2013 – auf ein Neues

Das Jahr ist ja schon ein paar Tage alt – also Zeit mal wieder was zu schreiben. Traditionell habe ich zu Beginn des Jahres ja nicht die rechte Lust … 👿

Im Moment bin ich (auch tradionell) im Job ziemlich eingebunden und habe wenig Gelegenheit mich um meine Blogs zu kümmern. Einiges an Ideen liegt im Moment auf Eis und wartet darauf, endlich verwirklicht zu werden:

  • ich möchte hier ein paar der von mir verwendeten WordPress-Plugins vorstellen, insbesondere Jetpack und SEO haben es mir angetan
  • die Literaturliste zum Thema Grenztruppen bedarf einer deutlichen Erweiterung (habe in den letzten Monaten fleissig eingekauft). Zu dem einen oder anderen Buch ist eine Kurzkritik angedacht

Vor allem aber möchte ich mich 2013 meiner Seite über die Geschichte des Grenzregiments 24 widmen. Hier steht eine Menge Quellenstudium an, eventuell ein paar kleine „Geschäftsreisen“ (ich hoffe hier meinen „Ko-Autor“ ein wenig zu aktivieren – der hat einfach mehr Zeit 🙂 ).

Ja also dann – auf ein Neues!

Salzwedeler Militärgeschichte

Auf meiner Website zur Geschichte des Grenzregiments 24 beschäftige ich mich ja auch mit der Salzwedeler Militärgeschichte. Heute habe ich einen ersten Artikel über das preußische Kürassier-Regiment 7, das in Salzwedel zwischen 1718 und 1806 in Garnison lag veröffentlicht. Auf der Suche nach Informationen stiess ich auf ein weiteres von Google veröffentlichtes Buch zum Thema. Ich habe bereits auf das Buch zur Salzwedeler Stadtgeschichte von August Wilhelm Pohlmann aus dem Jahre 1811 aufmerksam gemacht (kann auf meiner Website herunter geladen werden). Am Samstag nun fand ich bei Google die „Geschichte des Sechsten königlich preußischen Kürassier-Regiments, gen. Kaiser von Russland“ geschrieben von Major E.A. Wilhelm Dijou von Monteton 1842.

Dieses nach der preußischen Niederlage gegen Napoleon aufgestellte Regiment, führte die Traditionen u.a. des Kürassier-Regiments 7 fort. In seinem Buch geht der Autor mehr oder weniger detailliert auf alle „Vorgänger“ seines Regiments ein. Im einzelnen waren das:

  • Kürassier-Regiment 2 (1806 v. Beeren)
  • Kürassier-Regiment 3 (1806 Leib-Kürassier-Regiment)
  • Kürassier-Regiment 6 (1806 v. Quitzow)
  • Kürassier-Regiment 7 (1806 v. Reitzenstein)
  • Kürassier-Regiment 10 (1806 Gens d’Armes)
  • Kürassier-Regiment 11 (1806 Leib-Karabinier-Regiment)

Die Reste dieser Regimenter bildeten nach der Niederlage von Auerstädt 1806 den Grundstock für die Aufstellung des Kürassier-Regiments 6.

Die Darstellung geht bis zur Veröffentlichung von Ranglisten und „Officiers-Abgang-Listen“ ab 1739. Ein interessantes Detail dabei ist z.B., dass Adolf v. Lützow – Kommandeur des Freikorps Lützow in den Befreiungskriegen – 1806 als Seconde-Lieutenant seinen Dienst im Kürassier-Regiment 7 (also dem „Salzwedeler“) versah und in der Schlacht von Jena und Auerstädt verwundet wurde.

News zum Projekt GR 24

cropped-Fahne.jpgAm Wochenende hielt ich tatsächlich eine sehr detaillierte und umfangreiche Arbeit über die Geschichte des Regiments von1946 bis 1950 in den Händen. Die Autoren sind genau wie ich ehemalige Angehörige des GR 24 die sich seit 6 Jahren intensiv mit dem Thema befassen und eine Menge Material zusammengetragen haben. In einem ersten Gespräch loteten wir die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit aus. Weitere Gespräche werden folgen …