Speedy mit Satteltaschen

Ich war ja lange auf der Suche nach einem verwendbaren Gepäcksystem für die Speedy. Koffer kamen nicht in Frage, Seitentaschen „tragen zu sehr auf“ und wenn man die Taschen nicht mit sich führt, bleiben doch die hässlichen Abstandshalter und versauen die Optik. Ein altbekanntes Problem also für Naked Bikes (und Sportler würde ich mal sagen). Die Lösungen der vergangenen Jahre waren eher suboptimal: die Gepäckrolle auf dem Soziussitz verlangte wahrhaft akrobatisches Geschick beim auf- und absitzen (und lieferten wohl auch ein herrliches Bild für alle Beobachter) und die ausschließliche Nutzung des Tankrucksackes führte zu einigen Einschränkungen hinsichtlich der Gepäckmenge.

Mit Tanrucksack und Gepäckrolle – bequem ist anders

Letzte Woche stieß ich nun auf die „Blaze H“ Satteltaschen von SW Motech. Und die Beschreibung überzeugte … Insbesondere das Quick-Lock zur Befestigung der Abstandshalter machte neugierig, die Hoffnung schnell zwischen „Reisedampfer“ und Naked Bike switchen zu können beflügelte. Auf Dauer wollte ich die Speedy nicht mit Abstandhaltern verschandeln.

Die Lieferung und Service der Firma Kama Bike Parts war super, bereits am nächsten Tag stand das Paket vor mir. Die Installation bis auf eine Maßnahme (wer hat schon einen 16-mm-Bohrer? Ich jedenfalls nicht.) recht einfach, die Montageanleitung sehr gut. Nach ca. 2 Stunden waren die Halterungen für die Abstandshalter angebracht. Allerdings musste der Haltegriff für den Sozius weichen, meine Speedy verliert ein lieb gewonnenes Zusatzteil. Zweitnutzung scheint aber möglich …

Tatsächlich ist die Befestigung mit Hilfe des Quick-Lock-Systems relativ einfach und so ist es relativ leicht möglich vom Heimat- in den Reisemodus und umgekehrt umzuschalten. Die Bewährungsprobe wird allerdings erst Ende August gemacht, dann steht die Dolomitentour auf dem Plan.

Pimp my Speedy – Galerie(n) Teil II

Es ist an der Zeit, die weiteren „Schönheitsoperationen“ an meiner Speedy zu dokumentieren. Vor einigen Tagen habe ich ja bereits einige der bis  Sommer 2013 vorgenommenen vor allem kosmetischen Änderungen vorgestellt. Ich sah aber durchaus noch Bedarf …

War ich mit der Physiognomie meiner Speedy durchaus zufrieden, gab es immer wieder Details, die mich ein wenig störten. So fand ich v.a. die Endschalldämpfer in gebürstetem Aluminium zwar schön, aber mit zu wenig Kontrast und die Batterieabdeckung mit Plastikcharme, beleidigte gar mein ästhetisches Empfinden. Schließlich fand ich eine akzeptable Lösung – Einsatz von Carbon-Teilen. Der Anbau gestaltete sich wie immer ein wenig haklig, am Ende aber problemlos.

Ähnlich erging es mir mit den Kühlerabdeckungen. Das schlichte Schwarz war mir zu unansehnlich und ich suchte und fand schließlich Abdeckungen aus Edelstahl der englischen Firma Beowulf. Sie wurden lediglich mit einigen Schrauben über das Original gesetzt.

Im März 2014 wurde wiederum investiert. Dieses mal wurde das rote Originalrücklicht gegen eines aus Klarglas aus dem Zubehör von Triumph getauscht. Optisch ein Gewinn für die Speedy, technisch nichts verändert. Die klobigen und unschönen Hebel wurden durch Brems- und Kupplungshebel von vtrec  ersetzt. Funktional und optisch ein Gewinn und die goldene Farbe gefiel ausnehmend gut. Auch die Spiegel wurden ersetzt. Neben den optischen Gründen wurde mein Sichtfeld erweitert.

Die goldenen Hebel machten sich so gut an meiner Speedy, dass 2015 ein wenig mehr „Gold“ ins Farbspektrum aufgenommen wurde. Die Griffe lieferte die Firma Rizoma. Ein wenig Aufwand war erforderlich, aber selbst ein Hobbyschrauber wie ich, konnte den Anbau meistern. Im letzten Schritt wurden die Aluminiumschrauben am Motorblock und Tenkdeckel durch goldene ersetzt …

So sieht sie nun aus meine Speed Triple. Die vorsichtigen Anpassungen haben sie individuell erkennbar gemacht und meinen Spieltrieb konnte ich so auch ausleben. Seit 2015 gibt es keine Änderungen. Ich war und bin nun sehr einverstanden mit der Optik meines Moppeds und seit 2016 kam (wiederum) eine zweite Speedy unter meine Fittiche, die  – wesentlich dezenter – auch ein wenig „aufgehübscht“ wurde …

Pimp my Speedy – Galerie(n) Teil I

Ich hatte es ja bereits erwähnt: beim Neuaufsetzen meines Servers im vergangenen Jahr sind leider die Verknüpfungen zu den diversen Galerien (und auch zahlreichen Bildern) im Daten-Nirwana verschwunden. Dieser Zustand schmerzt mich ein wenig, aber mir fehlt die Zeit nun jeden Artikel zu reparieren. Um die – vor allem kosmetischen – Operationen an meiner Speedy zu dokumentieren, folgen jetzt einige kleine „Galarien“.

Bereits im Juli 2012 wurden die ersten dezenten Änderungen vorgenommen:

Inzwischen ist Miss Sophie ein ganz klein bißchen „aufgehübscht“. Beim Kauf des erforderlichen Hinterradständers (die Speedy hat ja keinen Hauptständer und da gestaltet sich das Kette fetten ein wenig mühselig) gab es gleich noch ein paar Felgenrandaufkleber dazu. In rot und weiß, mit Schriftzug „Speedy“. Obwohl meine Arbeit in Bezug auf Qualität sicher noch einiges an Luft nach oben hat – mir gefällt’s.

Felgenaufkleber

Bereits wenige Wochen später der nächste Schritt. Im Schwarzwaldurlaub ging mir die Pflege der Antriebskette mächtig auf den Zünder, deshalb musste ein automatischer Kettenöler her. Nach einigem hin und her entschied ich mich für einen Scottoiler …

Das war es mit „Erweiterungen“ im Jahr 2012. Die im verlinkten Artikel erwähnte Bordsteckdose tat einige Jahre klaglos ihren Dienst, allerdings verlor sie durch Anschaffung eines Batterieladegeräts von Ctek ihren Sinn und wurde entfernt …

Im Frühjahr 2013 trennte ich mich von den klobigen Blinkern und ersetzte sie durch LED-Blinker aus dem Triumph-Zubehör. Während der Anbau der vorderen Blinker und der notwendige Tausch des Blinkrelais problemlos vonstatten ging, brachte die Montage der hinteren Blinker einige Schwierigkeiten … Ähnlich knifflig gestaltete sich der Anbau der Steckhülse für den angeschaffte Bursig-Ständer. Nebenbei erhielt der Tankdeckel ein neues Design …

Fortsetzung folgt …