FDP und Becks

Nach dem Scheitern der FDP bei der Bundestagswahl wird die „Partei der Besserverdienenden“ ziemlich durch den Kakao gezogen.

Recht gut finde ich dieses Bildchen …

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Syrien – Russland wird erpresst

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Russlands Aussenminister Lawrow (Quelle: politaia.org)

Zumindest versuchen das die 3 westlichen ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates. Sergej Lawrow, russischer Aussenminister, sagte das am Wochenende in einem Interview für das russische Fernsehen. Der Westen versuche nicht das Chemiewaffenproblem zu lösen, sondern seine Dominanz in der Region durchzusetzen. Nach den Fehlern die im Irak und in Libyen gemacht wurden, traue man sich nun nicht zuzugeben „wiederum einen Fehler“ gemacht zu haben.

 
„In erster Linie wollen sie ihre Überlegenheit beweisen. Die Aufgabe von der aber wir uns leiten lassen, besteht darin, das Problem der C-Waffen in Syrien zu lösen. Hätten sich die westlichen Länder von demselben leiten lassen, so hätten sie sich nicht so positioniert, wie sie das jetzt im Uno-Sicherheitsrat tun.“
 
Weitere Auszüge des Interviews findet ihr auf der Webseite der „Russischen Agentur für internationale Informationen“ – Ria Novosti.
 
Nach Informationen auf politaia.org, sagte Lawrow u.a.:
 
„Die amerikanischen Partner fangen an, uns zu erpressen: Sollte Russland im UN-Sicherheitsrat die Entschließung über Kapitel VII nicht akzeptieren, so werden wir die Arbeit in der OPCW (Organisation für das Verbot chemischer Waffen) in den Haag drosseln. Das ist eine absolute Abkehr davon, worüber wir uns mit John Kerry geeinigt haben: Zunächst ein Beschluss der OPCW und erst dann die diesen Beschluss unterstützende Entschließung des UN-Sicherheitsrates, jedoch nicht über das Kapitel VII.“

Geschichte gegen den Mainstream

  • „Immer doch schreibt der Sieger die Geschichte des Besiegten; Dem Erschlagenen entstellt der Sieger die Züge, aus der Welt geht der Schwächere und zurück bleibt die Lüge.“
    Berthold Brecht
 
Wir haben uns daran gewöhnt, die Geschichte der Sowjetunion insbesondere die Jahre zwischen 1925 bis 1953, in einem düsteren Licht zu sehen. Für viele Menschen sind diese Jahre vor allem geprägt von der Auseinandersetzung zweier blutrünstiger Diktaturen, von denen für andere auch noch die falsche im II. Weltkrieg unterlag. Selbst in der linken Gedankenwelt zählt diese als „Stalinismus“ bezeichnete Epoche der kommunistischen Bewegung zu den schwärzesten Kapiteln des Marxismus. Willkür, Mord, Brutalität prägten angeblich vor allem in den 30er Jahren das Leben in der jungen UdSSR. Es brauchte eine Gestalt wie Chrustschow um die Deformationen aufzuzeigen und teilweise zu beheben; erst ein Gorbatschow schaffte es aber, Russland zu Demokratie und Freiheit zu führen …
 
Die Schriften von Kurt Gossweiler und anderen brachten dieses auch bei mir verfestigte Weltbild erheblich ins Wanken. Na ja den Teil mit Gorbatschow habe ich durchaus immer anders gesehen und der Lobhudelei auf die „Lichtgestalt“ Jelzin brachte ich schon immer eine gehörige Portion Skepsis entgegen.
 
Um so notwendiger scheint aber eine ernsthafte, wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dieser Zeit und den agierenden Personen zu sein. Einen solchen Versuch unternimmt Dr. Klaus  Hesse. Der Autor machte mich per Mail auf seine Bücher „Zur Geschichte der UdSSR und der KPdSU“ aufmerksam. Ein erstes Überfliegen, beginnende Lektüre und Recherchen im Netz überzeugen mich soweit, dass ich den geschichtsinteressierten Lesern dieses Blogs diese Lektüre empfehlen möchte …
 
Die ersten 3 Bücher, „Von den Anfängen bis 1941“  können unter folgenden Links bezogen werden:
 
 
 
Wer mit ‚fertigen’ Antworten auf die Suche nach der Wahrheit geht,
wird nichts finden, was des Nachdenkens wert ist.
Wer sich an belegbare Tatsachen hält, stößt auf immer neue Fragen.
Vielleicht kann so etwas besser verstanden werden,
warum die Vergangenheit anders war, als die Gegenwart zu sein scheint,
warum Menschen damals etwas taten,
was heute als unverständlich dargestellt wird.
Vielleicht reifen so Fragen
nach der eigenen Verantwortung.
Dr. Klaus Hesse