WordPress 4.7 – Trouble beim Upgrade

Das war dieses Mal eine schwere Geburt. Jeder Versuch Worpress per Updater auf die neue Version 4.7 zu bringen, endete in einem Fiasko. In den vergangenen 3 Tagen musste ich mehrfach Backups einspielen, um auf den Administrationsbereich meiner Webseite zugreifen zu können. Der Upgradevorgang wurde einige Male abgebrochen und Worpress meldete mir den allseits beliebten Error 500 – eine Meldung die alles und nichts aussagt.

Der Weg um schließlich doch in den Genuss der neuesten WordPress-Version zu kommen war am Ende doch ein wenig mühselig. Manuelles Upgrade war die Zauberformel. Ich erspare mir hier jetzt die Auflistung der notwendigen Schritte – das Internet ist voll mit Anleitungen zum Thema, eine sehr gute Schritt-für-Schritt-Anleitung findet ihr z.B. bei Netzbuffet. Erstmit dieser aufwändigen Methode erwachte auch der Admin-Bereich meines Blogs wieder zum Leben.

So allmählich nerven mich diese anhaltenden Probleme mit WordPress, Überlegungen zum Wechsel des CMS werden immer vordergründiger. Allerdings machen meine Erfahrungen z.B. mit Joomla! nicht gerade Mut, zumal die Übernahme der inzwischen fast 1.100 Beiträge nicht besonders profan sein dürfte.

Durch das Update ist auch das neue Thema „twenty seventeen“ verwendbar. Einige kleine Anpassungen waren notwendig um den Blog (fast) in gewohnter Weise auftreten zu lassen. Ob ich am Ende bei aktuellsten Thema aus dem Hause WordPress bleibe, ist noch nicht entschieden. Bisher bin ich allerdings ganz zufrieden mit „Look and Feel“.

 

 

WordPress 4.4 und Theme 2016

Heute erschien WordPress 4.4. Traditionell führt die neue Version den Namen eines berühmten Jazz-Musikers, dieses Mal stand der Trompeter Clifford Brown Pate und WordPress 4.4 heißt folgerichtig „Clifford“. In einem umfangreichen Artikel stellt Stefanie Schäfers die Neuerungen vor – kann ich mir also sparen …
Zeitgleich erschien auch das neue Standardtheme „Twenty sixteen“ und mich haben die klaren Strukturen erst einmal überzeugt, so dass ich einen Wechsel zu ebendiesem Theme vollzog. Hier holpert es im Moment noch ein wenig – insbesondere das Caching führt zu ein paar kleinen Problemen. Mir gefällt es im Grundsatz trotzdem und ich werde in den kommenden Tagen an einer weiteren Anpassung arbeiten …

WordPress 4.2.2

Ich berichtete hier im Blog bereits von meinen Schwierigkeiten, meine WordPressinstanz auf die aktuelle Version zu heben. Das Update brach ab und ich konnte auf das Dashboard nicht mehr zugreifen. Einige Wochen begnügte ich mich damit, das Update zu ignorieren. Eine Dauerlösung war das allerdings nicht …

Am Donnerstag versuchte ich, WordPress per Parallel Plesk, der Verwaltungssoftware meines virtuellen Servers bei Strato, zu aktualisieren. Die reine Aktualisierung von WordPress gelang, allerdings brach das Update der Datenbank ab. Beim Aufruf des Dashboards erschien nun ständig, dass eine Datenbankaktualisierung erforderlich sei. Wenn ich die Aktualisierung startete gab es nach einiger Zeit einen Error 500 und damit war es das wieder mit dem Zugriff auf das Dashboard. Ich musste in den sauren Apfel beißen und wühlte mich durch die Log-Dateien meines Servers. Dabei stieß ich auf den entscheidenden Fehler – ein Timeout bei der Ausführung des entsprechenden FastCgi-Skriptes zum Update der Datenbank war die Ursache für den Abbruch.

Eine wahre Odyssee beim Editieren verschiedener Konfigurationsdateien begann. Das führte am Ende dazu, dass meine Webseite nicht mehr erreichbar war und ich zweimal eine Datenrücksicherung durchführen musste. Am Ende war die Lösung wieder einmal einfacher als gedacht. Bei mir führten weder Änderungen an der .htaccess, noch die Erstellung einer php.ini im Hauptverzeichnis von WordPress.

Nach weiterer Recherche fand ich schließlich die – wie immer simple – Lösung: per Parallel Plesk die Parameter max_execution_time und max_input_time bei den PHP-Einstellungen erhöhen, statt die sie auf Standard zu lassen …

plesk

Damit war mein „Leidensweg“ zu Ende, WordPress wurde aktualisiert und der lästige Error 500 hat sich erledigt