Nextcloud-Client AppImage 2.3.3

Bereits im Mai berichtete ich vom Projekt, den Nextcloud-Client als AppImage zur Verfügung zu stellen. Für die Entwickler hat diese Art der Bereitstellung den Vorteil, dass nicht für die jeweiligen Linux-„Hauptströmungen“ (also basierend auf Debian oder Redhat oder …) separate Installationspaket erstellt werden müssen. Für den Anwender bietet dieses Verfahren an sich nur einen Vorteil – zeitnah über die neueste Version des Clients zu verfügen …

Version 2.3.3 Beta

Allerdings bringt diese Art der Installation mit sich, dass der Endanwender nicht über eventuell verfügbare Updates informiert wird bzw. dass der Client mit jeder neuen Version von Hand „installiert“ und in Menu bzw. Desktop eingepflegt werden müssen.

Nicht Bequemlichkeit sondern Enthusiasmus stellen hier die Triebkraft für die Verwendung des AppImages dar …

offizielle Clientversion bei Nextcloud

Lange Rede, kurzer Sinn: bereits Mitte Oktober wurde das AppImage der Client-Version 2.3.3 bereit gestellt. Anfang November nahm ich die Installation auf meinen Rechnern vor und prüfte ausgiebig den neuen Client. Natürlich traten keinerlei Schwierigkeiten auf …

WordPress Desktopanwendung

Ich stiess nur per Zufall auf die Desktopanwendung von WordPress. Inhaltlich ist es die Umsetzung der Android-App auf den PC. Überraschend war lediglich, dass WordPress die Bedürfnisse der Linux-Jünger berücksichtigte: es existiert ein Paket als Tar-Archiv und das überraschenste ein fertiges Deb-Paket! Natürlich neben den Anwendungen für Windows und Mac …

Um die Anwendung nutzen zu können ist ein WordPress-Account notwendig, aber den werden die meisten WordPress-Nutzer (gibt es WordPress-Blogger die Jetpack nicht nutzen?) ohnehin haben.

Die Funktionen will ich lediglich kurz aufführen:

  • Blog-Client. Erstellen von Beiträgen Seiten usw.
  • Personalisieren. Änderung der Themen, Menus usw. Für selbstgehostete Blogs wie dem meinen können allerdings nur die Themes angepasst werden. Halte ich für verschmerzbar, Menus ändere ich selten bis nie …
  • Einstellungen für Benutzer und Plugins. Insbesondere das in Verbindung mit Jetpack die Automatisierung der Updates für Plugins konfiguriert werden kann, ist eines der Highlights der Anwendung

Alles in allem eine feine Sache für den Gelegenheitsblogger!

Die Anwendung kann bei WordPress direkt heruntergeladen werden

Excel – Dateien verkleinern mit LibreOffice


Es ist ein Phänomen, das seit Jahren auftritt: Dateien  – mit Excel – erstellt blähen sich unverhältnismäßig auf und erreichen Größen von mehreren Megabyte obwohl sie nicht viel mehr als 2 Tabellen enthalten. Im Internet finden sich diverse Möglichkeiten, wie man die Dateien auf ein vernünftiges Maß „schrumpfen“ kann. Das Problem bei diesen Tipps ist der damit verbundene Aufwand: die Formatierungen leerer Zellen zu löschen ( wie hier beschrieben), oder gar umfangreiche „Umspeicheraktionen“ sind ausgesprochen zeitaufwändig, deshalb für den gestressten ITler nicht die allererste Wahl. Den Gipfel an Ignoranz bietet im übrigen wieder einmal die „Knowledgebase“ von Microsoft: hier bietet man zum Verkleinern von Excel-Dateien lediglich einen Workaround zur Komprimierung eventuell eingebundener Bilder

Durch Zufall kam ich vor Jahren bereits auf eine einfache und bisher immer funktionierende Lösung: statt mit Excel die entsprechende Datei einfach mit LibreOffice öffnen und anschließend wieder schließen. Mehr ist nicht nötig! Erst gestern habe ich mit dieser „Methode“eine Datei von 15 MB auf eine Größe von 100 KB „geschrumpft“! Obwohl noch nie etwas schief gegangen ist, empfehle ich auch hier natürlich vor der „Bearbeitung“ eine Sicherungskopie der betreffenden Excel-Datei anzulegen. Nicht das am Ende die hochwichtige Kalkulation nicht mehr verwendbar ist!

LibreOffice zu installieren – meinetwegen neben Excel – dürfte kein Problem sein, schließlich handelt es sich um OpenSource-Software. Vielleicht findet der eine oder andere ja sogar Geschmack an dieser Programm-Suite!