Wilde Flamme – Engel, Retter und Helden

Seit 2012 bereits treffen sich die Angehörigen verschiedener Bands und produzieren unter dem Namen „Wilde Flamme“ Titel. Die ganze Sache läuft über das Label Rookie&Kings und der Verdienst wird gespendet. Ich hatte ja schon das eine oder andere mal berichtet

In diesem Jahr trafen sich die Mitglieder von sage und schreibe 20 Bands und produzierten „Engel, Retter und Helden“ – ein Dankeschön an die im Moment sehr gefragten (aber in der Normalität wieder schnell vergessenen) Mitarbeiter von Rettungsdiensten, Krankenhäusern, Pflegeheimen … Alle Informationen zu den Bands und zum Zweck der Aktion findet ihr hier.

Wie immer hat die Musik ihren eigenen Charme, ist der Text kraftvoll und ehrlich.

Sie sind mehr als nur ein goldener Faden
Sie sind mehr als ein Netz, das uns trägt
Mehr als nur weiß‘, rote und blaue Engel
Sie sind das, was uns hilft, uns in die Lüfte hebt
Sie sind Retter, sie sind Engel, sie sind Helden
Immer im Einsatz und im Kampf gegen die Zeit
Immer am Limit, für alle und für jeden
Sie bringen uns zurück in Sicherheit

Ein Dank an alle
Engel, Retter und Helden Ein Dank an jeden
Für die Hilfe, für den Mut
Lasst uns jetzt alle alles geben
In diesen Zeiten voller Not
Ein Dank an alle
Engel, Retter und Helden

Sie gehen durch Stürme, trotzen Ängsten und Gefahren
Sie geben alles und das echt zu jeder Zeit
Helfen grenzenlos, riskieren dabei ihr Leben
Es geht alles, auch um unsere alte Freiheit
Mit Herz im Einsatz und fast immer aus freien Stücken
In schweren Stunden bleiben die Uhren echt niemals stehen

Sind wir bereit, soweit auch selbst alles zu geben?
Es geht um dich, um mich, es geht um unser aller Leben

Reicht uns der Mut? Oder siegt die Angst?
Nicht jeder kann ein Held sein, hey, und auch Angst ist ok
Es geht hier nur ums Leben und nicht um Ruhm, um Dank und Applaus
Wir werden es sehen, dieser Welt gehen die Engel nicht aus

Neues vom Blog

Es ist schon eine Weile her, dass ich mich hier zu Wort meldete. Meine langjährigen Leser wissen, dass es nicht ungewöhnlich ist, dass ich von Zeit zu Zeit diesen meinen Blog vernachlässige, ich pflege ab und an meine Schreibblockade. Dieses mal jedoch ist es ein wenig anders: mich lähmt neben den üblichen Gründen der Pandemie-Hoax fast vollständig. Die weit verbreitete Panik und Ignoranz gegenüber sachlichen Argumenten schockierten mich zu Beginn, inzwischen ignoriere ich die stattfindende Diskussion in zunehmenden Maße.

Nun gut, dieser mein Blog jedoch ist nicht tot sondern wird weiter geführt. Ich habe festgestellt, dass bestimmte Artikel vermehrt aufgerufen und genutzt werden und habe beschlossen, diese Artikel auch zum Download bereit zu stellen. Heute betrifft es konkret die Artikel „PDF verkleinern mit Ghostscript“ und „Putty – Timeout verhindern„, die ihr ab sofort auch unter den Downloads findet. Weiteres wird folgen, auch und besonders die mir zur Verfügung stehenden Dienstvorschriften der Grenztruppen. Schwer im Magen liegt mir im Moment noch die Fortführung meiner kleinen Reihe zum (alt)preußischen Kürassier-Regiment 7, aber auch hier geht es langsam aber stetig vorwärts. Eine Veröffentlichung des geplanten „Teil IV – Das Regiment im 2. Schlesischen Krieg“ wird wohl in den nächsten Wochen passieren. Ich kämpfe mich durch die Quellen und versuche einen stringenten Ablauf zu konstruieren.

Kurze Information zum Downloadbereich: ihr nutzt die gebotenen Möglichkeiten sehr intensiv. Seit dem Neustart der Statistik für die hier im Blog bereitgestellten Downloads wurden (Stand gestern) tatsächlich 11.830 Dokumente heruntergeladen, wovon ein nicht unerheblicher Teil aus meiner Feder stammt …

Tag der Befreiung

Gedenken an den Großen Vaterländischen Krieg in Coronazeiten: Anlässlich der landesweiten Kampagne »Fenster des Sieges« dekoriert ein Moskauer Kind die Wohnung (4. Mai 2020) Bild Junge Welt

Auch in diesem Jahr möchte ich dieses Tages gedenken, auch (nicht nur) weil wir in diesem Jahr den 75. Jahrestag des Tages der Befreiung begehen. Ich fand heute in der Jungen Welt einen sehr guten Artikel zum Thema, deshalb verzichte ich in diesem Jahr auf eine persönliche Stellungnahme.

Heute vor 75 Jahren endete der Zweite Weltkrieg in Europa mit der bedingungslosen Kapitulation der faschistischen Führung in Berlin. Das Morden hatte am 1. September 1939 mit dem Angriff der Naziwehrmacht auf den Nachbarstaat Polen begonnen, es wuchs sich binnen weniger Tage zu einem europäischen Krieg und 1941 zu einem Weltbrand aus. Allein in der UdSSR kostete der deutsche Überfall 27 Millionen Sowjetbürger das Leben. Sechs
Millionen Juden wurden in den Konzentrationslagern der Nazis ermordet, Tausende Städte und Ortschaften verwüstet.
Das unermessliche Leid, mit dem das Hitlerregime den Erdball überzog, droht heute der Vergessenheit anheimzufallen oder von Geschichtsfälschern relativiert zu werden. Seit Jahren fordern dagegen Initiativen und Einzelpersonen, den Tag der Befreiung bundesweit als gesetzlichen Feiertag einzuführen. Bei der offiziellen Politik stoßen sie damit auf taube Ohren.
Wenig erstaunlich: Auch AfD-Fraktionschef Alexander Gauland weist das Begehren mit der Begründung zurück, der 8. Mai sei für Deutschland ein »Tag der absoluten Niederlage«.
Klar ist: Wer diesen Tag nicht feiert, hat verloren. In Russland, das im Zweiten Weltkrieg den größten Blutzoll zu entrichten hatte, wird wie in jedem Jahr der 9. Mai als »Tag des Sieges« gefeiert. Bittere Ironie: Nur dem Coronavirus ist es zu verdanken, dass an diesem Datum nicht wieder deutsches Militär – diesmal im Rahmen des NATO-Manövers »Defender 2020« – an der russischen Grenze operiert. Die Geschichte von 1933 bis 1945 lehrt: Die Pest imperialistischer
Kriege wütet mitunter schlimmer als jede Pandemie.