Grenzenlose Kommunikation ;-)

Die Zeit geht nicht spurlos an mir vorbei – nicht nur rein äußerlich sind Veränderungen zu bemerken 😉 . Lange Zeit führte ich einen Kampf zwischen Bequemlichkeit und Vernunft. Nun hat die Bequemlichkeit (wieder einmal) gesiegt. Worum geht’s nun konkret?

Nun ja, bedingt durch Job und eigenen Anspruch ist es für mich wichtig „immer und überall“ online zu sein bzw. Remotezugriff auf eigene (siehe NAS im vorherigen Artikel) und Firmendienste zu haben. In der kommenden Woche bin ich nun auf Lehrgang und sah mich mit Grauen mein doch ziemlich voluminöses Notebook (wenn man 17“ auch auf dem Notebook haben will und ein wenig Leistung erwartet, muss man mit dem entsprechenden Gewicht leben) durch die Großstadt schleppen. Das Handy (HTC Desire Z) ist zwar ganz gut um einen Überblick über die eingegangenen Mails zu haben und mal eben kurz eine Internetrecherche zu machen (Betonung liegt auf „kurz“), aber um im Fall des Falles (und der kommt garantiert) aktiv zu werden auf den Servern der Firma nicht wirklich erste Wahl. Ausserdem schwebt mir schon lange vor auch im Urlaub, vorzugsweise mit dem Motorrad, kleine „Artikel“, „Tagebucheinträge“ was auch immer zu produzieren. Also musste ein kleine handliches Gerät her, dass all diese Aufgaben stemmen kann.

iPad und Konkurrenz sind sofort aus den Überlegungen heraus gefallen. Einmal bin ich kein Freund von Apple, vor allem nicht nachdem ich Bekanntschaft mit dem iPhone machen durfte. Allein der Support der täglichen „Problemchen“ meiner lieben Kollegen die unbedingt ein solches Gerät haben wollten führte zu einer tiefen Abneigung bei mir 🙂 . Zum anderen erschließt sich mir der Sinn der Tablett-PCs nicht wirklich, vor allem die fehlende Hardwaretastatur ist in meinen Augen ein Mangel. Kurz: ich wollte kein großes Handy sonder ein kleines Notebook. Klar – blieb die Kategorie „Netbook“.

Meine Anforderungen:

Der Mai ist gekommen …

Wieder mal Zeit für ein Update. Einige Themen haben sich wieder angesammelt die es verdienen im Blog erwähnt zu werden.

Seit dem Umzug in die Stadt verfüge ich wieder über Kabel-DSL. Die angekündigten 16 MBit/s sind es nicht geworden, aber immerhin 13 im Download. Komplett ausreichend für meine Zwecke. Diesen Umstand habe ich genutzt um einige Erweiterungen vorzunehmen, die ich schon längere Zeit im Auge habe.

1 WLAN

Durch den Einsatz von 3 Fritz!Boxen ist nunmehr in der Wohnung „flächendeckend“ WLAN verfügbar (das wäre allerdings auch mit einer Box gegangen) und in 3 Räumen können die Rechner nun auch per Kabel mit dem Internet verbunden werden. Der vorhandenen Drucker ist an eine der Boxen angeschlossen und netzwerkweit ansprechbar. Hatte ich an sich schon lange vor, aber jetzt erst realisert.

Im WLAN integriert ist die „Audiostation“ von 1&1 die, an die Anlage angeschlossen, das Streaming von Audiodateien aus dem Heimnetz zur Anlage ermöglicht. Ausserdem können Internetradiostationen empfangen werden. Nettes Spielzeug.

Der Zugriff auf die „primäre“ Fritz!Box (mit DynDNS) über das Internet funktioniert problemlos.

2 NAS

Schon länger habe ich über einen zentralen Datenspeicher im Heimnetz nachgedacht. Dabei waren (sind) mir folgende Eigenschaften wichtig:

  • Zugriff von allen Rechnern des Heimnetzes
  • Benutzerverwaltung mit der Möglichkeit differenzierte Rechte einzustellen
  • Zugriff über das Internet (in beiden Richtungen)
  • Möglichkeit der Datensicherung
  • zeit- und ereignisgesteuertes Starten bzw. Herunterfahren des Speichersystems
  • Konsolenzugriff
  • webbasierter Zugriff als zentrale Administrationsschnittstelle
  • Streaming von Multimediadateien

Animiert durch einen Artikel im Planet von ubuntuusers.de habe ich mich mit den Produkten der Firma Synology beschäftigt. Meine Wahl ist vor allem aus Kostengründen auf die kleinste Variante gefallen. Bin jetzt also stolzer Besitzer einer Synology DS 110j .

Die Installation und Einrichtung des Systems war kein Problem. Synology hat hier vorbildliche Arbeit geleistet und Installationroutinen für Windows, MAC und auch für Linux (großes Lob) auf der CD geliefert. Betriebssystem DSM 3.x ist übrigens ein „Pinguin“ 😉 . Die Software erfüllt alle von mir gewünschten Punkte und noch so einiges mehr:

  • Zugriff über WebDAV, NFS, AppleTalk, FTP
  • „Dateibrowser“ mit Darstellung auch der jeweils lokalen Dateien („windowslike“ 🙂 ) für Up- und Downloads
  • „Audiostation“ für das streamen von Audiodateien
  • eigener Mailserver
  • Webserver (mann könnte seine Website also selbst zu Hause hosten)
  • und noch so einiges mehr …

Vor wenigen Tagen habe ich ein Update auf die aktuelle Software DSM 3.1 gemacht und bin im Moment wunschlos glücklich. Wer etwas mehr auf Datensicherheit achten möchte (also z.B. ein RAID integrieren möchte), sollte sich bei den Produkten der Firma umschauen, er wird fündig werden. Die größten Geräte können bis zu 10 Festplatten aufnehmen. Damit sollten auch die gehobenen Ansprüche befriedigt werden können …

Die Kombination aus der Konfiguration meines Netzes und dem Synology DS 110j ermöglicht mir nun den Zugriff auf meine Daten von jedem beliebigen Internetgerät.

