Analitik – Licht im Dunkeln

Im ganz großen Stil werden wir in den Medien über die „Verfehlungen“ eines Donald Trump „informiert“. Als Narzisst, Dummkopf und neuerdings als Nazi wird er dargestellt. Pulverdampf und Theaterdonner um die Geschehnisse zu verschleiern, Zusammenhänge nicht erkennbar werden zu lassen. Einer dem es in seinen Artikeln immer wieder gelingt den Nebel wenigstens stellenweise, partiell zu zerreißen, ist der Betreiber der Webseite Analitik. Zusammenhänge werden erkennbar, Informationen verknüpft, so dass aus dem scheinbaren Chaos plötzlich ein ganz anderes Bild entsteht.

Sein neuester Artikel „Ukraine wird als Sündenbock positioniert“ ist ein Beispiel für die gute Arbeit, die Analitik leistet. Nordkorea meldet regelmäßig erfolgreiche Starts von Mittelstrecken- und Interkontinentalraketen, ein Land, dem vor 2 Jahren nicht einmal Versuche mit Kurzstreckenraketen gelangen. Experten und solche die sich dafür halten machten die Ursache für den plötzlichen Erfolg recht schnell aus: Nordkorea verwendet neuerdings Triebwerke „russischer Bauart“ verbreitet man in den deutschen Massenmedien. Inzwischen wird klar, dass wohl ukrainische Triebwerke verwendet werden.

Die Ukraine? Ja die Regierung Poroschenko, Hort der Demokratie und Freiheit, seit Jahren im Kampf gegen den russischen Imperialismus und Speerspitze westlicher Werte gegen den finsteren Herrscher Putin lieferte Technik un Knowhow an den kommunistischen Staat Nordkorea. Analitik erklärt dazu:

Es springen uns wieder eine Reihe von Zufällen entgegen. Die unerwartete Hilfe für Nordkoreas Raketenprogramm soll vor zwei Jahren begonnen worden sein. Wir schreiben Mitte 2017, spulen zwei Jahre zurück und… sehen in der Ukraine Poroschenko und die übrigen Revolutionäre an der Macht. Der böse böse „prorussische“ Janukowitsch konnte es also nicht gewesen sein. Wird etwa Poroschenko und sein westlich-demokratisches Regime…? Hat der liebe „Schokoladenkönig“ etwa das Böse schlechthin mit den Raketen versorgt, die jetzt die USA bedrohen? Oh Gott, oh Gott! Ein Bund mit dem Teufel!

Damit wurde der Maidan-Ukraine der Strick um den Hals gelegt. Es braucht nur noch eine leichte Bewegung, um den Hocker wegzustoßen und das Maidan-Regime aufzuhängen. Das heißt natürlich nicht, dass es getan wird. Aber alles ist vorbereitet worden. Die Verwandlung des freiheitlich-demokratischen Vorpostens in das ultimative Böse ist nur eine leichte Bewegung entfernt.

Das es aber gar nicht vordergründig um die Ukraine und seine „ethnonationalistische“ Regierung geht stellt Analitik im folgenden fest:

Seit der Machtübernahme des Maidan-Regimes sind die USA über jeden Furz in der Ukraine genauestens informiert. Es ist einfach unmöglich, dass die Ukraine ohne Wissen und Billigung der USA ihre gefährlichste Raketentechnologie an Nordkorea weitergereicht hat. Und wer hat die USA damals vertreten? Das Obama-Clinton-Globalisten-Konglomerat. Wenn die Globalisten über die Ausrüstung Nordkoreas durch die Ukraine gewusst haben (müssen), aber nichts dagegen unternommen haben, dann… ein Bund mit dem Teufel!

Diese ukrainisch-nordkoreanische Raketenaffäre legt nicht nur eine Schlinge um den Hals der Ukraine, sondern gibt den Trumpisten auch eine mit Nägeln versehene Keule in die Hand, mit der man wunderbar auf die Köpfe der Globalisten einhämmern kann. Diese Keule kann sowohl zu Warnzwecken, als auch zu Kampfzwecken gebraucht werden.

