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ownCloud-Client und Konflikte

Gestern hatte ich das Phänomen, dass einer der Remote-Rechner (also Zugriff auf ownCloud über VPN) die Synchronisation nicht starten konnte. Die Ursache bleibt im Dunklen, denn die Weboberfläche und auch der Zugriff per WebDAV funktionierten tadellos. Eine „Reparatur“ war nur möglich, indem ich die Einstellungen des Nutzerkontos neu vorgenommen habe. Einfach „Nutzerkonto ändern“ auswählen (siehe Bild), die Zugriffsdaten neu eingeben und das war es.

 
 
Auf dem Bild ist auch die sehr schöne Darstellung der Speicherbelegung erkennbar, die zuverlässig verbleibenden Plattenplatz anzeigt. Wie zu sehen, ist auf der 16 GB- SDCard im Raspberry Pi noch reichlich Platz für Daten vorhanden …
 
Interessant auch, wie ressourcenschonend ownCloud nunmehr mit Konfliktdateien umgeht. Standardmäßig stehen dieselben auf der „Ignor-List“ des Programms und werden zwar angezeigt, aber nicht synchronisiert. Auf den Client wird in einem solchen Fall die Dateien vom Server heruntergeladen und die Datei auf dem Client wird mit dem altbekannten „conflict“-Zusatz versehen. Eine gängige Konfiguration – im Konfliktfall „gewinnt“ der Server. Dadurch, dass die Client-Datei nicht gelöscht, sondern umbenannt wird, ist im Nachhinein immer noch ein manuelles Eingreifen des Nutzers möglich.
 
Eine deutlich bessere als die ursprünglich von ownCloud praktizierte Lösung, womit man sich im Extremfall unnötigen Datenverkehr und hunderte conflict-Dateien einhandelte …

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