Sicherheitskonferenz – Antikriegsdemo

Seit 1963 findet sie in München statt die sogenannte Sicherheitskonferenz. Hier trifft sich das who-is-who aus Politik und (Rüstungs)Wirtschaft. Während über diese dubiose Konferenz in den Medien ausführlich berichtet wurde, fand eine mediale Begleitung der am 18. Februar veranstalteten Friedensdemo so gut wie gar nicht statt.

Zwei Redebeiträge auf der Demonstration halte ich für so wichtig, dass ich sie hier einstellen möchte. Als erstes Lisa Fitz, die sich zu einigen Propagandalügen äußert, die uns immer noch gebetsmühlenartig vorgetragen werden.

 

Eugen Drewermann kennzeichnet die NATO als das was sie ist, „die schlimmste Kriegsmaschinerie in der aggressiven Absicht amerikanischer Weltherrschaftsideen ist, die die Menschheit je gesehen hat“.

 

 

Professor Mausfeld – Die Angst der Machteliten vor dem Volk

Nun auch als Video – Professor Mausfeld am 19.02.17 beim IPPNW Hamburg …

 

Unantastbar – Schuldig

Ohne viele Worte – „Schuldig“ von Unantastbar

 

Die Vergangenheit begraben, doch ich grab sie wieder aus
Meine Taten, mein Leben, das Chaos mein Zuhaus‘
Ich schaue auf mich nieder, ich sehe mich nicht!

Von der Welt verlassen und wieder mal allein
Das Verlangen wurde größer, jemand anderes zu sein
Schuldig oder nicht? Kann mich jemand hören?

Liebe oder Hass ?
Kann das Leben wieder sehen, spür das Feuer in der Hand
Liebt mich, hasst mich!
Es wird immer weiter gehen, ich hau den Nagel in die Wand

Das Urteil ist gesprochen, keine Toleranz
Alle sind zufrieden und wedeln mit dem Schwanz
Sie schauen auf mich nieder, doch Sie sehen mich nicht

Du bist schuldig, du musst zahlen. Tue Buße, spür den Schmerz!
Meistens ist es so wie immer: Kleine Leute, großes Herz
Schuldig oder nicht? Wer richtet über mich?

Liebe oder Hass?
Kann das wahre Leben sehen, spür das Feuer in der Hand
Liebt mich, hasst mich!
Es wird immer weiter gehen, ich hau den Nagel in die Wand

Bevor mein Handtuch fällt, werden andere Köpfe rollen
Weil jeder eben kriegt, was er verdient
Schuldig sind nicht die, die machen was sie wollen
Sondern die, die uns zu dem machen was wir sind