Zitat der Woche – Charlie Chaplin

chaplinDer Großmeister des Humors ist uns allen ja bekannt, wer eine seiner Biographien gelesen hat entdeckt weitere Seiten an ihm. Charlie Chaplin war auch ein sehr einfühlsamer, poetischer Mensch. In den Weiten des Webs fand ich heute bei bumibahagia.com folgende Verse:

“Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden,
dass ich immer und bei jeder Gelegenheit, zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und dass alles, was geschieht, richtig ist. Von da an konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich: Das nennt man VERTRAUEN.

Als ich mich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen,
dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnungen für mich sind,
gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört,
mich nach einem anderen Leben zu sehnen und konnte sehen,
dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich, das nennt man REIFE.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört,
mich meiner freien Zeit zu berauben, und ich habe aufgehört,
weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude macht,
was ich liebe  und was mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.
Heute weiß ich, das nennt man EHRLICHKEIT.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit,
was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das ? Gesunden Egoismus?, aber heute weiß ich, das ist SELBSTLIEBE.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört,
immer recht haben zu wollen, so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt: das nennt man DEMUT.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich geweigert,
weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu sorgen.
Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet,
so lebe ich heute jeden Tag und nenne es BEWUSSTHEIT.

Als ich mich zu lieben begann, da erkannte ich,
dass mich mein Denken armselig und krank machen kann.
Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,
bekam der Verstand einen wichtigen Partner.
Diese Verbindung nenne ich heute HERZENSWEISHEIT.

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten
und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten,
denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich: DAS IST DAS LEBEN !”

Charlie Chaplin

 

Quelle des Bildes: http://www.imdb.com

Udo Lindenberg – Wozu sind Kriege da?

Wieder einmal inspiriert vom Ossiblock – Bert veröffentlichte einen Brief seines 10?jährigen Sohnes – fiel mir ein Titel von Udo Lindenberg ein. So um 1982 herum stellte er gemeinsam mit einem 10jährigen Jungen die Frage „Wozu sind Kriege da?“. Und gibt auch mögliche Antworten:

Habt ihr all die Milliarden Menschen überall auf der Welt
gefragt ob sie das so wollen oder geht’s da auch um Geld?
Viel Geld für die wenigen Bonzen, die die Panzer und Raketen bau’n
und dann Gold und Brillianten kaufen, für ihre eleganten Frau’n.

 

Es ist erschreckend, wie aktuell ein Musikstück sein kann, das inzwischen mehr als 30 Jahre auf dem Buckel hat. Dieser, neben anderen, Titel begründete meine große Verehrung für den Sänger und Philosophen (ernst gemeint) Udo Lindenberg.

James Petras – Zitat des Tages

Quelle: englische Wikipedia
Quelle: englische Wikipedia

Eine sehr interessante Analyse des „Mauerfalls“ vor 25 Jahren und seine Folgen für Deutschland, Europa und die Welt fand ich heute beim vineyardsaker. Der Autor ist US-Amerikaner. Einen Auszug aus seinen Schlussfolgerungen möchte ich hier zitieren:

Die wirtschaftliche Macht des vereinigten Deutschland führte zu erneuertem politischem und militärischem Ehrgeiz, sich in den US-geführten imperialen Kriegen zu engagieren und sich Geltung zu verschaffen, im Mittleren Osten, Nordafrika, Südasien und der Ukraine. Am Ende der ersten Dekade des 21.Jahrhunderts hat das ‘vereinigte Deutschland’ gewinnträchtig die Missionen in Afghanistan, Syrien und Irak mit Waffen, Logistik und Truppen versorgt. Es hat Israel mit Waffen und Wirtschaftshilfe ausgestattet, während Palästinenser aus ihrer Heimat und von ihrem Land vertrieben wurden. Als sie den rechtsradikalen Putsch in der Ukraine von ganzem Herzen unterstützte, wurden Merkels imperiale Absichten enthüllt. In der Folge verhängte Deutschland Sanktionen gegen Russland und unterstützte den wüsten Blitzkrieg des Kiewer Regimes gegen den Donbass. In der Ukraine hat Deutschland abermals, wie in den 1930ern, seine Verbündeten unter Neo-Nazi-Kollaborateuren gefunden, und unter Halsabschneidern, die es willkommen heissen, russisch sprechende Föderalisten im Osten abzuschlachten. Merkels Traum ist es, die Ukraine in eine Deutsch-Amerikanische Kolonie zu verwandeln, wo deutsche Exporte die russischen Waren ersetzen und deutsche Investoren aus dem Agrar- und Mineralbereich die Bodenschätze des Landes ausbeuten können.

Dagmar Henn übersetzte den Text aus dem englischen. Weil ich diesen Text für bewahrenswert halte, habe ich ein PDF-Dokument daraus erstellt …

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