ZevenOS-Neptune 3.3

neptune-full-logoDas ist die Crux mit „rolling-release“ Distributionen – man bekommt Versionsupdates gar nicht so richtig mit 🙂 . Nun gut es gibt deutlich Schlimmeres als das …

 
Seit Mittwoch dem 09.10.13 vermeldet ZevenOS-Neptune jedenfalls Version 3.3. Wie gesagt, bei laufenden Installationen ist kein förmliches Upgrade erforderlich. Diese werden einfach bei den „turnusmäßigen“ Upgrades aktualisiert. Sollte man allerdings eine Neuinstallation planen, kann man auf der Seite der Distribution oder bei Heise die aktuelle Version 3.3. herunterladen. Wie gehabt läuft auch diese Version von Neptune ausschließlich auf 64bit-Maschinen und beruht auf Debian Wheezy 7.1.
 
Was ist nun neu?
  • Kernel 3.10.12
  • KDE 4.11.2
  • LibreOffice 4.1.2.3
  • Chromium (als Standardbrowser verwendet) auf Version 29
  • VLC 2.1 integriert
  • Calligra 2.7 .2 ist den KDE-Paketquellen hinzugefügt worden, muss allerdings separat aktiviert werden
Ich sehe im Moment keinen Bedarf die KDE-Officesuite Calligra zu aktivieren, bin ich doch soweit zufrieden mit LibreOffice und da auch hier eine hohe Aktualität bei ZevenOS-Neptune gewahrt bleibt, an sich kein Grund zu wechseln. Vielleicht demnächst mal ein Test …
Das Bemühen um Aktualität bringt auch weitere Veränderungen in der Systemumgebung mit sich. Neben den o.a. Aktualisierungen gibt es weitere „Abschaltungen“ und Anpassungen:
  • Muon-Updater, -Softwarecenter und quat-deb-installer wurden entfernt. Stattdessen ist Apper jetzt Standard deb Installer
  • Pavucontrol entfernt (da Pulseaudio standardmäßig nicht aktiviert ist)
  • voller Multimediacodec-Support (wie gehabt), inklusive installiertem Flashplayer. Derselbe nutzt jetzt Googles PPAPI und soll dadurch deutlich flüssiger laufen
  • gepatchtes zRAM-Kernelmodul
Wie man sieht wieder einige umfangreiche Änderungen. Da meine Systeme bisher bereits mit Version 3.2 liefen, hielt sich der Installationsaufwand in überschaubare Grenzen. Bisher läuft auch alles stabil und ehrlich gesagt habe ich einige Änderungen (wie den gesamten „Versionssprung“) gar nicht registriert, da ich z.B. die Muon-Paket nicht benutzt habe. Auf jeden Fall scheint ZevenOS-Neptune 3.3 wieder eine ausgereifte Version zu sein, die topaktuelle Software beinhaltet.
 
 

ownCloud 6 nimmt Gestalt an

bannerowncloudFrank Karlitschek, Gründer und einer der Entwickler von ownCloud, kündigte letzte Woche das Erscheinen der ersten Alpha-Version von ownCloud 6 an. Man ist dabei wieder einige neue, interessante Features zu implementieren. Während ich dem „Activity-Feed“ (zeigt an wer was wann in der Cloud gemacht hat)und der Einbindung von Avatars relativ zugeknöpft gegenüber stehe, bin ich sehr gespannt auf die Designänderung und der Performancesteigerung. ownCloud hat im letzten halben Jahr in puncto Performance zwar einen großen Schritt nach vorn gemacht, allerdings sehr ich insbvesondere bei der Webschnittstelle durchaus noch Reserven.

Im Beitrag wird auch eine neue Art des Konflikt-Handlings angekündigt – ebenfalls eine Schwäche von ownCloud in der Vergangenheit. Neue APIs sollen die Programmierung von „3rd Party Apps“ einfacher machen und standardmäßig angelegte Beispieldateien neuen Usern den Einstieg in ownCloud erleichtern. „tons of Bugfixes“ und kleinere Verbesserungen runden das Paket ab.
 
Hört sich vielversprechend an. Bleibt nur zu hoffen, dass bei Version 6 nicht wieder dieselben Fehler wie bei der 5er Version gemacht werden und die Vollversion tatsächlich erst veröffentlicht wird, wenn sie marktreif ist …
Von Frank Karlitschek wird darauf hingewiesen, dass es sich um eine erste Aplpha handelt und die Version natürlich nicht in Produktionsumgebungen eingesetzt werden sollte.
 
Den ganzen Arikel findet ihr in den News bei ownCloud.org und auf Franks Blog.