Ukraine XXXVIII – kein Ende

Seit Wochen hoffen die Menschen in Europa auf eine Entspannung der Situation in der Ukraine. Seit dem Wochenende kommen aber wieder gegenläufige Signale aus Kiew:

  • unmittelbar nachdem Frau Nuland (genau die „fuck-the EU“-Dame aus dem us-amerikanischen Aussenminiterium) Kiew besuchte, trat der ukrainische Kriegsminister „freiwillig zurück“
  • durch Poroschenko wird eine der dunkelsten Gestalten des ukrainischen „Militärs“ als Kriegsminister nominiert: Generaloberst Stepan Poltrak. Bis dato Chef der unter dem Begriff „Nationalgarde“ zusammengefassten Privatbataillone der Oligarchen bzw. Bataillonen die ihr Personal aus der extremen Rechten rekrutieren. Durch das „Parlament“ der Ukraine wurden alle „Kämpfer der ATO“ von eventuellen Kriegsverbrechen frei gesprochen. Im Zusammenhang mit der Tatsache, dass keine namentliche Erfassung der „Kämpfer“ der „Freiwilligen-Bataillone“ erfolgt, gleicht das einem Freifahrtschein für die braunen Einsatzbataillone im Osten der Ukraine …
  • Neurussland wartet lediglich auf den Angriff, ohne zu wissen wo er erfolgen wird. Das er erfolgen wird, scheint klar zu sein …

Nachdem Herr Biden – aus imperialer Ignoranz – klar gemacht hat, dass „Europa“ (sprich die EU) zu Sanktionen gezwungen werden musste, ist die transatlantische Befehlskette klar erkennbar. Um so unverständlicher ist es, dass diese klaren Strukturen durch unsere „Volksvertreter“ und Frau Merkel geleugnet werden. Nur die Aufrechterhaltung eines Scheins nationaler Souverenität führt zu diesen scheinbaren Protesten …

Meine pazifistische Haltung, entstanden aus persönlichen Erfahrungen, aber auch aus meiner Familiengeschichte, gerät ins Wanken. Gegen diese faschistische Bedrohung – im In- und Ausland – könnte ich alter Mann noch einmal aktiv werden …

Ich erlebe an mir selbst eine „Radikalisierung“ meiner politischen Ansichten, eine Rückbesinnung auf „alte Werte“…

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