Noch einmal – Geschichte Salzwedels

19JGAGV
Deckblatt des 19. Jahrbuches des Geschichtsvereins von 1879

Ruhen diese meine Projekte bisher, hoffe ich jetzt im Urlaub ein wenig mehr Zeit dafür zu finden. Phase 1 soll sich nunmehr abschließend mit den Kürassieren hier in Salzwedel beschäftigen. Ich habe inzwischen einiges zum Thema zusammengetragen, insbesondere fogende Bücher (die Antiquariate allesamt bei Googlebooks gefunden):

  1. „Geschichte des Königlich Preussischen Sechsten Kürassier-Regiments, gen. Kaiser von Russland“ E.A. Wilhelm Dijou von Monteton, 1842
    Hier geht es um die Geschichte des „neupreussischen“ Truppenteils, also nach 1806 entstanden. Im ersten Teil des Buches geht es sehr ausführlich um die „altpreussischen“ Kürassier-Regimenter (also bis 1806), aus deren Resten am Ende schliesslich das hier genannte Regiment entstand. Eines dieser „altpreussischen“ Regimenter war unser Salzwedeler“.
  2. „Geschichte der Stadt Salzwedel seit ihrer Gründung bis zum Schlusse des Jahres 1810“ August Wilhelm Pohlmann, 1811
    Das erste Standardwerk zur Salzwedeler Stadtgeschichte. Die Kürassiere spielen zwar nur eine Nebenrolle (waren ja auch keine 80 Jahre hier stationiert), ein paar Kleinigkeiten finden sich aber doch.
  3. Der 19. (1879) und 27.  (1900) „Jahresbericht des Altmärkischen Vereins für Vaterländische Geschichte und Industrie zu Salzwedel“
    Beide sind mir dankenswerter Weise als PDF-Dateien vom hiesigen Danneil-Museum zur Verfügung gestellt worden und enthalten jeweils Beiträge zur altmärkischen Militärgeschichte vom „Königl. Staatsarchivar und Geheimen Archiv-Rath“ von Mülverstedt. Die Angaben hier stehen ab und an im Widerspruch zum o.a. Monteton, aber trotz allem sehr interessant.
  4. Die Bücher von Martin Guddat, der sich sehr ausführlich mit der Armee des „Großen Friedrich“ auseinandergesetzt hat und so einiges an Material beisteuert.
EIne Menge Material, die am Ende ein interessantes Bild der Zeit entwickeln. Die Kürassiere sind ansonsten in der Überlieferung zur Geschichte der Stadt kaum präsent. In der aktuellen Ausstellung des Danneil-Museums haben sie aber einen Platz gefunden und vielleicht kann ich einen kleinen Beitrag leisten, diesen Teil der Geschichte meiner Heimatstadt ein wenig aufzuhellen …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.