Ich bin nicht Charlie

Seit Tagen werden wir beschossen. Jeder anständige Demokrat ist jetzt „Charlie“ – wer sich da alles zu Charlie erklärt ist allerdings bezeichnend: Netanjahu (der es kaum geschafft hat sich das Blut der Palästinenser von den Händen zu waschen), Sarkozy (träumend von einer Karriere als zweiter kleiner Mann der französischen Geschichte, der sein Land in den Untergang führt), Merkel (da fällt mir nicht einmal eine Vision ein)  und Herr Poroschenko – der Verantwortliche des größten Völkermordes in Europa der vergangenen 50 Jahre.

Sarkozy und Merkel an den Gräbern linker Karrikaturisten die von tumben „Islamisten“ ermordet wurden? Poroschenko als Kämpfer für die Pressefreiheit? Für wie dumm hält man eigentlich das Wahlvolk? Wieviel der wohl ehrlich erschütterten 1,5 Millionen Demonstranten in Paris erkennen, dass sie (wieder einmal) nur instrumentalisiert werden?

In eigener Sache:

Bisher ging ich davon aus, dass mein kleiner Blog eher geringes Interesse in der „großen weiten Welt“ findet. Seit einer Woche allerdings stelle ich fest, dass jeden Tag massive Angriffe gegen meine Website erfolgen, stelle fest, dass versucht wird, diesen meinen Block „zu hacken“. Es sind noch nicht die wirklichen Profis – denen würden solche Angriffe wohl auch gelingen, aber die Attacken werden effektiver und erfolgreicher. Die Verzehnfachung der Zugriffe aus „Gods own Country“ sind inzwischen eher zweitrangig …

Auf diesem Weblog erfolgte in den vergangenen 4 Jahren eine deutliche Politisierung – zugegeben, aber jede Stimme gegen die zunehmende Radikalisierung der als europäisch bezeichneten us-amerikanischen Politik scheint zu stören …