Wieder mal was Neues

So der April ist schon halb vorbei und ich habe den Blog wieder ein wenig schleifen lassen. Material hat sich aber nun doch angesammelt, also wird es Zeit das ich mal wieder ein paar Gedanken „zu Papier“ bringe …

1.Computer

In der Firma hat sich wieder einiges getan, sowohl im Bereich Software als auch bei der Hardware.

1.1 Windows 7
Wieder eine Enttäuschung aus Redmond. Neben diversen Softwareinkompatibilitäten (dafür kann Microsoft nicht unbedingt etwas) haben sich einige Probleme im Bereich Netzwerk herausgestellt. Gefangen in einem kruden Sicherheitswahn ist bei MS die gesamte Netzwerkumgebung überarbeitet worden. Nicht nur zum Vorteil. Hauptproblem ist ein Fehler bei der Anwendung von DHCP. Die Rechner beziehen einfach keine Adresse vom Server. Ziemlich ärgerlich vor allem bei den Laptops, wo es ja doch zu wechselnden Umgebungen mit unterschiedlichen Anforderungen kommt. Jetzt jedem Nutzer den Weg aufzuzeigen, wie und wo eine IP-Adresse eingestellt wird ist ziemlich mühselig und vor allem auch zwecklos. Fazit: im Moment produktiv nicht einsetzbar, warten wir (mal wieder) das erste Servicepack ab …

1.2 Panda Gate Defender
Manchmal zahlt sich Hartnäckigkeit aus. Die Firma Panda ist mir ein paar mal auf den Senkel gegangen und wollte mir unbedingt eine Hardware-Appliance vorstellen. Das war mit ziemlicher Hartnäckigkeit, (das war das ausschlaggebende Kriterium), viel Charme und Fachkenntnis verbunden. Schließlich habe ich mich zu einer 14-tägigen Teststellung überreden lassen. Am 01.04. kamen dann die Herren (war Gründonnerstag) und haben das Gerät installiert. Neben dem Spamschutz (war für mich wichtig) wird gleichzeitig der gesamte Internetverkehr auf Viren geprüft, eventuelle Hackerangriffe erkannt und neutralisiert. Kleines Extra (und im Moment mein Lieblingspielzeug) ist das Blocken von unerwünschten Websites. Ich war überrascht wer da was alles so aufruft … Nach der Testphase über 14 Tage ist das Gerät nun gekauft und verrichtet wacker seinen Dienst.

1.3 Neue Rechner
Im Zuge der Neuausstattung aller Arbeitsplätze der Firma mit neuen Rechnern habe ich auch mir neue Rechner ausgesucht. Highlight bei sowohl Arbeitsplatz als auch Laptop wird die Ausstattung mit 8 GB RAM sein – wichtig vor allem für die Virtualisierung. Damit das endlich etwas flüssiger läuft.

Nun zum privaten Teil.

1.4 Dropbox
Ein kostenfreier Speicheranbieter im Netz. 2 GB für nichts. Setze ich jetzt vor allem ein, um meine wirklich ständig aktualisierten Daten auf verschiedenen Rechnern synchron zu halten. Finanzen, Tellico-Dateien (EDV-Wiki, Büchersammlung, GT-Sammlung) und Kotivox werden auf diese Art und Weise auf dem gleichen Stand gehalten. Unter zero@home kann man nachlesen, wie dropbox unter KDE eingerichtet wird. Normalerweise ist nur eine Integration unter Gnome vorgesehen. Funktioniert wunderbar. Nur Kotivox lässt sich im Moment nur auf 2 Rechnern (Laptop und Arbeitsplatz) überreden zu laufen, auf dem Heimrechner lässt sich nichts machen . Inzwischen habe ich laut Statusanzeige sogar 2,2 GB Speicherplatz. Im Moment wohl mehr als ausreichend. Bei Bedarf (kostenpflichtig) erweiterbar.

1.5 Kotivox
Wie bereits erwähnt setze ich jetzt auch Kotivox als „Tagebuchprogramm“ ein – neben diesem Blog der Platz für private Notizen. Der Datenschutz läßt grüßen.

1.6 Kubuntu 10.04 Lucid Lynx
Die Einführung ist ja in zwei Wochen geplant und ich habe nun am Donnerstag den Laptop geupdated auf die Beta2-Version. Bisher stabil und ohne Probleme. Im Zuge meiner Neuausstattung mit Rechnern werde ich auf beiden eine Neuinstallation durchführen – natürlich mit vorheriger Datensicherung. Wenn alles glatt geht, dann auch der Rechner@home. Am 22.04. kommt dann der Release Candidate, am 29.04. die endgültige Einführung. Heute waren 215 Updates fällig, vor allem im Bereich KDE …

1.7 Basket is „back“
Ich habe (nach einem Update) Basket als Notizverwaltung wieder im Einsatz. Vorrangig für die Verwaltung von ToDo-Listen und diverse Zugangsdaten. Natürlich auch per Dropbox synchron gehalten.

1.8 Strato Hidrive
Auch Strato bietet für seine Kunden Online-Speicher an. Ich hatte allerdings einige Mühe, den Zugriff zu konfigurieren. Nach einigem Hin und Her erschien mir der Zugriff über Samba am einfachsten (ist auch bei Strato beschrieben). Stolperstein war allerdings, dass das entsprechende Filesystem (smbfs) erst einmal auf dem zugreifenden Rechner installiert sein muss. Dann galt wieder die alte Regel: Kaum macht man’s richtig, schon funktionierts! 😉

2 Mopped

Ja da hat sich nun doch einiges getan. Das Wetter war ja nun schon mal ganz annehmbar und so haben wir es inzwischen geschafft, tatsächlich mal eine kleine Rund zu fahren. Am Samstag sind wir knapp 150 km durch die Altmark und das Wendland gekurvt. Lief ganz gut und war wirklich mal wieder schön.

