Zitat des Tages – Bruder Paulus

Wenn man einmal weiß, wie die Tagesschau komponiert wird, dann hört man die Tagesschau und glaubt kein Wort mehr. Ich mache 15 Jahre Fernseharbeit und dann bin ich geradezu prophetisch und weiß schon, wie genau das alles entsteht. Es muss ja adressatenorientiert produziert werden. Und dann gibt es sehr viele Vorstellungen davon, wer dieser Adressat wohl ist. Und auf diesen Avatar hin wird dann etwas gemacht. Das wird aber zu wenig transparent gemacht.

Wenn zum Beispiel RTL vor jeder Sendung sagen würde, unser Avatar hat einen IQ von 65 und säuft täglich drei Bier, für den haben wir jetzt die Sendung gemacht, dann wäre das ein bisschen klarer. Das wird man natürlich nicht sagen, weil man ja genau diese Bewusstmachung nicht will. Man will ja so tun, als sei man gerade ein ganz tolles Medium, weil man für die Leute etwas tut. – Bei der Bildzeitung ist es ähnlich.

Bruder Paulus ist ein katholischer Ordensbruder aus Frankfurt (Main). Ein Interview findet ihr auf Rubikon.news

Wie werden Meinung und Demokratie gesteuert? – Prof. Mausfeld

Bereits am 01.05.2017 hielt Prof. Mausfeld einen weiteren interessanten, ja brisanten Vortrag in München. Thema: „Wie werden Meinung und Demokratie gesteuert?“.

Das Video ist wieder einmal sehr lang, ca. 1:45 Stunden. Bisher habe ich noch kein Transkript des Vortrages gefunden, deshalb auch hier zunächst das Video …

 

 

Macht ist die Befähigung, über die Dinge zu befinden, über die nicht entschieden werden soll.

Prof. Mausfeld in seinem Vortrag

Nextcloud-Client als AppImage

Bisher verließ ich mich ja auf ein Ubuntu-ppa um den Nextcloud-Client auf meinen Linux-Systemen nutzen zu können. Eine kurze Mitteilung auf den News-Seiten von Nextcloud brachte mir eine neue Variante nahe: der Nextcloud-Client für Linux als „AppImage“.

Ehrlich gesagt, konnte ich mit dem Begriff AppImage wenig anfangen. Es handelt sich dabei um ein geniales Projekt, das Entwickler dabei unterstützt, distributionsunabhängige Versionen ihrer Apps zu erstellen, die dann per „Klick“ auf jeder beliebigen Linux-Distribution gestartet werden können.

Auf seinem Blog nun machte rullzer auf das Projekt aufmerksam und stellt nunmehr ein AppImage der neuesten Beta des Nextcloud-Clients zur Verfügung. Wie in seinem Beitrag beschrieben genügen tatsächlich die von ihm genannten 3 Schritte, um seine Variante des Clients zu nutzen:

  1. Download des AppImages 
  2. Als Eigenschaft executable (ausführbar) hinzufügen
  3. Ausführen

Nach dem Start des Programms meldet sich der Client mit der entsprechenden Versionsnummer.

Ein bißchen Handarbeit „für die Schönheit“ ist dann noch nötig um die Verknüpfung im KDE-Menu und den Autostart anzupassen – falls gewünscht.

Für meinen Teil eine richtige Entwicklung, die auch die Arbeit bei Nextcloud erleichtert, entfällt doch die Notwendigkeit der Anpassung von verschieden Paketen für die unterschiedlichen Linux-Distributionen.