Es wird klar, warum Trump den Konflikt mit Nordkorea derartig hat hochkochen lassen, warum er derartig die Bedrohung überzeichnet. Das wiederum sieht nicht nach einem Dummkopf aus. Der Kampf hinter den Kulissen tobt und Trump schmiedet Waffen dafür …

Uns stehen wohl interessante Ereignisse bevor.

Ukraine LIII – Chronologie der Ereignisse

Es ist inzwischen tatsächlich mehr als 1,5 Jahre her, dass ich zum Thema schrieb. Der Konflikt in der Ukraine geriet ein wenig in Vergessenheit, wurde überschattet vom Proxykrieg in Syrien, den Wahlen in den USA. Doch er hat an Wichtigkeit, an Aktualität nichts eingebüßt. Immer wieder flackern Kämpfe auf, sterben Menschen, dringen Nachrichten über die katastrophale wirtschaftliche Lage der Menschen in der Ukraine zu uns – beiderseits der sogenannten Kontaktlinie.

Für unsere Politik und die Medien ist die Schuld Russlands, ja des russischen Präsidenten persönlich, an diesem Konflikt unbestritten. Er wird als Vorwand für den Beginn – wohl eher eine Wiederbelebung, denn tot war er nie – eines neuen Kalten Krieges genutzt. Eine neue Runde des Wettrüstens wird eingeläutet und begründet wird dieser Irrsinn mit der angeblichen Aggressivität Russlands.

Nur wenig Widerspruch ist hierzulande zu vernehmen, die Medien liegen auf Regierungskurs. Um so erfreulicher, dass sich immer wieder Menschen finden, die dieser offensichtlichen Kriegspropaganda Paroli bieten. Heute verwiesen die Nachdenkseiten auf die Dokumentation eines ihrer Leser. Ulrich Leonhardt liefert eine gut recherchierte Arbeit, die nicht nur den chronologischen Ablauf der Ereignisse in der Ukraine aufzeigt, sondern auch politische und geostrategische Zusammenhänge darstellt und mit umfangreichen Quellen belegt.

Seine Dokumentation beginnt mit den Worten:

In allen so genannten Mainstreammedien beginnt die Geschichte des aktuellen Konfliktes des Westens mit Russland mit der „Aggression“ Russlands auf der Krim und führt weiter zu einer Verteufelung Russlands, personifiziert durch Putin, wegen seiner aggressiven Politik in der Ukraine und seines Einsatzes in Syrien, insbesondere in Aleppo.
Die Darstellung der „Annexion“ der Krim ohne Vorgeschichte ist für mich vergleichbar mit der Aussage, die Indianer wurden nahezu ausgerottet, weil sie Siedler und Eisenbahnen überfallen haben.
Begründet werden damit Sanktionen des Westens gegen Russland, eine weitere Aufrüstung des Westens und eine Truppenstationierung der Nato unmittelbar an der russischen Grenze, auch unter Führung deutscher Offiziere1 150km vor der Stadt St. Petersburg, die ich im Sommer 2016 als weltoffene Stadt besuchen konnte, die im 2. Weltkrieg 1.000 Tage durch deutsche Truppen eingeschlossen war und ausgehungert wurde.

Mich berühren tief die Bilder der Zerstörung im Vergleich zur aktuellen Pracht, ganz gleich ob im Dresdener Grünen Gewölbe oder in Puschkin oder in der Eremitage in St. Petersburg. Ich bin sicher,
dass in einem erneuten Krieg neben unser aller Leben auch diese unwiederbringlichen Weltkulturschätze für immer ausgelöscht werden.

 

Hakenkreuze im EU-Parlament

Seit dem Putsch in der Ukraine und mit dem Beginn des Bürgerkriegs dort, wird die Existenz von Nazis auf Seiten der ukrainischen „Regierungstruppen“ vehement bestritten. Es seien „Ethnonationalisten“, allenfalls ein wenig rechts angehauchte Einzelgänger, die da immer mal wieder auftauchen.

Anatoli Scharij – selbst Ukrainer – entlarvt im folgenden Video die Verlogenheit dieser Aussagen. Sein youtube-Kanal ist ohnehin zu empfehlen …

Video mit deutschen Untertiteln via Vineyardsaker