Syrien – Russland wird erpresst

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Russlands Aussenminister Lawrow (Quelle: politaia.org)

Zumindest versuchen das die 3 westlichen ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates. Sergej Lawrow, russischer Aussenminister, sagte das am Wochenende in einem Interview für das russische Fernsehen. Der Westen versuche nicht das Chemiewaffenproblem zu lösen, sondern seine Dominanz in der Region durchzusetzen. Nach den Fehlern die im Irak und in Libyen gemacht wurden, traue man sich nun nicht zuzugeben „wiederum einen Fehler“ gemacht zu haben.

 
„In erster Linie wollen sie ihre Überlegenheit beweisen. Die Aufgabe von der aber wir uns leiten lassen, besteht darin, das Problem der C-Waffen in Syrien zu lösen. Hätten sich die westlichen Länder von demselben leiten lassen, so hätten sie sich nicht so positioniert, wie sie das jetzt im Uno-Sicherheitsrat tun.“
 
Weitere Auszüge des Interviews findet ihr auf der Webseite der „Russischen Agentur für internationale Informationen“ – Ria Novosti.
 
Nach Informationen auf politaia.org, sagte Lawrow u.a.:
 
„Die amerikanischen Partner fangen an, uns zu erpressen: Sollte Russland im UN-Sicherheitsrat die Entschließung über Kapitel VII nicht akzeptieren, so werden wir die Arbeit in der OPCW (Organisation für das Verbot chemischer Waffen) in den Haag drosseln. Das ist eine absolute Abkehr davon, worüber wir uns mit John Kerry geeinigt haben: Zunächst ein Beschluss der OPCW und erst dann die diesen Beschluss unterstützende Entschließung des UN-Sicherheitsrates, jedoch nicht über das Kapitel VII.“

Botnet-News

LogoBlogSo allmählich nervt es: pünktlich zum Wochenende wurde mein Blog mal wieder per Bots angegriffen. Natürlich hatten sie wieder keinen Erfolg, aber die Penetranz und Heftigkeit der Angriffe geht mir doch ziemlich auf die Nerven. Hauptproblem dabei ist, dass durch die Vielzahl der Angriffe mein Webserver irgendwann so mit Anfragen zugeschossen wird, dass er irgendwann nur Error 404 bzw. Error 503 Meldungen „rausschmeisst“.

 
Insgesamt wurden gestern 1.357 IP-Adressen gesperrt. Wenn man allerdings weiß, dass das dahintersteckende Botnet nach vorsichtigen Schätzungen etwa 90.000 Rechner umfasst, ist das nicht gerade ermutigend. Die erste Attacke am Vormittag hat mein Server noch ganz gut weg gesteckt, die zweite in den frühen Abendstunden drückte ihm dann die Luft ab. Eine vollständige Sperrung der Domäne durch mich liess den weiteren Angriff dann ins Leere laufen, mein Blog war allerdings für ca. 2 Stunden komplett offline. Ein sehr unbefriedigender Zustand.
 
Neben den bereits implementierten Abwehrmechanismen habe ich deshalb einige weitere Massnahmen ergriffen, u.a. ist nunmehr mein Adminbereich ausschließlich SSL-verschlüsselt erreichbar. Die entsprechende Einstellung ist über das Plugin „Better WP-Security“ vorzunehmen, aber Vorsicht: zuerst prüfen, ob euer Webserver SSL überhaupt zulässt! Ansonsten sperrt ihr euch selbst von eurem Blog aus. Bei meinem virtuellen Server (Strato) war die entsprechende Einstellung kein Problem …
 
Ich werde abwarten, ob mich die vorgenommenen Änderungen nun endlich von diesen lästigen Botnet-Attacken befreien …