Abmeldung – Urlaub Teil II

Fast die Dolomiten – 2014 am Stilfser Joch

Es ist eher ungewöhnlich für mich, dass ich meinen Sommerurlaub splitte. Bei den Grenztruppen gelernt und verinnerlicht, dass ein Erholungsurlaub mindestens 3 Wochen dauern sollte, hielt ich mich all die Jahre an diese Regel. Phase I – Urlaub auf einem Kreuzfahrtschiff – ist nun schon einige Wochen abgeschlossen und morgen beginnt nun endlich Phase II: die lang ersehnte Tour mit dem Motorrad.

Mit dem Verein geht es über das Wochenende nach Eisenberg inThüringen, für knapp die Hälfte der Teilnehmer am traditionellen „Sommercamp“ schließt sich ab Sonntag ein 6-tägiger Aufenthalt in den Dolomiten an.  Die Dolomiten gelten nicht umsonst als DAS Motorradrevier in Europa. Ein paar mal waren wir auch schon da. Trotzdem ist die Vorfreude riesengroß und die Erwartungen steigern sich von Tag zu Tag.

Heute nun der letzte Arbeitstag vor dieser Tour, nach 5 recht anstrengenden aber doch erfolgreichen Wochen. Und morgen geht’s endlich los …

Erfahrungsgemäß werde ich kaum Zeit für den Blog haben, aber das ist in letzter Zeit ja nicht ganz ungewöhnlich. Vielleicht entstehen wieder einpaar schöne Bilder von der Tour und ich werde ausführlich (na ja, mehr oder weniger ausführlich) berichten. Vielleicht ist es ja die letzte Tour mit meiner Speedy – „Miss Sophie II geht mir nicht mehr aus dem Kopf …

For the Ride – Triumph mal wieder

Während das eine oder andere Projekt der britischen Motorradschmiede hier auf dem Blog bereits erwähnt und dann wohl von Triumph eingestampft wurde, scheint es wieder einen aktuellen Versuch zu einem „Online-Magazin“ zu geben. Jedenfalls erhalte ich seit Mai wieder entsprechende Post über das Erscheinen einer neuen Ausgabe des „FOR THE RIDE“ genannten Webangebotes.

Die Themen sind vielfältig, konzentrieren sich – wie die gesamte Motorradwelt – auf die im Moment ausgesprochen angesagten Modellreihen. Vor allem Reiseenduros, und Bobber, Scrambler (wie die sogenannten Retrobike-Baureihen bei Triumph heissen). In einem der Artikel (wohl schon vom Februar) wird allerdings noch einmal die nagelneue Speed Triple 2018 vorgestellt, die ja einige Begierden in mir geweckt hat 😉 .

Der Artikel ist interessant, führt die Änderungen im Einzelnen auf und macht den Unterschied zwischen der „S“- und „RS“-Variante deutlich. Ich denke bereits intensiv über den Tausch meiner Speedy mit ihrer jüngeren Schwester nach – wohl in der Standardvariante, aber ganz sicher ist das noch nicht …

Aus dem Artikel:

Was gibt es Neues?

Die 2018er-Modelle der Speed Triple weisen 150 neue Motorteile auf und versprechen damit klarer, intelligenter und reaktionsschneller als ihre Vorgängerversionen zu sein. Bei den neuen Modellen wurde ein massives Motor-Upgrade vorgenommen. Sie verfügen jetzt über mehr Leistung und ein höheres Drehmoment, einen neuen TFT-Farbbildschirm, eine schlüssellose Zündung (RS-Modell), hinterleuchtete Bedienelemente am Lenker sowie über anspruchsvolle Aufhängungs- und Bremssysteme.

2018er Speed Triple RS (links) und S (rechts)

Bei genauerem Hinsehen …

Um es einfach auszudrücken: Es handelt sich um die leistungsstärkste und reaktionsschnellste Speed Triple aller Zeiten. Der Hubraum der Speed Triple bleibt mit 1050 cm³ unverändert, aber dank einer strömungsoptimierten Auspuffanlage (Arrow an der RS) und einer überarbeiteten Motorkonstruktion, die wesentlich drehfreudiger ist, bietet der Motor jetzt 150 PS bei 10.500 U/min. Die Aufhängung besteht aus einer vollständig einstellbaren Showa-Gabel- und -Federbein-Baugruppe an der S und einer Kombination aus Öhlins NIX30 USD-Gabeln und TTX36-Doppelrohr-Federbein für die RS.

