Nextcloud Client 2.5

Heute wurde die neue Version des Clients für Nextcloud veröffentlicht. Eine Menge neuer Funktionen wurden integriert, nach eigenen Aussagen die Synchronisation verbessert und dem Client ein Facelifting verpasst. Die entscheidende Neuerung ist für mich die Integration einer End-to-End-Verschlüsselung (E2EE). Dieses neue Feature hat zwar in meiner eigenen Umgebung nicht eine „tragende“ Rolle, aber der Weg der hier beschritten wird ist notwendig angesichts der zahlreichen Installationen von Nextcloud bei Webhostern.

E2EE am Client

Der neue Client steht für alle Umgebungen zur Verfügung: Linux, Mac, Windows, Android und iOS. Der Linuxclient wird wieder als AppImage zur Verfügung gestellt, so dass umfangreiche Installationsarbeiten nicht notwendig sind.

In einem umfangreichen Blogbeitrag werden die Änderungen und Neuheiten des Nextcloud-Clients vorgestellt und erläutert.

 

Nextcloud 14.0.2 und 14.0.3 veröffentlicht

Wieder einmal war ich nicht auf dem Laufenden. Bereits letzte Woche hat Nextcloud die Serverversionen 14.0.2 (am 12.10.) und 14.0.3 (am 13.10.) veröffentlicht. Da ich diese Releases erst Montag zur Kenntnis nahm, führte der Webupdater direkt das Update von 14.0.1 auf 14.0.3 durch …

Das Programm verrichtete wiederum klaglos seine Arbeit und hievte mein Nextcloud auf Version 14.0.3 ohne das irgendwelche Fehler gemeldet wurden, allerdings vermeldeten die „Sicherheits- & Einrichtungswarnungen“ wieder einmal Komplikationen.

Wieder einmal „Fehler“, die wohl keine sind

Die „Referrer-Policy“ war mir ja bereits bekannt und wurde auch dieses Mal durch den Nachtrag in der .htaccess beseitigt. Die Meldungen bezüglich der Nichtauflösbarkeit von caldav und carddav bereiteten allerdings mehr Probleme. Nach einigem Stöbern fand ich bei Github den entscheidenden Hinweis :

Hintergrund davon:

  • /.well-known/caldav ist eine Autodiscovery-URL – das heißt, sie wird nur während der Einrichtung einer Synchronisierung verwendet
  • Diese URL wird verwendet, damit der Endbenutzer nicht die vollständige URL des Dienstes, sondern nur die Domäne kennen muss. Diese URL ist eine Weiterleitung an die tatsächliche URL von CalDAV. Diese URL muss immer im Stamm der Domain sein: https://cloud.example.com/.well-known/caldavund nicht inhttps://cloud.example.com/nextcloud/.well-known/caldav
  • Nextcloud wird im root installiert : Wir können die URL innerhalb von Apache automatisch über die htaccess-Datei registrieren, wenn die nextcloud auch im root installiert ist
  • Nextcloud wird in einem Unterordner installiert : Der Administrator muss die richtige Weiterleitung im Webserver selbst einrichten, da dies außerhalb des Umfangs von Nextcloud liegt – dies bedeutet im Grunde, dass https://cloud.example.com/.well-known/caldavdarauf hingewiesen  werden solltehttps://cloud.example.com/nextcloud/remote.php/dav

Die Interpretation meinerseits: alle die ihre Instanz in einem Unterverzeichnis (also wie bei mir /var/www/nextcloud) installiert haben und nicht direkt im root ihres Webservers (also /var/www) erhalten seit Nextcloud 14.0.2 die angezeigte Fehlermeldung. Der „Fehler“ ist wohl eher kosmetischer Natur (Synchronisation der Androiden funktioniert fehlerfrei) und da alle im Thread bei Github genannten Lösungsvorschläge erfolglos durch mich getestet wurden, habe ich mich entschlossen, die angeführten Meldungen vorläufig zu ignorieren …

Trouble mit Nextcloud

Nach einem zwischenzeitlichen Update auf Nextcloud 14.0.1 und der Neuinstallation eines Clients traten plötzlich Probleme bei der Dateisynchronisation auf. Während scheinbar alles normal lief, plötzlich die Meldung, dass der Server ein „Service unavailable“ melden würde. Diese Meldung führte zu einem Abbruch der Synchronisation.

Fehlermeldung während der Synchronisation

Da ich natürlich mit dem Client räumlich nicht in der Nähe des Servers war, nervte die Sache, denn ich benötigte dringend einige Dateien aus meiner „Wolke“.  EIn wenig Recherche brachte dann Licht ins Dunkel:

Offensichtlich war der Cache meines Nextcloud-Servers nicht up to Date, das führte zu den genannten Problemen (gefunden hier). Der Zugriff auf die Nextcloud-Instanz war relativ schnell realisiert, allerdings musste (wohl durch das Update) das occ-Skript zuerst wieder „ausführbar“ gesetzt werden. Das war per Webmin schnell erledigt. Schwieriger gestaltete sich die Umsetzung des vorgeschlagenen Befehls, denn die Konsole per Webmin gestartet weigerte sich standhaft den Befehl sudo zu kennen.

Der Zugriff per Putty brachte hier die Lösung. Angemeldet als root war die Eingabe des Befehls kein Problem:

sudo -u www-data ./occ files: scan --all

Der Befehl lief durch, meldete keine Fehler und anschließend lief die Synchronisation meiner 5,5 GB Daten ohne Probleme per Nextcloud.

Meldung des occ-Skripts