Hello, Miss Sophie!

Ja jetzt ist sie da die englische Schönheit! Lange habe ich gezögert und hin- und herüberlegt. Trotzdem war es Liebe auf den ersten Blick, lange schon ist ihr Konterfei auf meinem Firmenrechner als Hintergrundbild gespeichert. Die Trennung von der alten Liebe musste erst realisiert werden, möglichst schmerzfrei und im „gegenseitigen Einverständnis“. Das klappt zwar nie so richtig wie ich leider erfahren musste, aber diese Trennung war deutlich unkomplizierter als meine Scheidung :-). Auch die Engländerin musste ein paar kosmetische Veränderungen auf sich nehmen, bevor ich ihr wirklich mein Herz schenkte und ein paar Sachen kommen noch auf sie zu – aber jetzt ist sie da und die ersten gemeinsamen Stunden waren recht harmonisch …

 
Seit Samstag steht sie also bei mir auf dem Hof, die Speed Triple 1050 ABS in diablored. Das Wochenende verging mit gegenseitigem Kennenlernen (und ein wenig eigenwillig ist sie schon) und ich habe es mit Einfühlungsvermögen geschafft,  dass wir auf den ersten kritischen Kilometern schon eine Menge Spass hatten. Soll ja eine lange, glückliche Beziehung werden und da ist es schon notwendig, dass man es erst einmal gemütlich angeht. Der Motor ist noch in der Einfahrphase und darauf muss man schon ein wenig Rücksicht nehmen. Bei jedem PKW der uns überholte haben wir uns gesagt, dass das nur vorübergehend ist und sich bald ändern wird.
 

Dies und das

Ein paar kleine Updates sind wieder fällig und dieses Mal bleibt das Motorrad mal nicht im Vordergrund …

1. Osmo

Ich habe ja lange gesucht nach einem Programm, dass einige Funktionen der persönlichen Datenverwaltung in sich vereinigt und dabei schnell und leichtgewichtig ist. Die Mischung aus Basket (Notizverwaltung), Kotivox (Tagebuch) und diversen Stellen der Kontaktverwaltung hat sich nicht wirklich bewährt. Nach einigem Suchen stiess ich dann auf das kleine, aber feine Programm Osmo. Eine Übersicht der Funktionen kann man im Wiki von Ubuntuusers.de nachlesen. Meine Wünsche haben sich damit erfüllt. Vor allem nutze ich die „Tagesnotizen“ in der Kalenderansicht als Tagebuch. Sehr schön auch die „Notizen“ die verschlüsselt und passwortgeschützt abgelegt werden. Hier sammele ich also einige „sicherheitsrelevante“ Informationen …

Ein Problem hatte ich allerdings noch: wie kriege ich es hin, dass Osmo auf allen meinen Computern synchron ist? Eine Weile habe ich mich mit der Backupfunktion des Programms „über Wasser gehalten“, aber auf Dauer ist das natürlich keine Lösung. Irgendwann vergisst man(n) natürlich ein Backup und der Jammer ist groß, wenn irgendwelche Daten „verschwunden“ sind. Ideal wäre es, wenn Osmo seine Daten und Konfigurationsdateien über Dropbox synchronisieren würde.

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April, April …

Nach nur 2 Tagen der nächste Artikel, will mich ja nun bessern 🙂 . der Grund für mein schnelles „Update“ ist natürlich ein anderer: die Updates auf

Kubuntu 11.04 „Natty Narwhale“

sind gelaufen. Nachdem ich am Dienstag das Laptop aktualisiert und gestern ausgiebig damit „rumgespielt“ habe, konnte ich keine Probleme feststellen. Ist ja immer noch das Beta-Release. Läuft stabil und sauber. Das war Grund genug, die Updates auf dem Arbeitsplatzrechner und dem Rechner zu Hause gleich hinterher zu ziehen. Lief alles glatt. Einige Punkte scheinen mir aber erwähnenswert:

1. Libre Office

Zumindest auf einem der Rechner wurden die deutschen Sprachpakete nicht mit aktualisiert. Ebenso fehlten einige Erweiterungen (PDF-Import z.B.). Sicherlich ohne Probleme zu installieren, aber schon etwas verwunderlich. Ansonsten wurde LibreOffice in der aktuellen Version 3.3.2 installiert.

