Pimp my Speedy – Galerie(n) Teil II

Es ist an der Zeit, die weiteren „Schönheitsoperationen“ an meiner Speedy zu dokumentieren. Vor einigen Tagen habe ich ja bereits einige der bis  Sommer 2013 vorgenommenen vor allem kosmetischen Änderungen vorgestellt. Ich sah aber durchaus noch Bedarf …

War ich mit der Physiognomie meiner Speedy durchaus zufrieden, gab es immer wieder Details, die mich ein wenig störten. So fand ich v.a. die Endschalldämpfer in gebürstetem Aluminium zwar schön, aber mit zu wenig Kontrast und die Batterieabdeckung mit Plastikcharme, beleidigte gar mein ästhetisches Empfinden. Schließlich fand ich eine akzeptable Lösung – Einsatz von Carbon-Teilen. Der Anbau gestaltete sich wie immer ein wenig haklig, am Ende aber problemlos.

Ähnlich erging es mir mit den Kühlerabdeckungen. Das schlichte Schwarz war mir zu unansehnlich und ich suchte und fand schließlich Abdeckungen aus Edelstahl der englischen Firma Beowulf. Sie wurden lediglich mit einigen Schrauben über das Original gesetzt.

Im März 2014 wurde wiederum investiert. Dieses mal wurde das rote Originalrücklicht gegen eines aus Klarglas aus dem Zubehör von Triumph getauscht. Optisch ein Gewinn für die Speedy, technisch nichts verändert. Die klobigen und unschönen Hebel wurden durch Brems- und Kupplungshebel von vtrec  ersetzt. Funktional und optisch ein Gewinn und die goldene Farbe gefiel ausnehmend gut. Auch die Spiegel wurden ersetzt. Neben den optischen Gründen wurde mein Sichtfeld erweitert.

Die goldenen Hebel machten sich so gut an meiner Speedy, dass 2015 ein wenig mehr „Gold“ ins Farbspektrum aufgenommen wurde. Die Griffe lieferte die Firma Rizoma. Ein wenig Aufwand war erforderlich, aber selbst ein Hobbyschrauber wie ich, konnte den Anbau meistern. Im letzten Schritt wurden die Aluminiumschrauben am Motorblock und Tenkdeckel durch goldene ersetzt …

So sieht sie nun aus meine Speed Triple. Die vorsichtigen Anpassungen haben sie individuell erkennbar gemacht und meinen Spieltrieb konnte ich so auch ausleben. Seit 2015 gibt es keine Änderungen. Ich war und bin nun sehr einverstanden mit der Optik meines Moppeds und seit 2016 kam (wiederum) eine zweite Speedy unter meine Fittiche, die  – wesentlich dezenter – auch ein wenig „aufgehübscht“ wurde …

Pimp my Speedy – Galerie(n) Teil I

Ich hatte es ja bereits erwähnt: beim Neuaufsetzen meines Servers im vergangenen Jahr sind leider die Verknüpfungen zu den diversen Galerien (und auch zahlreichen Bildern) im Daten-Nirwana verschwunden. Dieser Zustand schmerzt mich ein wenig, aber mir fehlt die Zeit nun jeden Artikel zu reparieren. Um die – vor allem kosmetischen – Operationen an meiner Speedy zu dokumentieren, folgen jetzt einige kleine „Galarien“.

Bereits im Juli 2012 wurden die ersten dezenten Änderungen vorgenommen:

Inzwischen ist Miss Sophie ein ganz klein bißchen „aufgehübscht“. Beim Kauf des erforderlichen Hinterradständers (die Speedy hat ja keinen Hauptständer und da gestaltet sich das Kette fetten ein wenig mühselig) gab es gleich noch ein paar Felgenrandaufkleber dazu. In rot und weiß, mit Schriftzug „Speedy“. Obwohl meine Arbeit in Bezug auf Qualität sicher noch einiges an Luft nach oben hat – mir gefällt’s.

Felgenaufkleber

Bereits wenige Wochen später der nächste Schritt. Im Schwarzwaldurlaub ging mir die Pflege der Antriebskette mächtig auf den Zünder, deshalb musste ein automatischer Kettenöler her. Nach einigem hin und her entschied ich mich für einen Scottoiler …

Das war es mit „Erweiterungen“ im Jahr 2012. Die im verlinkten Artikel erwähnte Bordsteckdose tat einige Jahre klaglos ihren Dienst, allerdings verlor sie durch Anschaffung eines Batterieladegeräts von Ctek ihren Sinn und wurde entfernt …

Im Frühjahr 2013 trennte ich mich von den klobigen Blinkern und ersetzte sie durch LED-Blinker aus dem Triumph-Zubehör. Während der Anbau der vorderen Blinker und der notwendige Tausch des Blinkrelais problemlos vonstatten ging, brachte die Montage der hinteren Blinker einige Schwierigkeiten … Ähnlich knifflig gestaltete sich der Anbau der Steckhülse für den angeschaffte Bursig-Ständer. Nebenbei erhielt der Tankdeckel ein neues Design …

Fortsetzung folgt …

Urlaubserinnerungen 2017

Ein wenig dem Wetter geschuldet, ein wenig dem Jahreswechsel: lange schon wollte ich ein paar Impressionen aus unserem Sommerurlaub veröffentlichen – Urlaubserinnerungen eben.

Die „große Motorradtour“ 2017 dauerte wiederum 10 Tage und wir waren mehr als 3.300 km auf den Speedys unterwegs. Von Salzwedel führte uns der Weg ins 3-Ländereck D-CH-F, durch die Schweiz an die französische Seite des Genfer Sees, am Mont Blanc vorbei (durch das Massiv) ins Aostatal, den Piemont querend an die ligurische Küste, über den Apennin an die Adria, ein Stop in Venedig, über Südtirol nach Zell am See in Österreich. Von dort schließlich wieder nach Hause.

Eine schöne Tour durch beeindruckende Landschaften, schön und vielfältig …

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