WordPress 5 ist da

Nach mehreren Verschiebungen wurde am Donnerstag, als Präsent zum Nikolaus sozusagen, WordPress 5 veröffentlicht. Hier auf meinem Blog ist das automatische Update aktiviert, soll heißen die notwendigen Updates werden ohne mein aktives Eingreifen vollzogen, aber dieses Mal verhinderte WordPress diese Automatik. Grund dafür scheint der neue Editor zu sein, Gutenberg löst den altbekannten TinyMCE ab. Nun sind Neuerungen ja immer etwas schwierig unter das Volk zu bringen, deshalb aber eine solche Diskussion vom Zaun zu brechen wie in der Community geführt wurde, halte ich für überzogen. Nun, WordPress hat auf die Kritik reagiert und das „Downgrade“ zum alten Editor per Plugin integriert.

Ihr findet den „klassischen Editor“ unter Plugins und könnt ihn dort installieren und aktivieren, mehr ist nicht nötig um zum alten Look-and-Feel zurückzukehren. WordPress verspricht Support bis 2021.

Das ist nunmehr mein 2. Beitrag den ich mit dem neuen „blockbasierten“ Editor erstelle und für mich ist der Widerstand gegen das Konzept nicht nachvollziehbar. Es mag sein, dass es für professionelle oder mit individuellen Plugins versehene Umgebungen schwierig ist umzustellen, für den normalen Gebrauch sollte es – nach kurzer Gewöhnung versteht sich – kein Problem darstellen.

Weniger schön – oder gut – finde ich das neue Standardthema 2019. Man versucht wohl immer wieder die eierlegende Wollmichsau zu kreieren und das geht mMn auch immer wieder schief. Ich werde vorläufig beim verwendeten Theme bleiben (Standard 2017) auch wenn ich nicht alle meine „Design“-Vorstellungen damit umsetzen kann. Allerdings gehören umfangreiche Änderungen auch nicht zu meinen Prioritäten.

Umfangreichere Informationen findet ihr auf der Webseite von WordPress.

WordPress 5 „Bebo“ trägt seinen Namen zu Ehren des kubanischen Jazz-Pianisten Bebo Valdez.

WordPress Desktopanwendung

Ich stiess nur per Zufall auf die Desktopanwendung von WordPress. Inhaltlich ist es die Umsetzung der Android-App auf den PC. Überraschend war lediglich, dass WordPress die Bedürfnisse der Linux-Jünger berücksichtigte: es existiert ein Paket als Tar-Archiv und das überraschenste ein fertiges Deb-Paket! Natürlich neben den Anwendungen für Windows und Mac …

Um die Anwendung nutzen zu können ist ein WordPress-Account notwendig, aber den werden die meisten WordPress-Nutzer (gibt es WordPress-Blogger die Jetpack nicht nutzen?) ohnehin haben.

Die Funktionen will ich lediglich kurz aufführen:

  • Blog-Client. Erstellen von Beiträgen Seiten usw.
  • Personalisieren. Änderung der Themen, Menus usw. Für selbstgehostete Blogs wie dem meinen können allerdings nur die Themes angepasst werden. Halte ich für verschmerzbar, Menus ändere ich selten bis nie …
  • Einstellungen für Benutzer und Plugins. Insbesondere das in Verbindung mit Jetpack die Automatisierung der Updates für Plugins konfiguriert werden kann, ist eines der Highlights der Anwendung

Alles in allem eine feine Sache für den Gelegenheitsblogger!

Die Anwendung kann bei WordPress direkt heruntergeladen werden

Trouble mit WordPress die 125.

Die Verwendung eines virtuellen Servers bringt so seine Probleme mit sich, u.a. muss man sich um Updates des Betriebssystems selbst kümmern. Mir war das so nicht bekannt und deshalb blieb mir vor 2 Wochen tatsächlich nur die Neuinstallation meines Servers. Mit Hilfe des Plugins Exportieren (ihr findet es unter Werkzeuge Exportieren) gelang es zwar relativ problemlos Beiträge und Kommentare aus WordPress zu exportieren und anschließend (wieder über Werkzeuge) in die neue Instanz zu importieren, aber die zugewiesenen Bilder usw. ließen sich auf diese Weise nicht wieder einbinden.

 Ich konnte zwar per FTP die entsprechenden Dateien wieder auf den Server kopieren, die Mediathek jedoch blieb leer und auch die Bilder in den Beiträgen fehlten. Ärgerlicherweise habe ich bisher keinen Weg gefunden, die Bilder in den Artikeln wieder einzubinden. Die Mediathek von WordPress führt offenbar keine Synchronisation mit den entsprechenden Upload-Verzeichnissen durch und selbst wenn man das bewerkstelligt (ich nutzte hierzu das Plugin Add to Server), stimmen die Datenbankeinträge nicht mit den verknüpften Images überein und die Bilder werden nicht angezeigt.

Inzwischen habe ich meine letzten (etwa 30) Beiträge soweit aktualisiert und die Einträge angepasst, dass die eingebundenen Bilder wieder sichtbar sind, aber diese Prozedur ist sehr mühsam und zeitaufwändig. Ich glaube nicht das ich alle vorhandenen etwa 1.300 Beiträge hier auf meiner WordPress-Instanz entsprechend „aufpimpen“ werde …

Nunmehr ergibt sich auch für mich die Notwendigkeit eines separaten Backups von WordPress. Allerdings bin ich nicht wirklich sicher, ob ein integriertes Backup von WordPress diese meine Vorstellungen umsetzen kann …

Ich werde ein wenig experimentieren und schauen, was dabei herauskommt. Irgendwann wird es wohl wieder notwendig sein, meinen virtuellen Server einem Update zu unterziehen und den dieses Mal betriebenen Aufwand möchte ich vermeiden.

Für eventuelle Tipps um nun doch noch meine alten Artikel mit den zugewiesenen Bildern zu versehen, wäre ich dankbar (so es denn solche gibt) …