2. WLAN

Alle eingerichteten WLAN-Verbindungen sind zurück gesetzt worden. Sicherheit ist auf „keine“ gesetzt. Warum erschließt sich mir im Moment nicht. Auch hier sicherlich kein Problem die Verbindungen neu einzurichten – wenn man sich die entsprechenden Konfigurationen irgendwo notiert hat. Ich bin ja inzwischen vorbildlich in dieser Beziehung 😉 . Heute steht dann also noch der Test der WLAN-Verbindungen an. Wichtig ist ja vor allem die Anbindung zu Hause.

Update:

War wieder einfacher als gedacht. Nicht die WLAN-Verbindungen wurden zurückgesetzt, sondern der Treiber für die WLAN-Karte fehlten. Karte ist von Broadcom, Treiber proprietär, also nur konsequent, dass sie nicht automatisch installiert worden sind. Über System, zusätzliche Treiber installiert und alles lief zur vollen Zufriedenheit.

3. KDE

Da ich ja immer topaktuell sein will habe ich auch die KDE-PPAs aktiviert (http://ppa.launchpad.net/kubuntu-ppa/backports/ubuntu/natty main). Im Moment läuft also auf den Systemen KDE 4.6.2. Die Updates liefen heute auf. Hut ab vor den KDE-Leuten, die so topaktuell reagieren.

Ein Problem ist durch einen Tip aus dem Internet behoben. Bei aktivierten Arbeitsflächeneffekten war das System sehr zäh. Am deutlichsten war das übrigens bei meinem Windows in der virtuellen Maschine zu bemerken, also vor allem am Arbeitsplatz. Außerhalb des Firmengeländes starte ich Windows ja eigentlich gar nicht. Durch die Installation des Paketes kde-config-qt-graphicssystem und der anschließenden Umstellung auf „Raster“ in KDE Systemeinstellungen, Qt Graphics System (anschließenden Neustart nicht vergessen) sind diese Probleme behoben und man kann auch mit Effekten arbeiten. Allerdings kann ich auch ganz gut ohne die Arbeitsflächeneffekte leben. In einer Zeit der „Bildschirmwürfel“ kann das allerdings ein ganz entscheidendes Argument für oder gegen ein Betriebssystem sein (ist mir wirklich passiert und das im beruflichen Umfeld, von einem „Windows-Administrator“ 🙂 ). Also Leute, was Windows 7 kann, kann KDE schon lange! :-p

4. Firefox 4

Nachdem ich nun einige Zeit mit Rekonq im WWW unterwegs war, habe ich mir den beim Update mit installierten Firefox4 etwas näher angesehen. Trotz einiger Unkenrufe aus den Communitys – von wegen langsam, überfrachtet usw. – mach der Fuchs auf mich wieder einen stabilen und guten Eindruck. Wobei schneller ist Rekonq tatsächlich und hier gefällt mir vor allem die Startseite (Favoriten sehr übersichtlich). Ich werde wohl in Zukunft je nach Gusto mal den einen und dann wieder den anderen Browser verwenden.

Triumph Speed Triple

Über dieses „Zauberbike“ habe ich ja schon einige Male berichtet. Inzwischen habe ich es mir auch schon angesehen, Probefahrt war noch nicht drin. Aber ist gaaaanz fest eingeplant.

Bei Triumph kann man sich übrigens unter Create My Triumph sein Wunschmotorrad zusammenstellen und das Ergebnis sogar als Hintergrundbild (für Windows, also im aufgeblähten BMP-Format) speichern. Das Ergebnis meiner Bemühungen sieht dann so aus:

Zum Träumen, oder?