Hochwertige Brembo-Bremsen ermöglichen eine enorme Bremsleistung und die neuen 10-Speichen-Räder mit Pirelli Diablo Supercorsa-Reifen runden die Verbesserungen bei der Fahrdynamik ab.

Zu den technischen Neuerungen zählen u. a. der TFT-Farbbildschirm, vier serienmäßige Fahrmodi sowie ein Rennstecken-Fahrmodus für die RS, ein Tempomat, beleuchtete Bedienelemente, in die Scheinwerfer integrierte Tagfahrleuchten und eine schlüssellose Zündung (nur bei der RS). Dann gibt es an der RS noch eine futuristisch anmutende ‚Trägheitsmesseinheit‘ (IMU), die den Schräglagenwinkel berechnet und das ABS-Verhalten sowie die Traktionskontrolle optimiert.

Im Moment allerdings bereite ich mich (und „Miss Sophie“) auf die bevorstehende Woche vor. Dem Sommercamp unseres Vereins folgt unmittelbar ein 6-Tagetour in die Dolomiten. Die Vorfreude ist riesig, wenn auch mit dem einen oder anderen Wermutstropfen versehen.

Hier der Link zum vollständigen Artikel.

Pimp my Speedy – Galerie(n) Teil II

Es ist an der Zeit, die weiteren „Schönheitsoperationen“ an meiner Speedy zu dokumentieren. Vor einigen Tagen habe ich ja bereits einige der bis  Sommer 2013 vorgenommenen vor allem kosmetischen Änderungen vorgestellt. Ich sah aber durchaus noch Bedarf …

War ich mit der Physiognomie meiner Speedy durchaus zufrieden, gab es immer wieder Details, die mich ein wenig störten. So fand ich v.a. die Endschalldämpfer in gebürstetem Aluminium zwar schön, aber mit zu wenig Kontrast und die Batterieabdeckung mit Plastikcharme, beleidigte gar mein ästhetisches Empfinden. Schließlich fand ich eine akzeptable Lösung – Einsatz von Carbon-Teilen. Der Anbau gestaltete sich wie immer ein wenig haklig, am Ende aber problemlos.

Ähnlich erging es mir mit den Kühlerabdeckungen. Das schlichte Schwarz war mir zu unansehnlich und ich suchte und fand schließlich Abdeckungen aus Edelstahl der englischen Firma Beowulf. Sie wurden lediglich mit einigen Schrauben über das Original gesetzt.

Im März 2014 wurde wiederum investiert. Dieses mal wurde das rote Originalrücklicht gegen eines aus Klarglas aus dem Zubehör von Triumph getauscht. Optisch ein Gewinn für die Speedy, technisch nichts verändert. Die klobigen und unschönen Hebel wurden durch Brems- und Kupplungshebel von vtrec  ersetzt. Funktional und optisch ein Gewinn und die goldene Farbe gefiel ausnehmend gut. Auch die Spiegel wurden ersetzt. Neben den optischen Gründen wurde mein Sichtfeld erweitert.

Die goldenen Hebel machten sich so gut an meiner Speedy, dass 2015 ein wenig mehr „Gold“ ins Farbspektrum aufgenommen wurde. Die Griffe lieferte die Firma Rizoma. Ein wenig Aufwand war erforderlich, aber selbst ein Hobbyschrauber wie ich, konnte den Anbau meistern. Im letzten Schritt wurden die Aluminiumschrauben am Motorblock und Tenkdeckel durch goldene ersetzt …

So sieht sie nun aus meine Speed Triple. Die vorsichtigen Anpassungen haben sie individuell erkennbar gemacht und meinen Spieltrieb konnte ich so auch ausleben. Seit 2015 gibt es keine Änderungen. Ich war und bin nun sehr einverstanden mit der Optik meines Moppeds und seit 2016 kam (wiederum) eine zweite Speedy unter meine Fittiche, die  – wesentlich dezenter – auch ein wenig „aufgehübscht“ wurde …