Deutschland 2016

Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.
Benjamin Franklin

Es wird gefährlich in Deutschland.

Ende 2015 wurde ein Fußball-Länderspiel abgesetzt. Des Deutschen liebstes Kind wurde bedroht. Wer oder was dort bedroht hat, wissen wir bis heute nicht. Wir sollen einfach mal Vertrauen haben, meint Bundesinnenminister de Maiziere. Die Sicherheitsbehörden machen ihre Arbeit schon. So wie bei der Aufklärung der NSU-Verbrechen. Oder beim Kampf gegen die Schnüffler von NSA und den anderen Geheimdiensten.

Silvester die nächste Bedrohung: Bombenalarm in München!. Gott sei Dank ist nichts passiert. Denn die Polizei und die Geheimdienste sind auf Zack in Deutschland: ganz schnell wurden Bahnhöfe besetzt und durchsucht. Gefunden hat man nichts, aber es gab Hinweise aus geheimen Quellen …

In Köln und Hamburg Attacken auf deutsche Frauen, durch „nordafrikanisch“ aussehende Männer. Wie sehen die eigentlich aus die Nordafrikaner? Irgendwie arabisch nehme ich an, oder persisch. Oder türkisch. Vielleicht auch kaukasisch. Auf jeden Fall nicht westeuropäisch.

Heidrun Jänchen hat auf ihrem Blog über das Thema sinniert. Ihre Überlegungen stimmen weitgehend mit meinen Gedanken überein, deshalb zitiere ich sie:

„Wer immer die Sache organisiert hat, er macht am ehesten die Arbeit des IS. Natürlich können unter einer Million Flüchtlingen auch IS-Leute sein, auch welche aus Syrien, denn das steht ja keinem auf der Stirn geschrieben. Aber ebenso fallen mir zwei Länder ein, die den IS seit Jahren unterstützen und deren Landsleute kein Durchschnittsdeutscher von Nordafrikanern unterscheiden könnte. Beide sind gute Freunde der offiziellen Bundesrepublik.
Während alle ganz genau zu wissen glauben, was da eigentlich passiert ist und warum (egal ob “Ausländer sind halt so” oder “Männer sind immer gewalttätig gegen Frauen”), scheint es mir immer undurchsichtiger. Ich argwöhne, dass wir wie beim Kennedy-Mord und dem NSU nie die Wahrheit erfahren werden.“

Nun taucht eine neue Bedrohung in Deutschland auf – die RAF ist von den Toten auferstanden. Jetzt neben dem Terror von Außen auch noch Terror von Innen. Überall Terror.

Da hilft am Ende nur mehr Überwachung, mehr Kontrolle. Dafür muss der Bürger schon mal auf ein paar Grundrechte verzichten. Ist ja nur zu seinem Schutz. Man muss den Bürger schützen. Auch vor sich selbst.

Es ist zwar noch nicht wirklich etwas passiert hier in Deutschland und die Erfahrungen anderer Länder zeigen, dass die Einschränkung der Bürgerrechte so absolut gar nichts geholfen hat bei der Terrorbekämpfung, aber wir brauchen mehr Prävention. Dazu brauchen Geheimdienste und Polizei mehr Möglichkeiten. Um uns zu schützen.

Demnächst wird wohl die Stasi wieder aktiv. Oder der KGB FSB. Wobei der Russe bedroht uns ja schon länger, eigentlich schon immer …

Überall Bedrohungen. Der Sicherheit. In Deutschland …

easyKontakt – Kontakte von der FritzBox zu ownCloud

Vor kurzem stand ich bei einem Bekannten vor einem Problem: er hatte durch einen Fehler seine gesamten Kontaktdaten in ownCloud gelöscht und natürlich keine Datensicherung verfügbar. Smartphone war ebenfalls leer. Obwohl mir bis heute schleierhaft ist, auf welchem Wege er dieses „Wunder“ vollbracht hatte, versprach ich zu helfen.

Wenige Tage zuvor hatte ich seine Kontakte vom (alten) Smartphone per vcf-Export in die Fritz.Box überspielt und vermutete, dass der umgekehrte Weg ebenso einfach zu realisieren wäre … Das stellte sich leider als Irttum heraus.

Es besteht keine Möglichkeit, die in der Fritz.Box gespeicherten Kontakte in einem gängigen Format zu exportieren. AVM bietet hier lediglich die Möglichkeit, das Telefonbuch zu sichern und speichert die exportierten Daten im xml-Format ab. ownCloud und auch die Androiden können mit xml aber nichts anfangen.

Nach einigem Suchen im Internet fand ich dann eine praktikable Lösung. Mit Hilfe des kleinen, aber feinen Programmes easyKontakt, gelang es mir das Problem zu lösen. easyKontakt öffnet problemlos die von der Fritz erzeugte xml-Datei und wandelt sie automatisch in eine vcf-Datei um. In meinem Fall lief das nicht ganz problemlos – einige Formatierungen waren fehlerbehaftet – aber immerhin doch so, dass die exportierten Kontakte der Fritzbox von ownCloud eingelesen werden konnten. Ein wenig Handarbeit zur Korrektur der Formatierungen konnte ich aber getrost meinem Bekannten überlassen …

Screenshot
Screenshot von sigvdr

EasyKontakt findet ihr hier. Der Entwickler bietet Unterstützung für Deb und Windows an, für RPM übernimmt er keine Verantwortung …

Unantastbar – mal wieder

Gestern hielt ich es pünktlich zum Erscheinungsdatum in den Händen – das neue Album „Hand aufs Herz“ von Unantastbar.

Still waren die Südtiroler noch nie, aber mit dem neuen Album sind sie deutlich politischer, aktueller geworden. Ein Umstand der ja auch bei Hagen und Sven von Haudegen auffällig geworden ist.

Mir gefällt – neben „gerader Weg“ – auch „Bis nichts mehr bleibt“ besonders. Hört rein und kauft die Scheibe. Unantastbar, unaufhaltsam …

Auf beiden Augen blind
Wir können das Leid nicht sehen
Wir öffnen um zu verschließen
Machen alle Türen zu
Weil wir alles haben können
Weil es niemals wirklich recht
Weil wir wissen, wenn das Ende kommt
Wir haben es nur gut gemeint

Weil wir alles haben können
Weil es niemals wirklich reicht
Werden wir uns jemals ändern?
Irgendwann vielleicht

Wir lassen uns treiben
Wir lieben und leiden
Verschließen die Augen
Nur um frei zu sein
Wir hassen und jagen
Gehen mit den Gezeiten
Lieben unser Leben so sehr
Bis nichts mehr bleibt

Auf beiden Ohren taub
Wir können ihre Stimmen nicht hören
Wir reden um zu vergessen
Über alles was einmal war
Weil wir immer noch den Himmel sehen
Weil unser Herz noch schlägt
Und wenn es anderen Menschen
Schlechter geht
Wir haben überlebt