkreisen, von Ärzten und „Medizin-Politikern“ kaum noch zu unterdrücken sind und immer lauter werden. Meine eigenen Gedanken gehen eher in eine andere Richtung. Fast zeitgleich, wie auf ein Signal wartend machten alle europäischen Autoproduktionsstätten dicht. VW, Opel, Ford. Wegen Corona? Die „Motoren der europäischen Wirtschaft“ machen von Jetzt auf Gleich zu. Die Produktion wird einfach ausgeschaltet. Gab es das schon einmal in der (west)europäischen Geschichte?

Neben den wirtschaftlichen Folgen des verordneten „Lock down“ (haben wir nicht einmal dafür noch einen deutschen Begriff?) mehren sich die Anzeichen sozialer Probleme. Nebenher werden Szenarien deutlich, die die Zerbrechlichkeit der „deutschen Demokratie“ verdeutlichen. „Ermächtigungsgesetz 2020“, Einsatz der Bundeswehr „im Inneren“, „Grenzkontrollen“ an den Grenzen der deutschen Bundesländer untereinander (Meck-Pom scheint hier die Vorreiterolle zu übernehmen).

Ich bin verwirrt (was wohl auch so gewollt ist), angewidert, erstaunt, unsicher. Wie wohl Viele heutzutage. Bestätigte Skepsis gegen Staat und Exekutivorgane helfen nicht wirklich weiter – wem macht es schon Spaß in einem solchen Konglomerat recht zu behalten? Nachdem neben unserer Kanzlerette auch der windige Boris Johnson massiv vom Covid-19-Virus betroffen ist -wer will da noch an Zufall glauben?

Selbst die veröffentlichten Zahlen zeigen, das insbesondere alte Menschen gefährdet sind. Aber genau dort, an den angeblichen Brennpunkten der Pandemie, ist für geeignete Schutzmaßnahmen nicht gesorgt. Man sinniert über eine „Maskenpflicht“ beim Einkauf und ist nicht einmal in der Lage, Altenpfleger und Pflegepersonal in den Krankenhäusern entsprechend auszustatten! Man verbietet den Kontakt zwischen alten Menschen und ihren Angehörigen, aber hält simpelste Standards der „Sozialhygiene“ nicht ein? Wo leben wir eigentlich, dass solch offensichtliche Diskrepanzen nicht öffentlich diskutiert werden dürfen. Genau das nämlich tut Dr. Wogard auf seiner Webseite …

Zum Schluss persönliches. Als 1-Mann-IT-Abteilung eines (großen) mittelständischen Unternehmens war ich die letzten Tage und Wochen mit der Sicherstellung von Homeoffice & Co. beschäftigt. Es verblieb wenig Zeit und wenig Ressourcen für diesen Blog u.a. Projekte. Wenn es irgendetwas Positives an dem ganzen Corona-Müll gibt, so ist es die Nutzung der Ressourcen von Firmen und Providern und Microsoft schafft es sogar, einen Client ihres Collaboration-Programmes „Teams“ für Linux bereit zu stellen. Als .deb und .rpm …

Ich bin beeindruckt!

Wieder mal Microsoft – Perversitäten der EDV

Ab und an überrascht mich Microsofts Betriebssystem Windows mit „unerklärlichen Phänomenen“ deren Lösung zum stetigen Anwachsen meiner kleinen „EDV-Datenbank“ führen. Vom privaten Blog Christian Haufes inspiriert, taufte ich diese Tellico-Sammlung auf „Perversitäten der EDV“.

Heute morgen meldete sich ein User und erklärte, dass sein Rechner kein Vertrauen mehr zu ihm hätte. Die Prüfung der tatsächlichen Fehlermeldung kam zu folgendem Ergebnis:

Bild von windowspro.de übernommen

Eine kurze Recherche brachte die Erkenntnis, dass es sich weder um ein neues noch um ein seltenes Phänomen handelt. Selbst in der Knowledgebase von Microsoft wurde ich fündig. Die Sache an sich war schnell repariert, es reichte tatsächlich die Entfernung des Rechners aus der Domäne und das anschließende erneute Hinzufügen löste – schon 2 Neustarts später – das Problem.

Allerdings fehlt mir – wie so häufig – eine schlüssige Begründung für das Auftreten des beschriebenen Problems. Microsoft liefert gar keine, sondern fordert einfach zur Umsetzung des Workarounds auf. Bei windowspro.de findet man zwar eine Erläuterung der Zusammenhänge, aber die aufgeführten Gründe treffen hier nicht zu – weder war der Rechner längere Zeit offline, noch war er zurückgesetzt worden.

Es scheint sich wiederum um einen Schwachpunkt des Active Directory zu handeln, Microsofts Verzeichnisdienst für Netzwerke.

Mich beunruhigen solche Phänomene immer noch, denn ich sehe hier Potential für erhebliche Einschränkungen des Arbeitsablaufes der Firma., insbesondere wenn es um unsere „Außenstellen“, die mobilen Bohranlagen geht …

Perversitäten der EDV – Windows 2012

Ich hatte ja schon einmal auf die Seite „Perversitäten der EDV“ aufmerksam gemacht. Hier berichtet ein manchmal genervter IT’ler von seinen Erlebnissen, die man durchaus das eine oder andere Mal als Perversitäten bezeichnen kann. Seitdem ich (vor gut einem Jahr) meine Netzwerkumgebung auf Windows 2012 umstellen musste, erlebe ich fast täglich Ähnliches. Die letzte Perversität bringt mich dazu, mal wieder meine Antipathien gegenüber Produkten der Firma aus Redmond zum Ausdruck zu bringen.

Wie geschrieben, stellte ich seit Anfang letzten Jahres die Server unseres Firmennetzwerkes von Linux auf Windows 2012 um. Nachdem der Mailserver und diverse Kleinigkeiten umgestellt waren – ich bin immer noch verblüfft, wie viele „Zusatzprogramme“ (natürlich nicht kostenlos) Exchange braucht, um Anforderungen zu erfüllen, die z.B. bei Groupwise „out of the box“ funktionieren – folgte nun der Einsatz eines Datenservers. Waren die Umsetzung diverser Anforderungen per Group Policies zwar auf ungewohntem Wege, aber doch fehlerfrei umsetzbar, traten nun beim Dateizugriff einige Probleme auf. Die User beschwerten sich über lange Zugriffszeiten auf Freigaben bzw. lange Wartezeiten beim Öffnen von Dateien auf Netzlaufwerken. Das Setzen der Netzwerkfreigaben als permanent per GPO brachte nur kurzzeitig Besserung, ebenso war die Erhöhung des Netzwerkpuffers erfolglos.

Erst die Umstellung der Netzwerkfreigabe vom DNS-Namen des Datenservers auf die IP-Adresse brachte scheinbar Erfolg (also statt „\\se1.domain.local\Freigabe“ „z: \\IP_Adresse_des_Servers\Freigabe“ verwenden). Obwohl der Dateiserver in der Windows-Domain eingebunden und auch beim DNS-Server registriert ist, verzögert die DNS-Auflösung den Zugriff auf das Netzwerklaufwerk erheblich. Einziger Anhaltspunkt war die Meldung „Kontaktiere  \\se1.domain.local\Freigabe“ beim Öffnen der Dateien durch Word, Excel & Co.

Für mich durchaus eine Perversität  beim Serverbetriebssystem Windows 2012 …