Trump und das „russiagate“

Ein Jahr hat man lang und breit ermittelt, Leute verhört, verdächtigt, vermutet, im Kaffeesatz gelesen … Das groß angelegte Ablenkungsmanöver vom Skandal um die Mails von Hillary Clinton schien sich mehr und mehr verselbständigt zu haben und wurde zur Universalwaffe gegen Trump. Jetzt platzte die Seifenblase. „Chefermittler“ Mueller teilt mit, dass man keine Beweise für die skurrilen Behauptungen gefunden habe. Er versucht zwar die krachende Niederlage zu verbrämen und plädiert auf einen „Freispruch 2. Klasse“ aus Mangel an Beweisen, aber am Ende bleibt, dass die Unmengen heißer Luft nichts anderes als eben das sind.

Ich bin kein Fan von Trump, noch weniger ein Freund der selbsternannten „unverzichtbaren Nation“, aber es freut mich sehr, dass all die transatlantischen Schreihälse eine schallende Ohrfeige erhielten.

Jens Berger von den Nachdenkseiten analysiert in einem Artikel das Ausmaß des Debakels …