ownCloud 7 – Vorschau

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Nächste Woche soll ownCloud 7 erscheinen. Auf ownCloud.org wird derzeit eine Arikelserie veröffentlicht, die sich mit diesem Thema beschäftigt und wo die Schlüsseltechniken vorgestellt werden, die sich in der neuen Version ändern werden. Es liest sich (natürlich) sehr interessant und macht neugierig auf die neue Version. Ich möchte aus den bisher erschienenen Artikeln die für mich interessanten Änderungen kurz darstellen:

  1. Bessere Performance. Man hat wieder verstärkt am Frontend – also der Webschnittstelle – gearbeitet. Mit Hilfe von statischen Javascripts und CSS-Dateien hat man eine „deutliche Verbesserung“ erreicht. Die von mir kritisierte Vorschaufunktion soll nunmehr auch wesentlich schneller arbeiten. Eine Sache die es auszutesten gilt …
  2. Eine der wichtigsten Neuheiten für mich: Einbindung eines Scripts, dass die Migration der zugrundeliegenden Datenbank ermöglicht. Damit sollte dann der von mir gewünschte Wechsel von SQLite zu MySQL möglich sein.
  3. Verbesserung in der Handhabung. Neben nunmehr möglicher Sortierung der Dateien nach verschiedenen Kriterien (Namen, Datum, Änderungsdatum, Größe), Ausbau der Activity-App und einem „Password Strenghth Indicator“ werden jetzt auch mobile Browser besser unterstützt.
  4. Nur der Vollständigkeit halber: die gemeinsame Bearbeitung von Dokumenten (Kollaboration) wurde weiter ausgebaut. Für mich ein lässliches Feature …
Soweit kurz die aus meiner Sicht wichtigsten Änderungen. Macht jedenfalls Lust auf mehr und ich bin auf die neue Version sehr gespannt. Mal sehen wann Webmin mir das Update meldet …
Die vollständigen Artikel findet ihr hier: Artikel 1 und Artikel 2 

 

 

Projekt Debianserver als NAS

LogoBlogWer meinen Blog verfolgt kennt mein diesbezügliches Projekt bereits. Die Realisierung dieses „Umzuges“ meiner ownCloud-Instanz und der Mediendateien von einer Synology Diskstation auf einen mit Debian betriebenen HP Proliant Microserver liegt nunmehr bereits 3 Monate zurück. Die Installation des Plex Mediaservers, die Integration eines Skripts zum automatischen Shutdown bei Inaktivität, eines automatischen Backups meiner Daten auf die Synology DS in der Nacht und schließlich Wake over LAN bei Zugriff auf meinen Server per VPN haben das Projekt abgerundet und zu meiner persönlichen „eierlegenden Wollmilchsau“ gemacht. Der Zugriff auf meine Musiksammlung durch die Sonos-Komponenten per Sambafreigabe sind schließlich das Sahnehäubchen. Kurz und gut: ich bin wunschlos glücklich mit dieser Konstellation.

Mit entsprechendem Besitzerstolz führte ich mein „Heimnetz“ nun einem meiner Brüder vor, mit dem Erfolg, dass ich dieses für ihn „klonen“, sprich mit ähnlicher Konfiguration beim ihm zu Hause einrichten soll. Schritt 1 habe ich gestern Abend getan und habe mit Erstaunen festtellen müssen, dass der von mir verwendete HP Proliant Microserver N54L noch verfügbar ist. Zu meiner Bestellung aus dem März gibt es allerdings 2 Abweichungen : statt der damals verbauten 2 GB RAM sind es dieses Mal bereits 4 GB, dafür ist die damals enthaltene 250 GB große Festplatte nicht mehr dabei. Da für den Einsatz als Multimediaserver aber ohnehin mehr Platz als die besagten 250 GB gabraucht wird, ist das kein Problem. Zusätzlich eine 1TB große Serverplatte (ausgelegt auf einen Betrieb 24/7) bestellt und die Kosten für die beschriebene Hardware belaufen sich auf ca. 250 €. Ein überschaubarer Preis für Serverhardware wie ich finde. Die Software – angefangen vom Betriebssystem (Debian 7), über Mediaserver (Plex) bis hin zur „Wolke“ (ownCloud 6) – ist kostenlos. Meine Arbeit wird ihn wohl eine etwas gehobene Flasche Whisky (mir schwebt da ein 15 Jahre alter Balevenie Single Barrel vor) kosten 😉 , was allerdings den Vorteil hat, dass wir diese gemeinsam konsumieren werden …
Nach dem Server dann VPN (u.a. auch für mich als „administrativen“ Zugriff) usw. einrichten. Mittelfristig wird er dann wohl auch die von mir hochgeschätzten Sonos-Player zum Einsatz bringen („Musik in jedem Raum“ ist hier das Zauberwort) …