Debian Jessie 8.4

Am Samstag hat Debian Version 8.4 freigegeben. Mein Server begrüßte mich heute mit der Meldung, dass 78 Updates bereit stehen.

Durch das neue Minorrelease, werden laut Debian vor allem Sicherheitslücken geschlossen „zusammen mit ein paar Anpassungen für schwerwiegende Probleme“. Ich liebe solche Aussagen! 😉

Direkt bei Debian.org könnt ihr euch umfassender über die vorgenommenen Änderungen informieren. Bei mir keine Probleme beim und nach dem Upgrade feststellbar …

Per lsb_release -a könnt ihr euch die aktuelle Debian-Version auf eurem Rechner anzeigen lassen:

jessie84

 

Homeserver – Gedanken

Das Thema ist in der Fachpresse wieder einmal angekommen: Server zu Hause. In der (heutigen) Ausgabe 08/16 der Zeitschrift c‘t ist das eines der zentralen Themen. Überlegungen zur Hardware, zu den gewünschten Diensten und zur Software, die in der Lage ist, diese Wünsche zu erfüllen, werden recht umfangreich dargestellt.
Mich beschäftigte das Problem bereits vor Jahren und meine heimische IT entwickelte sich entsprechend meiner Überlegungen stetig weiter. Wer meinen Blog verfolgt, kennt diese Entwicklung, weiß welche Etappen durchlaufen worden sind.
Der Artikel in der aktuellen c‘t veranlasst mich, noch einmal ein Resume dieser Entwicklung zu ziehen und so vielleicht dem Einen oder Anderen eine weitere Entscheidungshilfe zu liefern …

Ich möchte hier nicht alle Schritte im einzelnen aufführen, das würde zu weit führen (und kann im Übrigen hier im Blog nachvollzogen werden). Der Weg führte jedenfalls von einer Diskstation 110j von Synology, über eine Diskstation 211+ vom selben Hersteller zu einem Raspberry Pi bis schließlich ein HP Microserver als zentraler Rechner Verwendung fand. Die Entwicklung vollzog sich zwischen Frühjahr 2011 und Mai 2014. Seitdem nutze ich den bereits erwähnten HP Proliant G7 als zentralen Server in meinem Netzwerk zu Hause. Daneben fristet auch die „alte“ Diskstation 211 ein karges Dasein, dient sie doch nur noch als Backupmedium für den Server. Der Raspberry staubt ein, die DS 110j hat einen neuen Besitzer gefunden.

Hauptgrund für diese Entwicklung und dem rasanten Wechsel der Hardware (immerhin 4 verschiedene Geräte in 3 Jahren) war für mich die sinnvolle Nutzung von ownCloud. OwnCloud lief auf allen Geräten, keine Frage, aber meinen persönlichen Ansprüchen wurde erst mit einem dedizierten Server Genüge getan. Diesen Weg muss man so nicht gehen, aber die vielen Vorteile eines dedizierten Servers sind ein starkes Argument für diese Lösung. Pro und Contra der 3 Konzepte habe ich in einigen Artikeln hier im Blog bereits thematisiert.

Meine Lösung

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