Grenztruppen – wieder einmal

Fahne "meines" Grenzregimentes
Fahne „meines“ Grenzregimentes

Dem aufmerksamen Leser des Blogs wird nicht entgangen sein, dass mich dieses Thema – Grenztruppen der DDR – wieder zunehmend beschäftigt. Einer der Gründe dafür ist eine „Wiederentdeckung“. Für mich war die Webpräsenz der „Arbeitsgruppe Grenze“ der „Gesellschaft zur Rechtlichen und Humanitären Unterstützung e.V.“ für einige Zeit – mehrere Jahre – verschwunden. Ich kenne die Gründe für dieses „Verschwinden“ nicht, war aber eben doch sehr positiv überrascht, die gut gemachte und gestaltete Webseite zu finden.

Anliegen und Ziele der GRH werden auf deren Webseite anschaulich erläutert, zeigt auch die eindeutigen Positionen des Vereins zur DDR und ihrer Geschichte.

Die AG Grenze richtet sich vor allem an ehemalige Angehörige der Grenztruppen, versucht eine Stimme gegen den Mainstream, gegen die durch Medien und aktuelle Politik verbreiteten Positionen zur Grenze und zu den Grenzern zu sein.

Die Webpräsenz bietet neben Dokumenten, Literaturhinweisen, Ausführungen zur Geschichte auch Hinweise auf die atuelle Arbeit der AG Grenze, u.a. auch Informationen zum am 24.10. in Bestensee stattfindende Grenzertreffen 2015. Seit meiner letzten Teilnahme 2006 sind mir auch die diesbezüglichen Aktivitäten verborgen geblieben. Zeit mal wieder vorbei zu schauen …

Interessierten Lesern empfehle ich als Einstieg die sehr interessanten „Randglossen zu Zeitzeugenberichten über die Ereignisse im Herbst 1989 und im Jahr 1990“ von Horst Liebig …

2 Antworten auf „Grenztruppen – wieder einmal“

  1. Es ist erfreulich (und ermunternd), daß immer mehr DDR-Bürger mithelfen, die Geschichtsschreibung der vergangenen nun fast drei Jahrzehnte vom Kopf auf die Füße zu stellen, bevor die letzte Generation von uns ausgestorben ist. Auch wenn die Stimmen noch vom Mainstream übertönt werden, sie sind da und jeder Interessierte kann sie wahrnehmen.

    1. Gerade bei den Grenzern und auch den MfS-Mitarbeitern war dieser Wille von Anfang an sehr groß. Wohl vor allem deshalb, weil diese Gruppen am stärksten verleumdet und ausgegrenzt wurden.

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