Wieder mal Trouble mit WordPress

So ganz allmählich beginnen mich die Probleme mit WordPress zu nerven. Dieses mal fand ich es besonders schlimm: nach einem Update des Plugins Jetpack war mein Blog nicht mehr erreichbar. Gemeldet wurde der allseits beliebte HTTP-Error 500 oder gar nichts, beim Aufruf des Blogs wurde lediglich der „white screen of dead“. Zuerst kam ich nicht auf den Verursacher, aber als es mir partout nicht gelingen wollte WordPress aufzurufen, brachte die Recherche diesen interessanten Thread zu Tage.

Hier dann die Meldung des Programmierers:

Die in der Folge vorgeschlagenen Lösungen – insbesondere das Update auf PHP 7 – wollte und konnte ich auf die Schnelle nicht realisieren. Also der sichere Weg: Backup vom Vorabend zurückspielen und abwarten.

Heute nun tatsächlich die Meldung, dass Jetpack auf Version 4.8.1 aktualisiert wurde. Aus Erfahrung etwas klüger geworden werde ich aber noch ein wenig warten, bevor ich meine WordPress-Instanz erneut „abschieße“ …

iThemes Security – Server hat keinen Speicher mehr

Es ist ja nicht das erste Mal, dass iThemes Security Schwierigkeiten auf meinem Server verursacht. Seit vergangenen Donnerstag erhielt ich regelmäßige Mails von meinem Server, dass für den Abschluß einer Operation nicht genügend Speicherplatz vorhanden sei. Da die Internetverbindung im Tiroler Urlaubsdomizil recht schmal war und ich wegen des Urlaubs auch keine rechte Lust hatte mich mit dem Problem zu beschäftigen, ignorierte ich die Meldungen erst einmal. Gestern dann Stufe 2 der Warnungen: mein Provider teilte mir mit, dass auf meinem vServer nur noch 5% Speicherkapazität vorhanden sei. Eine kurze Überprüfung ergab nichts. Mein WordPress ist nicht viel größer als 900 MB und der Server stellt mir immerhin 100 GB zur Verfügung.

Heute dann Stufe 3 des Szenarios – es war weder möglich die Administrationsseite von WordPress aufzurufen noch per Plesk auf die Einstellungen meines vServers zuzugreifen. Lediglich per FTP war der Zugriff noch möglich. Ich machte mich auf die Suche und wurde nach intensiver Suche schließlich fündig: das SQL-Backup von iThemes Security versuchte im Minutentakt Backups anzulegen und die Dateien hatten eine Größe zwischen 500 und 700 MB, seit Donnerstag waren so 90 GB zusammen gekommen. Das Löschen dieser Dateien zog sich ein wenig, aber bereits nachdem einige Dateien gelöscht waren, konnte ich wieder auf meine Administrationswerkzeuge nutzen …

Ich bin mir sicher, dass ich keine Backups per iThems Security eingestellt habe. Zur Sicherung der Daten setze ich Parallells Plesk ein, für mich als Backupstrategie vollkommen ausreichend. Was (oder wer?) das beschriebene Szenario in Gang gesetzt hat ist mir unklar. Auf jeden Fall habe ich die Backupoption in iThemes Security nunmehr deaktiviert und hoffe nunmehr meine Ruhe zu haben …

WordPress 4.7 – Trouble beim Upgrade

Das war dieses Mal eine schwere Geburt. Jeder Versuch Worpress per Updater auf die neue Version 4.7 zu bringen, endete in einem Fiasko. In den vergangenen 3 Tagen musste ich mehrfach Backups einspielen, um auf den Administrationsbereich meiner Webseite zugreifen zu können. Der Upgradevorgang wurde einige Male abgebrochen und Worpress meldete mir den allseits beliebten Error 500 – eine Meldung die alles und nichts aussagt.

Der Weg um schließlich doch in den Genuss der neuesten WordPress-Version zu kommen war am Ende doch ein wenig mühselig. Manuelles Upgrade war die Zauberformel. Ich erspare mir hier jetzt die Auflistung der notwendigen Schritte – das Internet ist voll mit Anleitungen zum Thema, eine sehr gute Schritt-für-Schritt-Anleitung findet ihr z.B. bei Netzbuffet. Erstmit dieser aufwändigen Methode erwachte auch der Admin-Bereich meines Blogs wieder zum Leben.

So allmählich nerven mich diese anhaltenden Probleme mit WordPress, Überlegungen zum Wechsel des CMS werden immer vordergründiger. Allerdings machen meine Erfahrungen z.B. mit Joomla! nicht gerade Mut, zumal die Übernahme der inzwischen fast 1.100 Beiträge nicht besonders profan sein dürfte.

Durch das Update ist auch das neue Thema „twenty seventeen“ verwendbar. Einige kleine Anpassungen waren notwendig um den Blog (fast) in gewohnter Weise auftreten zu lassen. Ob ich am Ende bei aktuellsten Thema aus dem Hause WordPress bleibe, ist noch nicht entschieden. Bisher bin ich allerdings ganz zufrieden mit „Look and Feel“.