In den Dolomiten – Teil I

Heute Morgen 06.00 Uhr ging es los. Da wie jedes Jahr in Sachsen-Anhalt der Bauboom ausgebrochen ist und sich die Straßenbauämter große Mühe geben, wirklich jede Bundesstraße wenigstens teilweise zu sperren, mussten wir gleich einen Umweg von 20 Kilometern in Kauf nehmen, um nach Magdeburg zu kommen.  Danach lief es zunächst reibungslos: die A14 bis zum Schkeuditzer Kreuz war erstaunlicherweise recht leer und selbst auf der A9 bis München war nicht viel los …
Der Hammer kam dann auf der A8. Praktisch bis zum Kreuz Rosenheim nur Stau. Das ganze bei 35 Grad im Schatten. Die Speedy und die  Kawa haben es besser weg gesteckt als wir. Die letzten 170 km bis Ras waren dann wieder kein Problem …
Im sehr schönen Hotel angekommen ein schnelles Bier, eine gründliche Dusche ( mein T-Shirt war durchnässt wie das Hemd von Bruce Springsteen beim Konzert neulich 🙂 ) und dann ging es an den Pool …
Läßt sich sehr gut an der Urlaub und morgen gibt es die erste Tour …

In eigener Sache – Urlaub

LogoBlogIn den nächsten Tagen wird es hier wohl etwas ruhiger werden. Der Grund ist recht einfach – ich habe Urlaub. Die nächsten 2 Tage werden wir in und am Arendsee verbringen. Bei den nunmehr endlich hochsommerlichen Temperaturen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung. Die Zeit werde ich mit Lesen, Baden und vielleicht ein wenig „studieren“ des Monteton (siehe vorherigen Artikel) verbringen. In Arendsee verfüge ich nicht über eine vernünftige Internetanbindung …

Am Freitag – dann wieder zu Hause – werden wir die Moppeds und uns auf die Tour in die Dolomiten vorbereiten. Bei den Moppeds ist nicht viel zu tun. Beide haben eine frische Durchsicht, bei der Kawa ist der TÜV gerade erneuert worden. Bleiben nur noch ein paar wenige Handgriffe: Kette reinigen und neu fetten an der Kawa, Luftdruck prüfen und regulieren. Ansonsten Sachen packen und das war es … Am Samstag geht es dann los und ich hoffe wir kommen ohne Staus und Gewittergüsse über die Alpen und haben auch gutes Wetter in den Dolomiten. Am 03.08. sind wir dann zurück.
 
Im Moment bin ich ein wenig verwundert, dass Erik Gielians von eg-blog.de das aktuelle Paket 5.09 des ownCloud-Servers noch nicht geliefert hat, aber sicher hat er im Moment auch Besseres zu tun, als am Computer zu hocken. Bis nach der Dolomitentour werde ich noch warten (ist einfach zu bequem das Paket von Erik zu installieren 😉 ). Sollte er bis dahin noch keine Zeit gefunden haben, werde ich ownCloud wohl manuell aktualisieren … 
Vielleicht gibt es in der nächsten Woche ab und an mal ein Bild zu sehen – die Funktion „Quick Photo“ der WordPress Android App gilt es mal zu testen!

Noch einmal – Geschichte Salzwedels

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Deckblatt des 19. Jahrbuches des Geschichtsvereins von 1879

Ruhen diese meine Projekte bisher, hoffe ich jetzt im Urlaub ein wenig mehr Zeit dafür zu finden. Phase 1 soll sich nunmehr abschließend mit den Kürassieren hier in Salzwedel beschäftigen. Ich habe inzwischen einiges zum Thema zusammengetragen, insbesondere fogende Bücher (die Antiquariate allesamt bei Googlebooks gefunden):

  1. „Geschichte des Königlich Preussischen Sechsten Kürassier-Regiments, gen. Kaiser von Russland“ E.A. Wilhelm Dijou von Monteton, 1842
    Hier geht es um die Geschichte des „neupreussischen“ Truppenteils, also nach 1806 entstanden. Im ersten Teil des Buches geht es sehr ausführlich um die „altpreussischen“ Kürassier-Regimenter (also bis 1806), aus deren Resten am Ende schliesslich das hier genannte Regiment entstand. Eines dieser „altpreussischen“ Regimenter war unser Salzwedeler“.
  2. „Geschichte der Stadt Salzwedel seit ihrer Gründung bis zum Schlusse des Jahres 1810“ August Wilhelm Pohlmann, 1811
    Das erste Standardwerk zur Salzwedeler Stadtgeschichte. Die Kürassiere spielen zwar nur eine Nebenrolle (waren ja auch keine 80 Jahre hier stationiert), ein paar Kleinigkeiten finden sich aber doch.
  3. Der 19. (1879) und 27.  (1900) „Jahresbericht des Altmärkischen Vereins für Vaterländische Geschichte und Industrie zu Salzwedel“
    Beide sind mir dankenswerter Weise als PDF-Dateien vom hiesigen Danneil-Museum zur Verfügung gestellt worden und enthalten jeweils Beiträge zur altmärkischen Militärgeschichte vom „Königl. Staatsarchivar und Geheimen Archiv-Rath“ von Mülverstedt. Die Angaben hier stehen ab und an im Widerspruch zum o.a. Monteton, aber trotz allem sehr interessant.
  4. Die Bücher von Martin Guddat, der sich sehr ausführlich mit der Armee des „Großen Friedrich“ auseinandergesetzt hat und so einiges an Material beisteuert.
EIne Menge Material, die am Ende ein interessantes Bild der Zeit entwickeln. Die Kürassiere sind ansonsten in der Überlieferung zur Geschichte der Stadt kaum präsent. In der aktuellen Ausstellung des Danneil-Museums haben sie aber einen Platz gefunden und vielleicht kann ich einen kleinen Beitrag leisten, diesen Teil der Geschichte meiner Heimatstadt ein wenig aufzuhellen …