Neues zum Blog – mehr Downloads

Man kann (und ich will auch nicht) immer nur über die gefakte Pandemie schreiben, deshalb ein paar Neuigkeiten vom Blog. Der Downloadbereich gehört für mich zu den Highlights hier und wird von den Lesern auch recht gern genutzt. In den vergangenen Monaten habe ich die Themen ein wenig vernachlässigt, insbesondere den am stärksten frequentierten Bereich, „Computer-Tutorials“. Im wesentlichen sind dort ja computerbezogene Artikel vom Blog als PDF-Dateien zum Download bereit gestellt. Heute habe ich 2 dieser Artikel hinzugefügt: einmal „Grundlagen – User in Linux umbenennen“ und „Nextcloud – Datenverzeichnis verschieben„. Diese beiden (und noch einige andere) Artikel gehören zu den am häufigsten aufgerufenen hier auf der Webseite.

Eine weitere Dienstvorschrift aus der Geschichte der Grenztruppen steht seit heute ebenfalls zum Downlad bereit: die „DV III/3 über die Organisation der Grenzsicherung in der Grenzkompanie“ von 1958 – damit natürlich zur Grenzpolizei gehörend und folgerichtig vom Innenminister Maron bestätigt. Mein ursprüngliches Anliegen – Dokumentation der Schußwaffengebrauchsbestimmungen in der Geschichte der Grenzpolizei/Grenztruppen – spielt hier weniger eine Rolle (weil einfach nicht thematisiert in der Dienstvorschrift). Aus „historischen“ Gründen stellte ich sie trotzdem in den Downloadbereich ein (unter Geschichte/Grenztruppen der DDR).

Wegen Corona-Müdigkeit und Zeitmangel werden in den nächsten Tagen und Wochen weitere Artikel (bzw. externe Dokumente) im Bereich Computer, Geschichte und Militärgeschichte folgen. Lediglich die Weiterführung der Geschichte des „Salzwedeler“ Kürassier-Regiments Nr. 7 dauert noch. Wie bereits hier im Blog erwähnt – die Fülle an Dokumenten und mein Hang zur Genauigkeit führt zu immer weiterführenden „Studien“ …

Corona 5 – Maskenball

Ich bin an sich gar nicht gewillt soviel über Corona zu schreiben, aber die letzte Glanzleistung der Landesregierung Sachsen-Anhalts zwingt mich dazu. Die ab morgen geltende Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln und beim Einkaufen werde auch ich nicht umgehen können. Allerdings bin ich nicht bereit, eine nutzlose OP-Maske o.ä. käuflich zu erwerben (zumal die Preise inzwischen jenseits von Gut und Böse sind). Den Gedanken meine 30 Jahre alte Truppenschutzmaske aus seligen Zeiten zu verwenden verwarf ich wegen den eingebauten 30 Jahre alten Filtern, da ich mir ihrer Funktionalität nicht sicher bin.

So ähnlich sieht sie aus, meine alte TSM PBF (Bild von http://www.atemschutzddr.de)

Der Vorteil des abgebildeten Modells liegt tatsächlich in der vorhandenen Sprechmembran und dem Adapter für die (ebenfalls mehr als 30 Jahre alte) Feldflasche. Aber wie schon festgestellt: Alter und Zweifel an der Funktionalität ließen mich von der ursprünglichen Idee Abstand nehmen.

Als Motorradfahrer verfügt man über einige Utensilien zum Schutz der zarten Haut an Hals und Gesicht. In meinem Besitz befinden sich natürlich auch solche Ergänzungen. Favorit hier die sogenannte „Oma“, im Fachhandel als Sturmmaske bezeichnet.

An sich war ich mit der von mir getroffenen Wahl ganz zufrieden, war es doch eine einfache Lösung, kostet mich kein zusätzliches Geld und dokumentiert auch noch den von mir im Moment bevorzugten Motorradhersteller. Aber dann bekam ich heute diesen Entwurf zugesandt:

Ich geriet ins Grübeln und denke immer noch über einen Bastelnachmittag nach …

Corona 4 – Maskenpflicht in Sachsen-Anhalt

Ich habe es nicht wahr haben wollen: tatsächlich wird am Donnerstag hier im „Heimat“-Bundesland Sachsen-Anhalt wegen der „Corona-Pandemie“ eine Maskenpflicht eingeführt. In Bussen, Bahnen und beim Einkauf ist nun also ab Donnerstag das Tragen eines Mundschutzes verpflichtend. Einzige Argumentation dazu ist, dass der „dringende Aufruf“ der Landesregierung durch die Bewohner ignoriert wurde. Während das Verhalten der Bewohner auf mein volles Verständnis trifft, kann ich die Entscheidungen der Landesregierung tatsächlich nicht nachvollziehen.

Schauen wir uns die Zahlen für unser beschauliches Ländchen mal an:

Sachsen-Anhalt hat ca. 2,2 Millionen Einwohner. Im Land gibt es (Stand 21.04.2020 00.00 Uhr) laut Robert-Koch-Institut 1.383 gemeldete Infektionen. Abgesehen davon, das diese Zahlen stets kumuliert dargestellt werden (also weder die Gesundeten noch die Verstorbenen werden vom Gesamtwert abgezogen), ergibt eine simple Prozentrechnung (der Einfachheit halber mit 1.400 Fällen bei 2,2 Millionen Einwohnern) eine Infektionsrate von 0,064%. Geht man von einer Dunkelziffer aus (was man wohl muss), multipliziert man die bekannten Infektionsfälle mit dem Faktor 10 (wie hier vom österreichischen Virologen Prof. Dr. Haditsch bei Minute 1:46 ausgeführt). Die so berechnete Infektionsrate beträgt nunmehr 0,64%. Lässt sich damit irgendeine der bisher getroffenen Festlegungen begründen?

Mit demselben Datenstand sind in Sachsen-Anhalt 32 Menschen an (oder mit – diese Diskussion führe ich nicht) Corona gestorben. Nimmt man die bekannten Fälle als Grundlage, versterben 2,3% der Infizierten am Virus, rechnet man die Dunkelziffer nach der Methode des Herrn Haditsch ein, ergibt das 0,23% Ein Grund zur Panik und zum „Lock down“ der Wirtschaft sowie des gesellschaftlichen Lebens?

Im kleinen (nach der Einwohnerzahl, nicht nach der Fläche) Altmarkkreis Salzwedel sieht es noch ein wenig anders aus. Laut Robert-Koch-Institut leben hier 83.765 Menschen. Bisher sind 30 Infektionen bekannt geworden. Zum Glück starb hier noch niemand an der Infektion. Nach der für Sachsen-Anhalt oben angewendeten Berechnungsmethode ergibt das eine Infektionsrate von ca. 0,036% und unter Berücksichtigung der Dunkelziffer von 0,36%.

Grafik von den Seiten des Robert-Koch-Institutes

Diese Zahlen im Hinterkopf, erschließt sich mir die heute verordnete Pflicht zum Tragen eines Mundschutzes nicht. Ich glaube nicht, dass der Landesregierung die angeführten Zahlen unbekannt sind. Ich glaube auch nicht an Dummheit bei den Mitgliedern der Regierung. Warum also werden diese Zahlen zum Anlass genommen, derartig rigide Maßnahmen zu ergreifen?

Zum Abschluss eine Grafik vom MDR (ursprünglich auch vom Robert-Koch-Institut):