In eigener Sache – Dragon und Projekt Grenztruppen

 

Fahne "meines" Grenzregimentes
Fahne „meines“ Grenzregimentes

Nach einigen Monaten Ruhe, teste ich heute wieder einmal meine Spracherkennungssoftware. In einer Sonderaktion kurz vor Weihnachten bei Amazon erstanden, bin ich über Tests mit dieser Software noch nicht hinausgekommen. Das liegt vor allem daran, dass mir die Zeit zum Diktat fehlt. Eigentlich ist auch nicht die Zeit sondern eher die Gelegenheit ungestört einen Text zu diktieren – man lebt eben nicht allein auf dieser Welt.

Dragon NaturallySpeaking Version 12 ist ein tolles Programm. Nur eine kurze Einarbeitungszeit ist erforderlich(unter anderem muss man dem Programm die Gelegenheit geben die eigene Sprechweise und Artikulation kennen zu lernen) bevor man loslegen kann. Hat man diesen etwas ermüdenden Vorgang (man muss dem Programm einen vorgegebenen Text diktieren) hinter sich gebracht, ist die Software zum Einsatz bereit. Neben einer reinen Diktierfunktion kann man mit Dragon auch andere Programme direkt steuern, also öffnen, speichern, schließen einer Datei beispielsweise. Mich hat die Funktionsvielfalt sehr überrascht, allerdings hatte ich mich schon seit Jahren nicht mehr mit Spracherkennungssoftware beschäftigt.

 

Einen ersten Test führte ich durch, indem ich dem Programm einen ziemlich schweren Brocken vorsetzte: das Diktat von Originalbefehlen aus den vierziger Jahren für Einheiten der deutschen Grenzpolizei. Die Besonderheiten der militärischen Formulierungen und auch die politischen Vokabeln wurden vom Programm ohne Probleme gemeistert. Alles in allem also eine gut funktionierende Software.

 

Angeschafft hatte ich Dragon NaturallySpeaking genau aus diesem Grund: ich wollte eine Vielzahl an Dokumenten digitalisieren ohne Sie abschreiben zu müssen. Leider bin ich mit diesem Vorhaben noch nicht wirklich vorangekommen, habe mir aber vorgenommen mich in den nächsten Monaten intensiver mit diesem Ziel zu beschäftigen. Unmittelbar damit zusammenhängend wird auch die von mir sträflich vernachlässigte Webseite www.gr24-salzwedel.de hoffentlich eine Wiederbelebung erfahren. Wie immer stellt Zeitmangel ein großes Problem für mich dar. Die Idee durch die Schaffung eines geschlossenen Mitgliederbereiches andere ehemalige Angehörige des Grenzregiments 24 zur Mitarbeit zu bewegen, hat sich so leider nicht verwirklichen lassen. Zwar erfolgten und erfolgen immer wieder Anmeldungen von ehemaligen Grenzern, aber die Kommunikation ist entweder sehr begrenzt oder gar nicht vorhanden. Ich bedaure das sehr, hatte ich doch gehofft auf diesem Wege die aufwändige und umfangreiche Recherchearbeit besser verteilen zu können. Leider ist es mir nicht gelungen, auf dem angedachten Wege Mitstreiter zu finden.

Aber man soll ja die Hoffnung nicht aufgeben. Dieser Blog wird inzwischen jeden Tag von etwa 50-70 Menschen gelesen. Die meisten meiner Leser interessieren sich sicherlich nicht für die Geschichte der Grenztruppen der DDR, des Grenzregiments 24 oder der Stadt Salzwedel. Vielleicht aber befinden sich unter euch durchaus Geschichtsinteressierte die bereit sind mir zu helfen. Einfach Kontakt per E-Mail zu mir aufnehmen.

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