Grenztruppen – Literatur

Fahne "meines" Grenzregimentes
Fahne „meines“ Grenzregimentes

Das Thema liegt mir ja durchaus immer am Herzen, zuviel Mist wird zum Thema veröffentlicht. Es ist schon fast selbstkasteiend, dass ich Literatur von Peter Joachim Lapp empfehle. Meine Empfehlung hat allerdings einen einfachen Grund: die Dokumentenbasis die Herr Lapp verwendet und veröffentlicht. In der Interpretation liege ich allerdings meist meilenweit vom Autor entfernt …

Durch Empfehlung bin ich vor wenigen Tagen auf den den Helios-Verlag aufmerksam geworden. Ein kleiner Verlag der neben den obligatorischen Veröffentlichungen zur Wehrmacht und zu den Verbänden der SS im 2. Weltkrieg auch Literatur zur Geschichte der Grenztruppen der DDR zu bieten hat. Es gehört wohl zu den Hintertreppenwitzen der Weltgeschichte, dass ausgerechnet in einem solchen Hause, seriöse Literatur zur DDR und ihren bewaffneten Organe zu finden ist ….
Seriös ist Herr Lapp bezüglich seiner Recherche und der verwendeten Dokumente allemal, was allerdings aus der Datenbasis gemacht bzw. interpretiert wird, steht auf einem völlig anderem Blatt …
Begründet in meiner Lebensgeschichte und meiner familiären Vita stehe ich vielen neuzeitlichen Veröffentlichungen zum Thema ausgesprochen skeptisch gegenüber. Entgegen der weit verbreiteten „Opa-Geschichten“ kann ich eigene Erfahrungen und Erinnerungen einbringen, die mir zeigen, wie sehr von der Realitä entfernt nicht die Recherchen, sondern die Interpretationen der Ereignisse und Zusammenhänge neuzeitlicher Historiker – wie z.B. die des Herrn Lapp –  sind.
Trotz allem ist gut recherchierte, mit einer seriösen Dokumentenbasis verbundene historische Literatur zum Thema DDR-Geschichte selten und deshalb gehört auch Herr Lapp auf meine Liste …
„Offiziershochschule „Rosa Luxemburg“ – Kaderschmiede der DDR – Grenztruppen“, ISBN 978-86933-113-3
„Grenzregime der DDR“ , ISBN 978-3-86933–087-7

 

Edit: Ich bin vom Helios-Verlag bezüglich dieses Artikels zu einer Gegendarstellung aufgefordert worden. Den Wortlaut dieser Gegendarstellung findet ihr in einem Beitrag vom 22.09.2014

 

Neues von der Speedy – Teil 47

Speedy1

Na ja ganz so oft habe ich über die Belange von „Miss Sophie“ wohl doch noch nicht geschrieben, aber die genaue Fortsetzungsnummer ist mir gerade nicht geläufig …

Fakt ist, dass ich die ersten 2 Jahre mit der Speedy hinter mich gebracht habe. Garantie ist abgelaufen und 3 Durchsichten haben wir absolviert. Die erste TÜV-Prüfung hat die englische Lady anstandalos überstanden und ein kleines Fazit scheint angebracht.
Am Ende bin ich (trotz einiger kleinen Macken) mit Miss Sophie mehr als zufrieden. Alle größeren und kleineren Reisen hat sie wunderbar absolviert. Die in diesem Frühjahr auftretenden Probleme mit der Batterie sind vielleicht auch auf die gestiegene Anzahl an Abnehmern an der Maschine zurückzuführen (Steckdose, ScottOiler usw.).
Die freie Software Ecutune ermöglichte mir eine direkte Einflußnahme auf den Bordcomputer und ich konnte ohne Werkstattbesuch den harmlosen Fehler löschen, den der Zusammenbruch der Batterie verursacht hatte …
Alles in Allem gelingt es mit der englischen Lady genau die von mir gewünschte Mischung aus Kontrolle und Abhängigkeit zu realisieren. Mir bleibt bei all den Notwendigkeiten genug Spielraum um meinen „Spiel- und Basteltrieb“ ausleben zu können und das Mopped dankt es mit Leistung und Zuverlässigkeit …
Der eher kommunikationsschwache Meister meines Triumph-Dealers dankte mir meine Bemühungen mit einem geknurrten „gut gepflegt“ und „fährt sich super“ – was will man mehr?