Nextcloud 12.0.3 veröffentlicht

Knapp eine Woche nach der Bitte um Tests zum RC hat das Team von Nextcloud Version 12.0.3 frei gegeben. Da ich – wie bereits zuvor – den RC installiert hatte, verlief das Update erwartungsgemäß problemlos. Meine Tests ergaben – bis auf die „angekündigte“ Fehlermeldung beim Integritätscheck – keine Probleme. Dieser „Fehler“ wurde im übrigen bereits im Vorfeld durch ein Update der Calendar-App beseitigt.

Eine kurze Changelog findet ihr auf dem Blog von Nextcloud, etwas ausführlicher steht es bei github. Ein paar Fehlerbehebungen, Performanceverbesserungen.

 

Nextcloud 12.0.3 RC – Test

Dieser Artikel bei nextcloud.com veranlasste mich gestern Abend den neuen Release-Kandidaten von Nextcloud zu installieren. Ich helfe ja immer gern … 😉

Update und Datenbankaktualisierung verliefen ohne Probleme – wie inzwischen ja gewohnt. Auf den gemeldeten Fehler im Webfrontend

war ich durch den Artikel* ja bereits vorbereitet. Allerdings frage ich mich, wie in einer nunmehr hochoffiziösen App ein derartiges Problem auftauchen kann.

Dabei steht da schon gitignore  😉

Da aber laut Artikel an der Lösung des „Problems bereits gearbeitet wird, ignoriere ich wie vorgeschlagen den Fehler.

*We’re still aware of one open issue, which is that the latest update of the Calendar app (1.5.4) triggers a spurious warning of the file integrity checker. It complains that a file is missing: .gitignore. You can ignore this warning, we’re working on getting an update to the Calendar app in the store which will eliminate it.

Im Zuge der Vorbereitung des Upgrades schoss ich meine Nextcloud-Instanz vollständig ab. Der Fehler lag allerdings nicht beim Datenbankupdate, vielmehr befand er sich wieder einmal zwischen Tatstatur und Rückenlehne des Stuhls. Gott sei Dank funktionierte mein Backup bzw. die Restorefunktion tadellos.

Nicht nur bei Nextcloud gilt, immer ein Backup vor größeren Veränderungen anlegen, dass erspart einem eine Menge Ärger!

 

 

 

nextcloud Trouble – kein Verwaltungszugriff

Es ist relativ selten geworden, dass ich Probleme mit nextcloud habe. Doch ab und an schlägt die „Featurities“ doch durch. So überraschte mich mein Nextcloud-Server beim Versuch auf die Verwaltung (ehemals Administration) zuzugreifen mit folgender Meldung:

 

 

Vermutete ich zuerst ein Sicherheitsproblem (die Anfragekennung brachte mich darauf), war die Lösung am Ende eine ganz andere: obwohl kein großer Freund einer wie auch immer gearteten Office-Integration, hatte ich in einem Anflug jugendlichen Leichtsinns die „Onlyoffice-Integrationsapp“ auf meinem Server aktiviert. Bei näherer Beschäftigung mit dem Thema Installation eines Dokumentservers und Integration in nextcloud scheute ich allerdings vor einer Installation zurück. Zu viel Aufwand für eine Anwendung, deren Notwendigkeit in meiner kleinen bescheidenen Umgebung einfach nicht gegeben ist. Die installierte App blieb allerdings weiterhin aktiviert …

Das war am Ende die Ursache des Fehlers. Das Löschen des Appverzeichnisses (\var\www\nextcloud\apps\onlyoffice) von meinem Debianserver löste das Problem augenblicklich. Mit einer Neuinstallation der Onlyoffice-App auf meinem Server war der Fehler nicht reproduzierbar.

Fazit: meine Skepsis gegenüber den immer zahlreicher werdenden Kollaborationsanwendungen in nextcloud hat neue Nahrung gefunden. Für mich selbst sind ausschließlich die Synchronisationsfunktionen wichtig. Das macht Nextcloud hervorragend – alles andere halte ich für weit über das Ziel hinaus geschossen.

Bleibt noch zu klären warum ich bei meiner 2,5-Mann Installation überhaupt auf die Verwaltung zugreifen wollte. Im letzten Artikel zum Thema schrieb ich, dass Version 12.0.3 bereits in den Startlöchern steht – jedenfalls stand und steht es so  in der Maintenance and Release Schedule von Nextcloud auf github, da scheint es nun doch einiges an Verzögerung zu geben …