April, April …

Nach nur 2 Tagen der nächste Artikel, will mich ja nun bessern 🙂 . der Grund für mein schnelles „Update“ ist natürlich ein anderer: die Updates auf

Kubuntu 11.04 „Natty Narwhale“

sind gelaufen. Nachdem ich am Dienstag das Laptop aktualisiert und gestern ausgiebig damit „rumgespielt“ habe, konnte ich keine Probleme feststellen. Ist ja immer noch das Beta-Release. Läuft stabil und sauber. Das war Grund genug, die Updates auf dem Arbeitsplatzrechner und dem Rechner zu Hause gleich hinterher zu ziehen. Lief alles glatt. Einige Punkte scheinen mir aber erwähnenswert:

1. Libre Office

Zumindest auf einem der Rechner wurden die deutschen Sprachpakete nicht mit aktualisiert. Ebenso fehlten einige Erweiterungen (PDF-Import z.B.). Sicherlich ohne Probleme zu installieren, aber schon etwas verwunderlich. Ansonsten wurde LibreOffice in der aktuellen Version 3.3.2 installiert.

2. WLAN

Alle eingerichteten WLAN-Verbindungen sind zurück gesetzt worden. Sicherheit ist auf „keine“ gesetzt. Warum erschließt sich mir im Moment nicht. Auch hier sicherlich kein Problem die Verbindungen neu einzurichten – wenn man sich die entsprechenden Konfigurationen irgendwo notiert hat. Ich bin ja inzwischen vorbildlich in dieser Beziehung 😉 . Heute steht dann also noch der Test der WLAN-Verbindungen an. Wichtig ist ja vor allem die Anbindung zu Hause.

Update:

War wieder einfacher als gedacht. Nicht die WLAN-Verbindungen wurden zurückgesetzt, sondern der Treiber für die WLAN-Karte fehlten. Karte ist von Broadcom, Treiber proprietär, also nur konsequent, dass sie nicht automatisch installiert worden sind. Über System, zusätzliche Treiber installiert und alles lief zur vollen Zufriedenheit.

3. KDE

Da ich ja immer topaktuell sein will habe ich auch die KDE-PPAs aktiviert (http://ppa.launchpad.net/kubuntu-ppa/backports/ubuntu/natty main). Im Moment läuft also auf den Systemen KDE 4.6.2. Die Updates liefen heute auf. Hut ab vor den KDE-Leuten, die so topaktuell reagieren.

Ein Problem ist durch einen Tip aus dem Internet behoben. Bei aktivierten Arbeitsflächeneffekten war das System sehr zäh. Am deutlichsten war das übrigens bei meinem Windows in der virtuellen Maschine zu bemerken, also vor allem am Arbeitsplatz. Außerhalb des Firmengeländes starte ich Windows ja eigentlich gar nicht. Durch die Installation des Paketes kde-config-qt-graphicssystem und der anschließenden Umstellung auf „Raster“ in KDE Systemeinstellungen, Qt Graphics System (anschließenden Neustart nicht vergessen) sind diese Probleme behoben und man kann auch mit Effekten arbeiten. Allerdings kann ich auch ganz gut ohne die Arbeitsflächeneffekte leben. In einer Zeit der „Bildschirmwürfel“ kann das allerdings ein ganz entscheidendes Argument für oder gegen ein Betriebssystem sein (ist mir wirklich passiert und das im beruflichen Umfeld, von einem „Windows-Administrator“ 🙂 ). Also Leute, was Windows 7 kann, kann KDE schon lange! :-p

4. Firefox 4

Nachdem ich nun einige Zeit mit Rekonq im WWW unterwegs war, habe ich mir den beim Update mit installierten Firefox4 etwas näher angesehen. Trotz einiger Unkenrufe aus den Communitys – von wegen langsam, überfrachtet usw. – mach der Fuchs auf mich wieder einen stabilen und guten Eindruck. Wobei schneller ist Rekonq tatsächlich und hier gefällt mir vor allem die Startseite (Favoriten sehr übersichtlich). Ich werde wohl in Zukunft je nach Gusto mal den einen und dann wieder den anderen Browser verwenden.

Triumph Speed Triple

Über dieses „Zauberbike“ habe ich ja schon einige Male berichtet. Inzwischen habe ich es mir auch schon angesehen, Probefahrt war noch nicht drin. Aber ist gaaaanz fest eingeplant.

Bei Triumph kann man sich übrigens unter Create My Triumph sein Wunschmotorrad zusammenstellen und das Ergebnis sogar als Hintergrundbild (für Windows, also im aufgeblähten BMP-Format) speichern. Das Ergebnis meiner Bemühungen sieht dann so aus:

Zum Träumen, oder?