Literaturtipp -Wehe dem Sieger!

Wehe dem Sieger!

 

Eher zufällig stiess ich auf dieses Buch beim Stöbern in der Buchhandlung (ja manchmal gehe ich auch dorthin, kaufe nicht nur online). Erst interessierte mich der Name – kam mir bekannt vor – dann las ich voller Neugier den Klappentext und jetzt lässt mich das Buch nicht los.

Die Autorin – als Gründungsmitglied des „Demokratischen Aufbruchs“ unverdächtig der Ostalgie – analysiert treffend die Wiedervereinigung und ihre vertanen Chancen.

Ich zitiere den Klappentext:

Als die Mauer gefallen war, fühlten sich die Eliten des Westens als Sieger der Geschichte. Was machten sie daraus? …
… Mehr noch als der Osten ist der Westen zum Verlierer der Einheit geworden. Ohne Systemkonkurrenz hat er seinen Halt verloren. Werte und Ziele wie Wohlstand für alle, mehr bürgerliche Freiheiten, soziales Wirtschaften und eine intellektuelle Kultur, die auf Meinungsvielfalt  setzt – sie schwinden dahin.

Neugierig geworden? Unter der ISBN: 978-3-498-01329-5 ist das Buch „Wehe dem Sieger! Ohne Osten kein Westen“ bestellbar.

Buchempfehlung: Kurt Gossweiler "Wider den Revisionismus"

Ich bin durch einen Artikel in der „Jungen Welt“ auf Kurt Gossweiler gestossen. Bekannt war er mir durch sein Buch „Kapital, Reichswehr und NSDAP 1919 – 1924“ das irgendwann Anfang der 80er Jahr veröffentlicht wurde.

„Wider den Revisionismus“ (ISBN-13: 978-3000024047) setzt sich zusammen aus Vorträgen, Briefen und Studien Gossweilers aus 60 Jahren (1933 bis 1993) in denen er sich mit Erscheinungen der Zeit auseinandersetzt. Zentrales Thema: mit Chrustschow begann die revisionistische Demontage des Sozialismus in der SU und damit natürlich auch in den anderen sozialistischen Staaten. Über den 17. Juni 1953 bis hin zu Gorbatschow analysiert er das Zeitgeschehen unter diesem Gesichtspunkt. Sehr interessant zu lesen, vor allem wegen der vielen Fakten aus der Sicht eines Zeitzeugen. Man muss sicherlich nicht alle Positionen teilen, regt aber sehr zum Nachdenken an. 
 
Kategorie: absolut empfehlenswert! 

News zum Projekt GR 24

cropped-Fahne.jpgAm Wochenende hielt ich tatsächlich eine sehr detaillierte und umfangreiche Arbeit über die Geschichte des Regiments von1946 bis 1950 in den Händen. Die Autoren sind genau wie ich ehemalige Angehörige des GR 24 die sich seit 6 Jahren intensiv mit dem Thema befassen und eine Menge Material zusammengetragen haben. In einem ersten Gespräch loteten wir die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit aus. Weitere Gespräche werden folgen …