Die Wartungsarbeiten sind inzwischen natürlich gelaufen. Bei der Kawa war der Ölwechsel ein wenig eklig, da der Ölfilter direkt über dem Hauptständer sitzt. Na ja, haben wir aber auch hingekriegt.

Am Wochenende geht es – gutes Wetter vorausgesetzt – mit dem Verein in den Harz. Bin mal gespannt wie der Engel in der Gruppe „mitschwimmt“. Da hat sie ja noch ein paar Defizite und scheint auch ein paar Manschetten zu haben.

Irrungen und Wirrungen

Wieder einmal Zeit über die Probleme des Berufsalltages zu schreiben. In letzter Zeit ist so Einiges passiert, was ich einfach mal wieder aufschreiben muss …

1. Groupwise – Outlook – Problem

Nach meiner Aktion mit dem Umstellen von HTML auf reine Textmails, ging der Tanz erst richtig los. Mails kamen völlig "kryptisch" bei Empfängern ausserhalb unserer Maildomäne an, waren komplett nicht mehr lesbar. Auch der Empfang hier im Hause war ziemlich gestört. Wieder bezog es sich auf Postfächer die ausschließlich über POP3 auf unseren Groupwiseserver zugreifen. User die den Outlook-Connector installiert haben (also alle die ihre Rechner ausschließlich im Hause benutzen) waren von dem Problem nicht betroffen. Die Lösung war dann (wie immer 😉 ) recht einfach. Im Internetagenten der Groupwisedomäne habe ich eine Gruppe "POP3-Account" definiert und eben das Recht auf Zugriff per POP3 vergeben. Dazu noch die Konvertierung von Mails in MIME explizit festgelegt. Dann noch alle relevanten Nutzer der Gruppe zugewiesen und das war es dann. Bis jetzt herrscht Ruhe an dieser Front …

2. Novell-Kamalitäten

Nun ist es amtlich: der Support für Netware 6.5, der definitiv letzten Netwareversion, wird zum 15.03.2010 eingestellt (ist natürlich schon lange angekündigt worden). Wir setzen zwar Novells Open Enterprise Server ein, aber eben mit Netwarekernel. Wird also Zeit sich mit der Umsetzung der Systeme auf Linuxbasis zu beschäftigen. Meine Versuche auf der "alten" Hardware einen OES mit Linuxkernel zu installieren waren zwar kein kompletter Fehlschlag, aber so richtig traue ich mich nicht an die komplette Umstellung heran. Also wieder einmal Weiterbildung angesagt … Inzwischen habe ich sogar einen Anbieter gefunden, wo man die Novell Self Study Kits erwerben kann. Dabei bin ich darauf gestoßen, dass 2 Lehrgänge + Prüfung ausreichend sind, um meinen Zertifizierungsstatus von CNE (= Certified Netware Engeneer) auf NCE (=Novell Certified Engeneer) zu ändern. Da ich die beiden Lehrgänge (bzw. das entsprechende "Self Study Kit") ohnehin für unsere Umstellung realisieren möchte, werde ich wohl auch die Prüfung anstreben …

3. Windows 7

Die Zeit bleibt nicht stehen und nachdem wir (wie 90% der Firmen in Deutschland) Windows Vista komplett ausgelassen haben, wird es Zeit mit dem anstehenden Wechsel der Arbeitsplatzhardware auch das Betriebssystem zu wechseln. Die ersten Tests verliefen positiv, mehr noch – Windows 7 hat mich ob seiner Geschwindigkeit und der bisher festgestellten Stabilität sehr überrascht. Also auch mal wieder was Erfreuliches aus Redmond … Natürlich gibt es auch wieder ein paar Probleme. Navision muss für die volle Kompatibilität auf die derzeit neueste Version gebracht werden (6.0 inkl. SP1). Andere Anwendungen müssen getestet werden, wird sicher auch noch so einiges passieren …

4. Virtual Box und Kubuntu

Auf meinen per Update auf Kubuntu 9.10 mit Dateisystem ext4 gezogenen Systemen (Laptop und Heimrechner) lassen sich keine virtuellen Maschinen einrichten. Auf dem Laptop habe ich nun eine Neuinstallation vorgenommen. Mal sehen ob sich damit was ändert … Gestern ist mir dann auch noch mein Windows auf dem Firmenrechner abgeschmiert. Danach kein Zugriff mehr auf die VirtuellMachine Windows möglich. Durch das Löschen der entsprechenden XML-Datei und die nachfolgende Einbindung des bestehenden virtuellen Laufwerkes ließ sich Windows zwar wieder überreden, aber Stand war der erste Sicherungspunkt von VirtualBox. Stand bei mir: 29.11.09! Gut das ich die Daten auf dem Server ablege, allerdings fehlen mir jetzt doch einige Installationen. Die Entfernung von Sicherungspunkten ist relativ langwierig, deshalb habe ich die Löschung alter Sicherungen immer ein wenig gescheut. Wahrscheinlich aber werden die Sicherungspunkte inkrementell angelegt, deshalb die Rückker zum Ältesten. Nun ja, wieder etwas gelernt …