Projekt ownCloud 6 auf Debian I – Vorüberlegungen

owncloud.jpegIch hatte ja bereits darüber berichtet, dass ich aus verschiedenen Gründen meine ownCloud-Instanz nicht mehr auf der Synology Diskstation halte. Die Querelen die mit der neuen DSM 5 entstanden sind, zeigen die Richtigkeit meiner Entscheidung … Der seit Oktober 2013 als ownCloud-Server eingesetzte Raspberry Pi verichtet zwar klaglos seinen Dienst, ist aber auf Grund seiner Hardwareressourcen (insbesondere der Einsatz einer SD-Card als Speichermedium) inzwischen hart an der Grenze seiner Leistungsfähigkeit angekommen. Zudem hat die Himbeere ab und an Probleme, die mit dem installierten Workaround (Stichwort Watchdog) zwar minimiert werden konnten, partiell aber immer wieder auftreten. Zeit für Veränderungen also …

 
Schritt 1 war Auswahl entsprechender Hardware. Am Ende entschied ich mich für einen HP Proliant G7 Microserver N54L mit AMD Turion II N54L Prozessor (DualCore 2,2 GHz), 2 GB RAM, 1x250GB HDD, 1 GBit-Netzwerkkarte und einem 150W-Netzteil. Der Rechner bekommt gute Kritiken von den Kunden und der Preis liegt um die 170 – 180 €, also deutlich geringer als bei HP angegeben. Die Komponenten lassen eine erhebliche Performancesteigerung erwarten, zumal das System durchaus erweiterbar ist und im Fall des Falles problemlos RAM und Festplatten nachrüstbar sind. Für den Anfang sollte die angegebene Konfiguration jedoch mehr als ausreichend sein. Eine wichtige Funktion wird das konfigurierbare Wake on LAN  der Maschine sein, da ich ohnehin keine permanente Verbindung zu ownCloud brauche, sonder per VPN nur bei Bedarf auf meine Wolke zugreife …
 
Schritt 2 Auswahl des Betriebssystems. Hier fiel meine Wahl auf Debian. Ein Linux war klar, meine Erfahrungen konzentrieren sich zudem ohnehin auf debianbasierte Distributionen. Hinzu kommt, dass die Quellen von ownCloud als Repository problemlos (auch) in Debian integriert werden können, somit jederzeit der von ownCloud heraus gegebene aktuelle Softwarestand verfügbar ist.
 
Das Gerät ist gestern bei mir eingetroffen, allerdings werde ich erst morgen Abend dazu kommen, die Installation vorzunehmen. An sich sollte die ganze Sache in etwa 3 Stunden zu schaffen sein. Warten wir es ab, ob es tatsächlich beim veranschlagten Zeitrahmen bleibt.
 
— Fortsetzung folgt —

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.