Der Mai ist gekommen …

Wieder mal Zeit für ein Update. Einige Themen haben sich wieder angesammelt die es verdienen im Blog erwähnt zu werden.

Seit dem Umzug in die Stadt verfüge ich wieder über Kabel-DSL. Die angekündigten 16 MBit/s sind es nicht geworden, aber immerhin 13 im Download. Komplett ausreichend für meine Zwecke. Diesen Umstand habe ich genutzt um einige Erweiterungen vorzunehmen, die ich schon längere Zeit im Auge habe.

1 WLAN

Durch den Einsatz von 3 Fritz!Boxen ist nunmehr in der Wohnung „flächendeckend“ WLAN verfügbar (das wäre allerdings auch mit einer Box gegangen) und in 3 Räumen können die Rechner nun auch per Kabel mit dem Internet verbunden werden. Der vorhandenen Drucker ist an eine der Boxen angeschlossen und netzwerkweit ansprechbar. Hatte ich an sich schon lange vor, aber jetzt erst realisert.

Im WLAN integriert ist die „Audiostation“ von 1&1 die, an die Anlage angeschlossen, das Streaming von Audiodateien aus dem Heimnetz zur Anlage ermöglicht. Ausserdem können Internetradiostationen empfangen werden. Nettes Spielzeug.

Der Zugriff auf die „primäre“ Fritz!Box (mit DynDNS) über das Internet funktioniert problemlos.

2 NAS

Schon länger habe ich über einen zentralen Datenspeicher im Heimnetz nachgedacht. Dabei waren (sind) mir folgende Eigenschaften wichtig:

  • Zugriff von allen Rechnern des Heimnetzes
  • Benutzerverwaltung mit der Möglichkeit differenzierte Rechte einzustellen
  • Zugriff über das Internet (in beiden Richtungen)
  • Möglichkeit der Datensicherung
  • zeit- und ereignisgesteuertes Starten bzw. Herunterfahren des Speichersystems
  • Konsolenzugriff
  • webbasierter Zugriff als zentrale Administrationsschnittstelle
  • Streaming von Multimediadateien

Animiert durch einen Artikel im Planet von ubuntuusers.de habe ich mich mit den Produkten der Firma Synology beschäftigt. Meine Wahl ist vor allem aus Kostengründen auf die kleinste Variante gefallen. Bin jetzt also stolzer Besitzer einer Synology DS 110j .

Die Installation und Einrichtung des Systems war kein Problem. Synology hat hier vorbildliche Arbeit geleistet und Installationroutinen für Windows, MAC und auch für Linux (großes Lob) auf der CD geliefert. Betriebssystem DSM 3.x ist übrigens ein „Pinguin“ 😉 . Die Software erfüllt alle von mir gewünschten Punkte und noch so einiges mehr:

  • Zugriff über WebDAV, NFS, AppleTalk, FTP
  • „Dateibrowser“ mit Darstellung auch der jeweils lokalen Dateien („windowslike“ 🙂 ) für Up- und Downloads
  • „Audiostation“ für das streamen von Audiodateien
  • eigener Mailserver
  • Webserver (mann könnte seine Website also selbst zu Hause hosten)
  • und noch so einiges mehr …

Vor wenigen Tagen habe ich ein Update auf die aktuelle Software DSM 3.1 gemacht und bin im Moment wunschlos glücklich. Wer etwas mehr auf Datensicherheit achten möchte (also z.B. ein RAID integrieren möchte), sollte sich bei den Produkten der Firma umschauen, er wird fündig werden. Die größten Geräte können bis zu 10 Festplatten aufnehmen. Damit sollten auch die gehobenen Ansprüche befriedigt werden können …

Die Kombination aus der Konfiguration meines Netzes und dem Synology DS 110j ermöglicht mir nun den Zugriff auf meine Daten von jedem beliebigen Internetgerät.

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