owncloud wird 5 Jahre alt

owncloud5yJa tatsächlich – vor 5 Jahren erst hob Frank Karlischek das Projekt ownCloud aus der Taufe. Auf dem KDE Camp 2010 in San Diego nannte er den wichtigsten Grund für den Start des Projektes :

“We have to make sure that free desktop applications don’t get replaced by web based apps and become irrelevant in the next 10 years. It is also important that we still own our data and don’t lose control over our personal files.”
 
Diese Forderung nach Erhalt freier Desktopanwendungen scheint auch mit Hilfe von ownCloud erfüllt worden zu sein …
Einige Meilensteine in der 5jährigen Geschichte:
  • 2010 Start des Projektes und Erscheinen der ersten Version 1.0
  • 2011 Gründung der ownCloud Inc.
  • 2012 erste mobile Anwendungen
  • 2013 kollaborative Bearbeitung von ODF-Dokumenten wirt integriert
  • 2014 mit ownCloud 7  wird Server-to-Server Freigabe implementiert und die Unis und Hochschulen NRWs starten ein Projekt, bei dem am Ende 500.000 Studenten ownCloud nutzen sollen
Es ist eine beeindruckende Entwicklung die ownCloud bisher genommen hat, das muss man schon zugeben. Ich selbst setze seit 3 Jahren auf ownCloud und hatte meine eigene Wolke auf verschiedenen Plattformen im Einsatz. Setzte ich zuerst auf eine Diskstation 211+ von Synology, folgte 2013 ein Raspberry Pi und im vergangenen Jahr ein HP Proliant Microserver.
Ich werde dem Projekt weiter treu bleiben, denn ownCloud hat sich für mich zu einem nicht mehr aus dem Alltag wegzudenkenden Werkzeug entwickelt. Hier auf dem Blog werde ich auch in Zukunft meine Erfahrungen mit ownCloud veröffentlichen, mit interessierten Lesern diskutieren und bei auftretenden Fehlern nach praktikablen Lösungen suchen.
Happy Birthday ownCloud!

 

 

IT-News – Raspberry Pi,der HP Proliant G7 und WordPress

LogoBlogMeine Begeisterung für das Projekt Raspberry Pi ist nicht kleiner geworden. Ich finde es immer noch genial, was mit wenig Hardware realisiert werden kann und finde die „Low Budget Lösunge“ Raspberry Pi genial. Ziel des Projektes ist ja, die „Generation Fun“ an die IT jenseits von Spielen, Facebook  & Co. heranzuführen. Im eigenen Umfeld gelingt das nicht so wirklich, hier dominieren ausserhalb meines unmittelbaren Verantwortungsbereichs noch immer Betriebssysteme die Fenster öffnen und Türen schließen …

Für mich stellt sich nun, nachdem ich meine ownCloud-Instanz auf einen  – zugegebenermaßen kleinen – „wirklichen“ Server portiert habe,  die Frage nach weiteren Aufgaben, die ich dem Raspberry zuweisen kann. Es gibt einige interessante Webseiten, die sch mit Projekten für den Raspberry Pi beschäftigen. Einige dieser Ideen rufen meine Bewunderung hervor (Haussteuerung, Wetterstation als Stichworte), aber diese Ideen liegen ausserhalb meines persönlichen Bedarfs. Eine interessante Anregung fand ich dann doch: der Raspberry Pi als Proxy-Server. Demnächst heisst es also, den Raspberry Pi neu aufzusetzen mit der für die Himbeere angepassten Version von Debian (raspbian genannt) und einen Proxyserver zu installieren. Kandidat Nummer 1 ist hier natürlich Sqid …
 
Einige Gedanken zum Thema NAS möchte ich noch loswerden. Nachdem ich den HP Proliant Server erworben, ein wenig aufgerüstet und konfiguriert habe, erschliesst sich mir die Sinnhaftigkeit eines solchen Projektes wie  Synology Diskstation nicht mehr. Ich behaupte , dass mit geringerem Budget und ein wenig Know how im Computerbereich mit Hilfe eines solchen Gerätes wie eben meinem HP Proliant  die Funktionen eben dieses NAS von Synology problemlos umgesetzt werden können. Einige „propritäre“ Funktionen der Diskstation lassen sich vielleicht nicht auf diese Art abbilden. Meine Forderungen an ein NAS waren jedenfalls problemlos realisierbar.
  • ownCloud. Wegen der wesentlich potenteren Hardware überhaupt kein Thema. Durch das Abschalten der „Preview“-Funktion erreiche ich im Moment die Performance, die ich in diesem Zusammenhang immer  erträumt habe.
  • Medienserver. Durch Einsatz des Plex Medienservers ist der Zugriff auf meine Musik- und Bilddateien völlig problemlos möglich. Da Plex auch eine App für Android bietet ist der Zugriff auf die Musik auch über diesen Weg möglich. Die Sambafreigabe ermöglicht auch den Zugriff durch die Sonos-Geräte
  • Backup und „Ruhefunktion“ des Servers waren (mit Hilfe einiger Skripts) problemlos realisierbar
Ich persönlich erkenne im Moment keinen Grund ein relativ hochpreisiges NAS von Synology einzusetzen, statt eines dedizierten Servers … 
 
Last but no least wurde heute mein WordPress auf Version 3.8.3 gehoben. Als Sicherheitsupdate bezeichnet ist ein Update zu empfehlen. Einige Konfigurationen die den nervigen „Error 500“ beseitigen, werde ich hier noch vorstellen   

 

 

ownCloud – Synology DS, Raspberry Pi oder dedizierter Server?

bannerowncloudWieder einmal deuten sich bei mir Änderungen bezüglich meiner ownCloud-Instanz an. Aus verschiedenen Gründen habe ich ja im Herbst letzten Jahres meine Installation von der Synology DS auf einen Raspberry Pi „verlagert“. Mit dieser Lösung bin ich im Großen und Ganzen zufrieden, trotzdem strebe ich wieder nach Änderung des Status Quo …

 
Das Interesse an den Artikeln rund um ownCloud hier auf dem Blog ist sehr groß. Jede Neuerung im Umfeld führt zu einem eklatanten Anstieg der Zugriffe auf meine Webseite. So auch diese Woche: die Veröffentlichung von DSM 5.0 für Synologys Diskstations bescherte mir nicht nur einen neuen Tagesrekord bei den Zugriffen, sondern auch der Wochendurchschnitt wurde erheblich gesteigert … Deshalb möcht ich hier meine Gedanken zu 3 möglichen Installationsvarianten von ownCloud darlegen. Vielleicht hilft es dem Einen oder Anderen bei der Entscheidungsfindung …  „ownCloud – Synology DS, Raspberry Pi oder dedizierter Server?“ weiterlesen